Examensarbeit, 2017
81 Seiten, Note: 1,0
Diese wissenschaftliche Hausarbeit zielt darauf ab, die Innen- und Außenpolitik Otto von Bismarcks in den Jahren 1862-1866 im Kontext des preußischen Verfassungskonfliktes zu analysieren. Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Aspekten der Huber-Böckenförde-Kontroverse, welche die Debatte über den deutschen Konstitutionalismus in den 1960er Jahren prägte. Darüber hinaus werden die innenpolitischen und außenpolitischen Strategien Bismarcks, insbesondere im Hinblick auf die Einigungskriege, untersucht.
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Arbeit sind Otto von Bismarck, Preußen, Verfassungskonflikt, Konstitutionalismus, Huber-Böckenförde-Kontroverse, Einigungskriege, Deutsch-Dänischer Krieg, Deutsch-Deutscher Krieg, Reichsgründung und historische Forschung. Die Arbeit untersucht die Rolle Bismarcks als "Eisernen Kanzler" und seine Bedeutung für die politische und verfassungsrechtliche Entwicklung Preußens in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Huber-Böckenförde-Kontroverse dient als theoretischer Rahmen für die Analyse des deutschen Konstitutionalismus, während die Einigungskriege einen zentralen Bestandteil der Außenpolitik Bismarcks darstellen.
Es war ein Machtkampf zwischen dem König und dem Abgeordnetenhaus (1862-1866) um die Bewilligung von Geldern für eine Heeresreform. Bismarck regierte in dieser Zeit ohne genehmigten Haushalt („Lückentheorie“).
Die Kontroverse dreht sich um das Wesen des deutschen Konstitutionalismus. Während Huber ihn als eigenständige Staatsform sah, betonte Böckenförde den Übergangscharakter und die Spannungen zwischen monarchischem Prinzip und Demokratie.
Dieser Begriff beschreibt Bismarcks Strategie, konservative Ziele (Erhalt der Monarchie) mit revolutionären Mitteln (nationale Einigung, Kriege) durchzusetzen.
Bismarck nutzte außenpolitische Erfolge (die Einigungskriege 1864 und 1866), um den innenpolitischen Widerstand der Liberalen zu brechen und den Verfassungskonflikt schließlich zu seinen Gunsten zu lösen.
Die geplante Stärkung des stehenden Heeres auf Kosten der Landwehr war für die Liberalen unakzeptabel, da sie darin ein Instrument zur Unterdrückung im Inneren und eine Schwächung des Bürgertums sahen.
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