Masterarbeit, 2016
87 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlagen der Kapitalmarktkommunikation
2.1 Begriffsdefinitionen
2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen
2.3 Ziele
2.4 Zielgruppen
2.5 Instrumente
2.6 Inhalte
3. ESMA-Leitlinien Alternative Leistungskennzahlen (APM)
3.1 Problemstellung
3.2 Anwendungsbereich und Rechtsrahmen
3.3 Zielsetzung
3.4 Leitlinien Alternative Leistungskennzahlen
3.5 Status und Mitteilungspflichten
4. Auswirkungen der ESMA-Leitlinien auf die Kapitalmarktkommunikation
4.1 Mögliche Auswirkungen auf die Ad-hoc-Berichterstattung
4.2 Mögliche Auswirkungen auf die Lageberichterstattung
5. Zusammenfassung, Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der von der ESMA veröffentlichten "Leitlinien Alternative Leistungskennzahlen (APM)" auf die Kapitalmarktkommunikation am Beispiel des börsennotierten Automobilherstellers Audi aufzuzeigen, um die Transparenz und den Anlegerschutz zu fördern.
3.1 Problemstellung
Pro-Forma-Kennzahlen sind aus der Kapitalmarktkommunikation nicht mehr wegzudenken. Wesentliche Eigenschaften dieser freiwillig publizierten Finanzinformationen sind, dass sie bisher nicht in einschlägigen Rechnungslegungssystemen normiert wurden und somit eine eingeschränkte Vergleichbarkeit besitzen. Zentrale Pro-Forma-Kennzahlen sind die sogenannten „Earnings-before-Kennzahlen“. Hierbei werden systematisch Ergebniskomponenten aus den periodischen Erfolgsgrößen wie beispielsweise Steuern (Earnings before taxes - EBT), das Finanzergebnis (Earnings before interest and taxes - EBIT) oder Abschreibungen auf materielles und immaterielles Anlagevermögen (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization - EBITDA) eliminiert. Diese Kennzahlen können am Kapitalmarkt als etabliert angesehen werden, ihr Gebrauch ist akzeptiert und verbreitet.
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Kapitalmarktkommunikation und die Problematik nicht normierter Pro-Forma-Kennzahlen, die zu einer eingeschränkten Vergleichbarkeit führen können.
2. Grundlagen der Kapitalmarktkommunikation: Es werden die wesentlichen theoretischen Grundlagen, Ziele und Instrumente der Kapitalmarktkommunikation sowie der rechtliche Rahmen und die Rolle der Equity Story erläutert.
3. ESMA-Leitlinien Alternative Leistungskennzahlen (APM): Dieses Kapitel analysiert die von der ESMA herausgegebenen Leitlinien, die eine Systematisierung und Transparenzsteigerung bei der Verwendung alternativer Leistungskennzahlen zum Ziel haben.
4. Auswirkungen der ESMA-Leitlinien auf die Kapitalmarktkommunikation: Hier wird anhand des praktischen Beispiels der AUDI AG geprüft, wie sich die neuen Vorgaben konkret auf die Ad-hoc-Berichterstattung und die Lageberichterstattung auswirken.
5. Zusammenfassung, Fazit und Ausblick: Die Arbeit resümiert die gewonnenen Erkenntnisse und gibt einen Ausblick auf die steigenden Anforderungen an die Kapitalmarktkommunikation, insbesondere im Kontext der zunehmenden Digitalisierung.
Kapitalmarktkommunikation, Investor Relations, Alternative Leistungskennzahlen, APM, ESMA, Pro-Forma-Kennzahlen, Ad-hoc-Berichterstattung, Lagebericht, Finanzkennzahlen, Anlegerschutz, Transparenz, AUDI AG, Finanzkommunikation, Rechnungslegung, Ergebnismanagement.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der ESMA-Leitlinien für alternative Leistungskennzahlen (APM) auf die Finanzkommunikation börsennotierter Unternehmen.
Zu den zentralen Themen gehören die Grundlagen der Kapitalmarktkommunikation, die Regulierung durch ESMA-Leitlinien und die praktische Umsetzung in der Unternehmensberichterstattung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die neuen regulatorischen Vorgaben für APM die Transparenz erhöhen und den Anlegerschutz verbessern können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu theoretischen Grundlagen sowie einer angewandten Fallstudie, die fiktive Beispiele zur Anwendung der Leitlinien nutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der APM-Regulierung und die spezifische Analyse ihrer Auswirkungen auf Ad-hoc- und Lageberichte.
Wichtige Begriffe sind Kapitalmarktkommunikation, APM, ESMA-Leitlinien, Anlegerschutz, Transparenz und Finanzkennzahlen.
Die AUDI AG dient als konkretes Beispiel, um die praktische Anwendung und die Umsetzung der ESMA-Leitlinien in der Unternehmensberichterstattung zu evaluieren.
Die Arbeit zeigt auf, dass Unternehmen verpflichtet werden, APM detaillierter zu definieren und ihre Überleitung aus den Abschlüssen transparent darzulegen.
Ein wesentlicher Nachteil ist der erhöhte zeitliche und administrative Aufwand zur Erstellung gesetzeskonformer Finanzberichte und Ad-hoc-Mitteilungen.
Die Digitalisierung wird als Chance gesehen, das Beziehungsmanagement zu den Stakeholdern zu verfeinern und eine zeitgemäßere Kapitalmarktkommunikation zu etablieren.
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