Bachelorarbeit, 2017
53 Seiten
1. Einleitung
1.1. Beispiel in Bezug auf Drohnen
1.2. Strukturierung der Arbeit
2. Ein Überblick zu e-Government
2.1. Good Governance
2.1.1. Strategien zur „Qualitätsverbesserung“
2.1.2. Strategien für eine bessere Bürgereinbindung
2.1.3. Strategien für die Steigerung der Effizienz
2.2. Open Government
3. Aktueller Stand von e-Government in Deutschland
3.1. Projekte und Initiativen in Deutschland
3.1.1 Deutschland im Vergleich zu europäischen Mitgliedsstaaten
3.2 E-Government in Österreich
3.2.1 Ein Beispiel im Bereich des ÖBB in Österreich
3.2.2 Elektronische Gesundheitsakte
4. Gesetze und andere rechtlichen Grundlagen
5. Problematik einer erfolgreichen Etablierung von e-Government
5.1. Politischer Wille zum Handeln
5.2. Haltung der Bürger zu e-Government
6. Mögliche Lösungen für eine erfolgreiche e-Government Strategie
Diese Arbeit untersucht den aktuellen Entwicklungsstand des e-Governments in Deutschland im Vergleich zu internationalen Vorreitern, insbesondere Österreich. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen politischem Anspruch und praktischer Umsetzung zu analysieren und Lösungsstrategien aufzuzeigen, um Deutschland von einem drohenden digitalen Entwicklungsland zu einer modernen e-Government-Nation zu entwickeln.
1.1. Beispiel in Bezug auf Drohnen
Die Kinder wachsen heutzutage mit moderner Technologie auf, schon für Säuglinge gibt es erste „Lerncomputer“. Diejenigen, die noch vor der Zeit des Internets groß wurden, müssen sich an die neue Situation anpassen. In der Industrie scheint dies besser zu funktionieren als in der Verwaltung.
Hier entsteht nun aber das entscheidende Problem, die Menschen in der Verwaltung sind im Schnitt konservativer, im Vergleich zur freien Marktwirtschaft. In der Verwaltung herrscht eher die Devise „das war schon immer so und wir werden das auch weiterhin so machen“. Das Problem hierbei ist, dass die öffentliche Verwaltung und die Regierung die Aufgabe haben, für die Gesellschaft Rechtsvorschriften zu erlassen und deren Einhaltung zu überwachen. Diese Rechtsvorschriften sollen der Gesellschaft helfen, ein Leben für sich und miteinander, in Frieden und Freiheit führen zu können. Die freiheitlich demokratischen Grundwerte müssen durch Rechtsvorschriften gewährleistet werden. Hierzu ist es allerdings unabdingbar, dass sich die Rechtsvorschriften auch mit den gesellschaftlichen Anforderungen weiterentwickeln.
Die neue Lebensweise muss sich auch in den rechtlichen Vorschriften wiederspiegeln können. Hier wird leider deutlich sichtbar, dass es eine große Kluft zwischen dem Lebensstil der Gesellschaft und der Normen gibt, die diesen eigentlich schützen sollen. Ein Beispiel hierfür sind Drohnen, es gibt sie inzwischen in verschiedensten Varianten.
Es beginnt bei günstigen Varianten die für Kinder geeignet sind und wie die qualitativ hochwertigeren Geräte, mit Kameras bestückt sind. Die Drohnen in den etwas höheren Preisklassen lassen sich kinderleicht bedienen, machen hochauflösende Bilder und Videos.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Digitalisierung als gesamtgesellschaftlicher Prozess und die zentrale Fragestellung, ob Deutschland ein e-Government-Vorreiter oder ein digitales Entwicklungsland ist.
2. Ein Überblick zu e-Government: Definition und theoretische Grundlagen des e-Governments sowie Erläuterung der Konzepte Good Governance und Open Government.
3. Aktueller Stand von e-Government in Deutschland: Bestandsaufnahme der bisherigen Projekte und Initiativen in Deutschland sowie Vergleich mit dem österreichischen Modell.
4. Gesetze und andere rechtlichen Grundlagen: Erläuterung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, insbesondere des e-Government-Gesetzes und des Signaturgesetzes.
5. Problematik einer erfolgreichen Etablierung von e-Government: Analyse der politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen bei der Umsetzung von E-Government-Strategien.
6. Mögliche Lösungen für eine erfolgreiche e-Government Strategie: Zusammenfassende Strategieempfehlungen zur Modernisierung der deutschen Verwaltung.
e-Government, Deutschland, Österreich, Verwaltungsmodernisierung, Digitalisierung, Good Governance, Open Government, Rechtsvorschriften, Bürgerinteraktion, IT-Infrastruktur, FinanzOnline, ELGA, Elektronische Signatur, Verwaltung, Etablierung
Die Arbeit befasst sich mit der digitalen Transformation der öffentlichen Verwaltung in Deutschland und bewertet, inwieweit das Land im internationalen Vergleich bei der Umsetzung von e-Government-Projekten Fortschritte macht.
Zentrale Themen sind die Modernisierung von Verwaltungsstrukturen, die Rolle von Gesetzgebung, der Vergleich mit anderen europäischen Ländern sowie die Haltung von Bürgern und Politik gegenüber neuen digitalen Möglichkeiten.
Das Ziel ist es, den aktuellen Stand des e-Governments in Deutschland kritisch zu beleuchten, die Kluft zwischen technischer Machbarkeit und verwaltungsinterner Umsetzung aufzudecken und Strategien zur Verbesserung zu erarbeiten.
Es erfolgt eine Bestandsaufnahme aktueller e-Government-Projekte in Deutschland sowie eine vergleichende Analyse gegenüber positiven Fallbeispielen aus Österreich, ergänzt durch eine Untersuchung relevanter rechtlicher Rahmenbedingungen.
Der Hauptteil analysiert bestehende Initiativen wie „BundOnline2005“, die „Neue e-Government-Strategie“ sowie spezifische Erfolgsmodelle aus Österreich wie FinanzOnline und die elektronische Gesundheitsakte (ELGA).
Wesentliche Begriffe sind e-Government, Verwaltungsmodernisierung, Good Governance, digitale Transformation, Standardisierung und Nutzerfreundlichkeit.
Österreich dient als Modell für ein erfolgreich etabliertes, zentral gesteuertes e-Government-System, das Deutschland als Orientierungspunkt für eine effizientere Umsetzung dienen kann.
Drohnen dienen als anschauliches Metapher-Beispiel dafür, wie der technologische Fortschritt den gesellschaftlichen Alltag verändert, während die Verwaltung bei der rechtlichen Anpassung hinterherhinkt.
Der Autor stuft den neuen Personalausweis als gescheitertes Projekt ein, da er hohe Kosten verursacht, während es für die beworbenen Funktionen im Alltag kaum praktische Angebote gibt.
Es wird eine einheitliche, bundesweite Strategie, eine bessere Kommunikation mit den Bürgern sowie eine kontinuierliche Schulung der Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung gefordert.
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