Masterarbeit, 2016
96 Seiten, Note: 1,0
Die Masterarbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern die Europäische Union (EU) in ihrer Agrar- und Handelspolitik die Prinzipien der entwicklungspolitischen Kohärenz umsetzt. Im Fokus steht die Analyse der Auswirkungen der EU-Politik auf afrikanische Märkte.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Konzept der entwicklungspolitischen Kohärenz und den Rahmen der EU-Agrar- und Handelspolitik. Kapitel 2 beleuchtet die Anfänge und Entwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie die Reformen, die sie in den letzten Jahrzehnten erfahren hat. Zudem wird die Rolle außereuropäischer Faktoren, wie z.B. der Doha-Runde, beleuchtet.
Kapitel 3 geht auf die Bedeutung von Agrarmärkten für die wirtschaftliche Entwicklung ein. Hier wird die Theorie des strukturellen Wandels erläutert, die den Beitrag der Landwirtschaft zu gesamtwirtschaftlichem Wachstum betont.
Kapitel 4 untersucht die Herausforderungen und Hindernisse, die der Entwicklung des agrarischen Potenzials in Afrika entgegenstehen. Neben endogenen Faktoren, wie z.B. mangelnder Infrastruktur, werden die Auswirkungen der EU-Agrarhandelspolitik auf afrikanische Märkte analysiert.
Entwicklungspolitische Kohärenz, EU-Agrarpolitik, EU-Handelspolitik, afrikanische Agrarmärkte, Doha-Runde, Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, struktureller Wandel, Komparative Vorteile, Importsubstitution, Handel mit Milchpulver, Handel mit Geflügelfleisch.
Das Prinzip verlangt, dass die EU in Politikfeldern wie Agrar oder Handel keine Maßnahmen ergreift, die den Zielen ihrer eigenen Entwicklungspolitik in armen Ländern entgegenstehen.
Subventionierte Exporte der EU (z. B. Milchpulver oder Geflügel) können lokale Märkte in Afrika destabilisieren, da einheimische Bauern preislich oft nicht konkurrieren können.
EPAs sind Handelsabkommen zwischen der EU und den AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik), die auf eine Liberalisierung des Handels abzielen, aber oft wegen mangelnder Fairness kritisiert werden.
Die Theorie des strukturellen Wandels besagt, dass ein produktiver Agrarsektor die Basis für gesamtwirtschaftliches Wachstum und effektive Armutsreduzierung in Entwicklungsländern ist.
Es beschreibt das Austauschverhältnis zwischen Export- und Importgütern. Verschlechtern sich diese für afrikanische Länder, müssen sie mehr Rohstoffe exportieren, um die gleichen Industriegüter kaufen zu können.
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