Diplomarbeit, 2017
138 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Grundlagen zu dispersen Systemen
2.1.1 Emulsionstypen
2.1.2 Stabilität von Emulsionen
2.1.3 Suspensionen
2.2 Grundlagen der Fluidmechanik
2.2.1 Fluidströmung im Strömungskanal
2.2.2 Partikelbewegung im Schwerefeld
2.2.2.1 Wirkende Kräfte auf Partikeln im Fluid
2.2.2.2 Partikelbewegung im ruhenden Fluid
2.2.2.3 Partikelbewegung im stationär strömenden Fluid
2.3 Grundlagen zur optischen Partikelmesstechnik
2.3.1 Wechselwirkung Partikel-Licht
2.3.2 Prinzip der Statistischen Extinktionsmethode
2.4 Grundlagen der numerischen Strömungssimulation
2.4.1 Transport in einphasigen Systemen
2.4.1.1 Kontinuitätsgleichung
2.4.1.2 Impulsbilanz
2.4.1.3 Navier-Stokes-Gleichung für inkompressible Fluide
2.4.1.4 Energiebilanz
2.4.1.5 Laminare und turbulente Strömung
2.4.2 Transport in mehrphasigen Systemen
2.4.2.1 Modellierung disperser Systeme
2.4.2.2 Bilanzen der kontinuierlichen Phase
2.4.3 Diskretisierung und numerische Lösungsverfahren
2.4.4 Modellierung von turbulenten Strömungen
2.5 Grundlagen zur Finite Elemente Methode
2.5.1 Anwendungsgebiete
2.5.2 Berechnungsgrundlage
3 Konstruktion der Durchflussküvette
3.1 Anforderungsliste
3.2 Konzeptphase
3.3 Gestaltungs- und Ausarbeitungsphase
3.3.1 Vorberechnungen
3.3.1.1 Vorberechnung des Druckabfalls
3.3.1.2 Kontrolle der Strömungsform
3.3.1.3 Sicherheit gegen Tropfenzerfall
3.3.1.4 Sinkgeschwindigkeit der Partikeln innerhalb der Strömung
3.3.1.5 Festigkeitsnachweis der Weglängenverstellung
3.3.2 Materialauswahl
3.3.3 Ausgestaltung des Konzeptentwurfs
3.3.3.1 Endgültiges Design des Strömungskanals
3.3.3.2 Darstellung des Strömungsquerschnitts
3.3.3.3 Ausführung der optischen Weglängenverstellung
3.3.3.4 Festigkeitsnachweis und Verformungsanalyse
3.3.4 Ausarbeitung
4 Numerische Berechnung
4.1 Aufbau der Berechnungsmodelle
4.2 2D-Simulation des statischen Druckverlusts
4.2.1 Simulationsergebnisse für Glycerin
4.2.2 Simulationsergebnisse für Wasser
4.3 3D-Simulation der Partikelbahnen
4.3.1 Darstellung der Partikelbahnen
4.3.2 Partikelabscheidung
5 Experimentelle Erprobung
5.1 Messung des statischen Druckabfalls
5.1.1 Versuchsaufbau und -durchführung
5.1.2 Versuchsauswertung
5.1.2.1 Messreihe Glycerin
5.2 Partikelmessung
5.2.1 Versuchsaufbau und -durchführung
5.2.2 Messreihe O/W-Emulsion
5.2.3 Messreihe Suspension
6 Auswertung
6.1 Validierung der Simulation
6.2 Optimiertes Küvettendesign
7 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung, Konstruktion und Erprobung einer Durchflussküvette mit variabler optischer Weglänge, um eine präzise Inline-Partikelmessung mittels statistischer Extinktionsmethode zu ermöglichen, während gleichzeitig der statische Druckverlust minimiert und eine repräsentative Partikelverteilung sichergestellt wird.
3.1 Anforderungsliste
An das Küvettendesign werden folgende Anforderungen gestellt:
Laminare Strömung mindestens im Bereich der Messstelle
Repräsentative Partikelverteilung
Geringer Druckabfall zwischen Ein- und Auslass
Einfache Demontage/ Reinigung
Einstellbereich der optischen Weglänge von 0-5 mm
Eignung für Emulsionen und Suspensionen
Eignung für Wasser und Glycerin
Geringer Bauraum
Schlauchanschlüsse bis ½“ möglich
Volumenströme bis 20 l/min
1 Einleitung: Motivation für das Inline-Monitoring von Partikelprozessen und Formulierung der Zielsetzung zur Entwicklung einer variablen Durchflussküvette.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der dispersen Systeme, Fluidmechanik, optischen Partikelmesstechnik und der numerischen Strömungs- sowie Strukturmechanik (CFD/FEM).
3 Konstruktion der Durchflussküvette: Detaillierte Darstellung des Anforderungsprofils, der Konzeptfindung und der konstruktiven Auslegung inklusive Festigkeitsnachweisen.
4 Numerische Berechnung: Beschreibung der Simulationsmodelle zur Analyse des Druckabfalls und der Partikelbahnen unter Berücksichtigung von Gravitations- und Strömungseffekten.
5 Experimentelle Erprobung: Durchführung der Messreihen zur Validierung der Druckverluste und Erprobung des Messprinzips an Emulsionen und Suspensionen.
6 Auswertung: Validierung der Simulation durch Vergleich mit experimentellen Daten sowie Vorstellung des optimierten Küvettendesigns.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der erarbeiteten Ergebnisse und Empfehlungen für weiterführende Arbeiten zur Optimierung der Partikelabscheidung.
Durchflussküvette, Partikelmesstechnik, Statistische Extinktionsmethode, Numerische Strömungssimulation, CFD, FEM, Emulsionen, Suspensionen, Partikelbahnen, Druckverlust, Konstruktion, Fluidmechanik, Inline-Monitoring, Validierung, Partikelabscheidung.
Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Erprobung einer speziellen Durchflussküvette, die eine Inline-Messung von Partikelgrößen in dispersen Systemen ermöglicht.
Die Schwerpunkte liegen auf der Konstruktion, der numerischen Strömungssimulation (CFD) und der experimentellen Validierung mittels Druckmessungen und Partikelanalysen.
Das Hauptziel ist die Konstruktion einer Küvette mit variabler optischer Weglänge, die einen geringen Druckverlust aufweist und reproduzierbare Partikelmessungen erlaubt.
Es werden Methoden der numerischen Strömungsmechanik (CFD in Ansys Fluent), der Finite-Elemente-Methode (FEM zur Bauteilauslegung) sowie experimentelle Messreihen in der Verfahrenstechnik eingesetzt.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der Partikelmessung, die detaillierte Konstruktion der Küvette, die numerische Berechnung von Strömung und Partikelbahnen sowie die experimentelle Verifizierung.
Zentrale Begriffe sind Durchflussküvette, Statistische Extinktionsmethode, CFD-Simulation, Partikelgrößenanalyse und Strömungsmechanik.
Die Validierung erfolgt durch einen direkten Vergleich zwischen den numerisch berechneten Druckabfällen und den experimentell an einer Testanlage erhobenen Daten bei unterschiedlichen Volumenströmen.
Aufgrund der Sedimentation der Partikel und der Bildung von Wandfilmen auf der Optik konnten keine verwertbaren Messergebnisse für Suspensionen erzielt werden.
Das optimierte Design weist sanftere Strömungsumlenkungen und angepasste Radien auf, um Wandkontakte von Partikeln und damit verbundene Messfehler zu minimieren.
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