Diplomarbeit, 2017
167 Seiten, Note: 1,0
1. BewegungsSpielRaum
1.1. Chancen zur Persönlichkeitsentwicklung in und trotz der
Gruppe
1.1.1. Einleitung
1.1.2. Vorwort
1.1.3. Fragestellungen
1.1.4. Methodik
1.1.5. Das Konstrukt BewegungsSpielRaum
2. Bewegungsfelder des Menschen
2.1. Perspektiven zum Mensch-Werden und Mensch-Sein
2.1.1. Das Subjekt und die Welt
2.1.2. Freuds Persönlichkeitstheorie zur psychischen Entwicklung
2.1.3. Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung
2.1.4. Jungs Darstellung der Individuation
2.1.5. Keupps Ansätze zur Identität und deren Konstruktion
2.1.6. Schewior-Popps Zugang zur Persönlichkeit und deren Kompetenzen
2.1.7. Existenzialismus und Existenzphilosophie
2.1.8. Frankls Credo zum personalen Geist – die Person dahinter
2.1.9. Disziplinen (Säulen) der Logotherapie und Existenzanalyse
2.1.10. Zusammenfassung Mensch-Werden und Mensch-Sein
2.2. Perspektiven zum menschlichen Da-Sein und Bei-Sein
2.2.1. Körperliche Weltbeziehung
2.2.2. Das Gefühl der Entfremdung
2.2.3. Raum und Zeit
2.2.4. Fähigkeiten der Geistigen Person
2.2.5. Zusammenfassung Da-Sein und Bei-Sein
2.3. Perspektiven zum Mensch in der Gruppe und Gesellschaft
2.3.1. Gruppenidentität und Ich-Identität
2.3.2. Stammesgeschichtliche und kulturelle Anpassung
2.3.3. Sozialisation
2.3.4. Der Prozess – Tuckmans Phasen-Modell der Gruppendynamik
2.3.5. Die Struktur – Thomanns Beziehungsmodell und Stahls Gruppenfelder
2.3.6. Gesellschaft und Gerechtigkeit
2.3.7. Die Theorie des Guten und des vernünftigen Lebensplans
2.3.8. Gerechtigkeit und Glück für das Individuum
2.3.9. Spiritualität, Wert und Sinn
2.3.10. Zusammenfassung Mensch in der Gruppe und Gesellschaft
3. Schlüssel zur Persönlichkeitsentwicklung in BewegungsSpielRäumen
3.1. Position der Beziehung
3.1.1. Beziehungsfähigkeit und Beziehungsarbeit
3.1.2. Sichere und unsichere Bindungen
3.1.3. Neurobiologische-Perspektiven zur Beziehung
3.1.4. Bubers Entwicklung von Beziehungsstrukturen
3.1.5. Bauers Kriterien für gelingende Beziehungen
3.1.6. Beschreibung der gelingenden Beziehung nach Martin Buber
3.1.7. Schlicks fünf Lebenssinn-Beziehungen
3.1.8. Zusammenfassung
3.2. Position der Emotion und des Gefühls
3.2.1. Biologie des menschlichen Verhaltens
3.2.2. Die Grundformen der Angst – Riemann-Kreuz nach Riemann
3.2.3. Konflikte und Krisen – Spannung zwischen Sein und Soll
3.2.4. Emotionale Intelligenz oder Kompetenz
3.2.5. Kongruenz und Inkongruenz
3.2.6. Genetische Perspektiven – Frühe und späte Inkonsistenz-Erfahrungen
3.2.7. Reflexionsfähigkeit – Metaebene – Konfliktverarbeitung
3.2.8. Zusammenfassung
3.3. Position des Lernens
3.3.1. „Ge-Hirn merk dir was“
3.3.2. Vertrauen – die Basis
3.3.3. Rotters Erwartung x Wert-Theorie und Kontrollüberzeugung
3.3.4. Rohrachers Aktivierungsgesetz
3.3.5. Ryan und Decis Selbstbestimmungstheorie
3.3.6. Banduras Lernen am Modell
3.3.7. Motivation – Motive – Ziele und Absichten
3.3.8. IQ, Kognitive Fähigkeiten und Handlungskompetenzen
3.3.9. Die Gruppe als Lernchance - erfahrungsorientiertes Lernen
3.3.10. Zusammenfassung
3.4. Position der Kommunikation
3.4.1. Menschliche Weltbeziehung
3.4.2. Stammesgeschichtliche Perspektiven
3.4.3. Körpersprache, Körperausdruck und Berührung
3.4.4. Vier Ebenen einer Nachricht
3.4.5. Dialogisches Prinzip des Lebens – Verantwortung
3.4.6. Metakommunikative Axiomen und Systemtheoretische Sichtweise
3.4.7. Logotherapeutisches Gespräch
3.4.8. Kongruenz und Authentizität
3.4.9. Zusammenfassung
4. Fazit
4.1. Persönlichkeitsentwicklung durch die Entdeckung der individuellen
BewegungsSpielRäume
4.1.1. Die Chance – das gelingende Leben
4.1.2. Der Nutzen – die Zusammenfassung
4.1.3. Die Ausblicke zum Konstrukt des BewegungsSpielRaums
4.1.4. Persönlicher Praxistransfer
4.1.5. BewegungsSpielRaum-Konzepte für meine berufliche Tätigkeit
5. Anhang
5.1. Biographiearbeit
6. Literaturverzeichnis
Die Diplomarbeit untersucht, welche Chancen sich durch „BewegungsSpielRäume“ für die Persönlichkeitsentwicklung von Menschen in und trotz der Gruppe ergeben, wobei sie interdisziplinäre Ansätze aus Psychologie, Soziologie, Philosophie, Pädagogik sowie der Logotherapie und Existenzanalyse vereint.
