Bachelorarbeit, 2017
84 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Der Klimawandel
2.1 Emissionskonzentrationen
2.2 Globale Durchschnittstemperatur
2.3 Globale Meereisbedeckung
3. Auswirkungen des Klimawandels
3.1 Extremwetterereignisse
3.2 Klimawandelbedingte Ressourcenknappheit
3.3 Klimawandel und Gesundheit
3.3.1 Hitzestress
3.3.2 Infektionskrankheiten
3.3.3 Psychische Erkrankungen
3.4 Klimawandel und Demografie
4. Prognosen
5. Bedeutung für die Soziale Arbeit
5.1 Entwicklung von Mitigationsstrategien
5.2 Entwicklung von Adaptionsstrategien
5.3 Analyse und Bewältigung
5.4 Unterstützung betroffener Drittstaaten
6. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die weitreichenden gesellschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels und analysiert, welchen Beitrag die Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession leisten kann, um diese Herausforderungen zu bewältigen und Betroffene zu unterstützen.
3.1 Extremwetterereignisse
Mittlerweile ist unumstritten, dass Naturkatastrophen immer häufiger auftreten und intensiver ausfallen. So haben das Schadensausmaß und die volkswirtschaftlichen Kosten durch Naturkatastrophen dramatisch zugenommen (vgl. Roth 2004).
„Naturkatastrophen sind Ereignisse, die die Gesellschaft, Wirtschaft, und/ oder Infrastruktur einer Region ernsthaft gefährden. Je nach Bevölkerung, Vulnerabilität, und lokalen Kapazitäten haben Naturkatastrophen humanitäre Herausforderungen und Probleme zur Folge. Der Begriff „Naturkatastrophe“ wird zur Vereinfachung gebraucht, denn das Ausmaß und die Konsequenzen einer plötzlich entstehenden Katastrophe hängen immer von der Reaktionsfähigkeit der Individuen und der Gesellschaft als Ganzes auf dieses Ereignis ab. Das Ausmaß der Konsequenzen eines Naturereignisses ist wiederum durch menschliches handeln oder das Ausbleiben des Handelns bestimmt“ (Lieser, Dijkzeul 2013).
Neben einem Rückgang kalter Temperaturextreme wurde die Zunahme warmer Temperaturextreme und einer vermehrten Häufigkeit von Starkniederschlagsereignissen in etlichen Regionen seit ca. 1950 beobachtet. Weiterhin ist ein Anstieg des Meeresspiegels zu verzeichnen (vgl. Intergovernmental Panel on Climate Change 2014).
Aufgrund der zunehmenden Erwärmung unseres Planeten ist es physikalisch möglich, dass die Ozeane mehr Wasserdampf an die Atmosphäre abgeben und die wärmere Luft mehr Wasserdampf aufnehmen kann. Klimaforscher sind zunehmend darin bestärkt, dass ein Zusammenhang zwischen dem Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre, der gesteigerten Verdunstung der Ozeane und Windgeschwindigkeiten gibt (vgl. Roth 2006).
1. Einleitung: Einführung in die Problematik des Klimawandels und Definition des Aufgabenfeldes für die Soziale Arbeit.
2. Der Klimawandel: Darstellung der naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels, einschließlich Emissionskonzentrationen und Temperaturveränderungen.
3. Auswirkungen des Klimawandels: Analyse der ökologischen und gesellschaftlichen Folgen wie Extremwetter, Ressourcenknappheit, gesundheitliche Belastungen und demografischer Wandel.
4. Prognosen: Ausblick auf mögliche zukünftige Klimaszenarien und deren projizierte Auswirkungen auf Bevölkerung und Umwelt.
5. Bedeutung für die Soziale Arbeit: Untersuchung der Rolle der Sozialen Arbeit bei der Entwicklung von Mitigations- und Adaptionsstrategien sowie der individuellen Unterstützung.
6. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit einer aktiven Teilnahme der Sozialen Arbeit an der Klimadebatte zur Stärkung der Gesellschaft.
Klimawandel, Soziale Arbeit, Menschenrechtsprofession, Klimafolgen, Ressourcenknappheit, Gesundheit, Adaptation, Mitigation, Soziale Ungleichheit, Extremwetter, Lebensbewältigung, Nachhaltigkeit, Demografie, Inklusion, Prävention.
Die Arbeit beleuchtet die ökologischen und sozialen Herausforderungen des Klimawandels und erörtert, wie die Soziale Arbeit dazu beitragen kann, die Lebensbedingungen der Menschen angesichts dieser Bedrohungen zu sichern.
Die zentralen Themen sind der Klimawandel selbst, seine Auswirkungen auf die Gesundheit, die drohende Ressourcenknappheit, demografische Verschiebungen und die strategische Rolle der Sozialen Arbeit.
Das Ziel ist es, die Notwendigkeit einer interdisziplinären Zusammenarbeit aufzuzeigen und Strategien zu benennen, mit denen die Soziale Arbeit präventiv und unterstützend auf klimabedingte Problemlagen reagieren kann.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse wissenschaftlicher Literatur, Studien von Klimainstituten und sozialwissenschaftliche Theorien, wie etwa das Modell der Lebensbewältigung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine naturwissenschaftliche Bestandsaufnahme des Klimawandels, eine Analyse der daraus resultierenden sozialen Risiken und die Entwicklung konkreter Handlungsansätze für die Soziale Arbeit.
Wichtige Begriffe sind Klimawandel, Soziale Arbeit, Adaptation, Mitigation, Ressourcenknappheit und psychosoziale Gesundheit.
Der Klimawandel wirkt als Stressor, der durch Extremwetter, Zukunftsängste und soziale Unsicherheit psychische Belastungen fördern kann, wobei die Soziale Arbeit hier durch Stärkung der Widerstandskräfte präventiv wirken kann.
Da ärmere Staaten oft am stärksten von klimabedingten Ressourcenkrisen betroffen sind, ist die Unterstützung durch Ressourcenmanagement und Bildungsförderung entscheidend, um soziale Gerechtigkeit zu fördern und Fluchtbewegungen entgegenzuwirken.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