1.1.2. Vorwort
Die Suche nach Möglichkeiten, mehr Spielraum, Beweglichkeit, Selbstausdruck und Entwicklung wird in mir durch eine tiefe Sehnsucht vorangetrieben, gewiss eine Prägung, die zu einem mir lieb gewordenen Teil geworden ist. Sie gründet auf dem Gewahr-Sein dessen, was faktisch ist und fakultativ möglich sein könnte. Durch meine subjektiven Erfahrungen und meiner kritischen Auseinandersetzung mit ihnen, führte im Zuge meiner Ausbildung in Logotherapie und Existenzanalyse zu der Annahme, dass BewegungsSpielRäume, wenn sie erkannt, angenommen, konstruktiv reflektieren werden und nach den daraus erwachsenden Entscheidungen auch Handlungen oder Haltungen folgen, die lebensbejahend sind, zu einer dynamischen Persönlichkeitsentwicklung führen, unabhängig davon, in welcher Lebensphase oder in welchem Bereich der Mensch dazu imstande ist. Diese subjektiven Erfahrungen werden in dieser Arbeit mit wissenschaftlicher Literatur abgeglichen und mit rationalen Überlegungen aufgearbeitet. Die Identifizierung des persönlichen Nutzens, der sich durch die Entdeckung von BewegungsSpielRäumen für die Persönlichkeitsentwicklung ergibt, ist das Ziel dieser Arbeit.
1. BewegungsSpielRaum: Das Kapitel führt in die Grundproblematik ein, definiert das Konstrukt des BewegungsSpielRaums und erläutert die methodische Herangehensweise.
2. Bewegungsfelder des Menschen: Hier werden theoretische Perspektiven auf das Mensch-Sein, Identität und soziale Einbindung aus verschiedenen psychologischen und soziologischen Blickwinkeln beleuchtet.
3. Schlüssel zur Persönlichkeitsentwicklung in BewegungsSpielRäumen: Dieses Kapitel vertieft zentrale Interaktionsfaktoren wie Beziehung, Emotion, Lernen und Kommunikation als notwendige Bedingungen für die individuelle Entwicklung.
4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, dem Nutzen der Entdeckung individueller BewegungsSpielRäume und einem Ausblick auf den persönlichen Praxistransfer.
5. Anhang: Enthält die biographische Aufarbeitung der Autorin bis zum 17. Lebensjahr und deren Verknüpfung mit den erarbeiteten Themen.
6. Literaturverzeichnis: Umfasst die verwendeten wissenschaftlichen Quellen der Arbeit.
BewegungsSpielRaum, Persönlichkeitsentwicklung, Logotherapie, Existenzanalyse, Identität, Beziehung, Emotion, Lernen, Kommunikation, Gruppendynamik, Selbstwerdung, Lebenssinn, Freiheit, Resonanz, Biographieforschung
Die Arbeit untersucht, welche Chancen sich durch „BewegungsSpielRäume“ für die Persönlichkeitsentwicklung von Einzelpersonen in diversen Gruppenkontexten ergeben.
Die zentralen Themen sind das Verständnis von Identität, die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen, Emotionen, Lernprozessen und Kommunikation im Kontext der Persönlichkeitsreifung.
Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, welche Chancen BewegungsSpielRäume für die Entwicklung des Menschen in und trotz der Gruppe bieten und wie diese individuell entdeckt und genutzt werden können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und -analyse aus Psychologie, Soziologie, Philosophie, Pädagogik sowie Logotherapie und Existenzanalyse, ergänzt durch biographische Reflexionen der Autorin.
Der Hauptteil analysiert theoretische Perspektiven zum Menschsein (z.B. nach Freud, Erikson, Buber), die Bedeutung von Emotionen und Stress (Riemann-Kreuz) sowie die Rolle von Kommunikation und Lernen in verschiedenen Lebensphasen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen BewegungsSpielRaum, Identität, Logotherapie, existenzielle Freiheit und zwischenmenschliche Interaktion.
Sie assoziiert "Bewegung" mit Veränderung und Dynamik, "Spiel" mit Leichtigkeit und Kreativität, und "Raum" mit Wahrnehmung und ontischen Möglichkeiten, wobei das Konzept subjektabhängig ist.
Die Biographiearbeit dient dazu, die theoretischen Erkenntnisse anhand der eigenen Lebensgeschichte der Autorin praktisch zu spiegeln und die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit durch die Brille der Logotherapie aufzuarbeiten.
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