Diplomarbeit, 2000
56 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Begriffsbestimmungen
2.1 Definitionen
2.1.1 Stadtmarketing
2.1.2 Standortmarketing
2.1.3 Standortfaktoren
2.1.3.1 Harte Standortfaktoren
2.1.3.2 Weiche Standortfaktoren
2.2 Stadtmarketing als kommunalpolitische Innovation
3. Bestandsaufnahme
3.1 Bevölkerungsentwicklung und Demographie
3.1.1 Bevölkerungsentwicklung
3.1.2 Haushalte
3.1.3 Altersstruktur
3.1.4 Bildungsstand
3.1.5 Ausländeranteil
3.2 Verkehrssituation
3.2.1 Straßeninfrastruktur
3.2.1.1 Autobahnanbindung
3.2.1.2 Bundesstraßen
3.2.1.3 Innerstädtische Verkehrssituation
3.2.2 Bahn und diesbezügliche Ausbauprojekte
3.2.3 Verkehrsanbindung des Gewerbeparks
3.3 Bildungsangebot
3.3.1 Gleisdorf
3.3.2 Umgebung
3.3.2.1 Graz
3.3.2.2 Weiz
3.3.2.3 Feldbach
3.3.2.4 Leoben
3.4 Arbeitsmarkt und Wirtschaft
3.4.1 Arbeitsmarkt
3.4.1.1 Beschäftigte am Arbeitsort
3.4.1.2 Pendler
3.4.1.3 Arbeitslosigkeit im Amtsbezirk Gleisdorf
3.4.2 Wirtschaftsstruktur
3.4.2.1 Land- und Forstwirtschaft
3.4.2.2 Industrie und Gewerbe
3.4.2.3 Handel und Dienstleistungen
3.5 Kommunale Finanzsituation
3.6 Kultur
3.7 Bisherige Profilierung
3.8 Telekommunikations-Infrastruktur
4. Stoßrichtungen des Konzeptes
4.1 Image
4.1.1 Corporate Identity
4.1.2 Interner Aspekt (Identifikation mit der Stadt)
4.1.3 Externe Zielgruppen
4.2 Gleisdorf als Wohnort
4.3 Die Stadtverwaltung als Dienstleistungsbetrieb
4.4 Handel, Gastronomie und Dienstleistungen
4.5 Freizeit und Tourismus
4.6 Betriebsansiedlungen im gewerblichen und industriellen Bereich
5. Ansiedlungskonzeption
5.1 Größere Handlungsfähigkeit der Kommune durch Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze, welche höhere Steuereinnahmen nach sich ziehen
5.2 Wechselwirkungen mit den anderen Bereichen
5.3 Standortfaktoren
5.3.1 Harte Standortfaktoren
5.3.2 Weiche Standortfaktoren
5.4 Marketingmix
5.4.1 Kommunikationspolitik
5.4.1.1 Direktmarketing versus klassische Werbung
5.4.1.2 Public Relations
5.4.2 Angebotspolitik
5.4.2.1 Optimierung der Infrastruktur
5.4.2.2 Service und Beschleunigung der Genehmigungsverfahren
5.4.2.3 Gewerbepark-Management
5.4.3 Kontrahierungspolitik
5.4.3.1 Favorisierter Branchenmix
5.4.3.2 Besondere Förderung von Jungunternehmern
5.5 Finanzierung
5.5.1 Träger der Kosten
5.5.2 Umwegrentabilität
6. Ausblick
Die vorliegende Diplomarbeit entwickelt ein zielgerichtetes Marketingkonzept für die Betriebsansiedlungspolitik der Stadt Gleisdorf. Das zentrale Forschungsziel ist die Erarbeitung von Strategien, um Gleisdorf als attraktiven Wirtschaftsstandort zu positionieren, die regionale Kaufkraft zu sichern und durch die Ansiedlung innovativer, zukunftsorientierter Unternehmen die lokale Wirtschaftskraft sowie das Steuereinkommen nachhaltig zu stärken.
4.1.1 Corporate Identity
Das im Bereich des Unternehmensmarketing entstandene Corporate Identity-Konzept umfaßt sowohl die Selbstdarstellung nach innen (Kommunikation bezogen auf die Mitarbeiter) als auch nach außen (Kommunikation bezogen auf die allgemeine Öffentlichkeit und die Kunden des Unternehmens). Es setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:
Corporate Design: Ist das visuelle Erscheinungsbild. Die Stadt Gleisdorf verfügt seit Jahren über ein derartiges einheitliches Corporate Design.
Corporate Communication: Damit ist der systematische Einsatz aller Kommunikationsmittel gemeint.
Corporate Behavior: Sind die Verhaltensweisen in Hinblick auf Kunden, Mitarbeiter oder etwa die Preispolitik.
Damit soll die Identifikation aller Gruppen mit der Stadt gestärkt, die Glaubwürdigkeit von Stadtentwicklung und Gemeindepolitik gefestigt und die Identität der Stadt hervorgehoben werden. Was hier bezüglich der Stadt Gleisdorf und dem Element Corporate Comunications auffällt, ist, daß hier noch ein einheitlicher Slogan fehlt. Ein solcher leitbildkonformer und die bisherige Profilierung unterstreichender Slogan könnte beispielsweise mit Hilfe eines Ideenwettbewerbes gefunden werden.
1. Einleitung: Beschreibt die Grundidee des Stadtmarketings als strategische Produktentwicklung für Gemeinden und die Zielsetzungen dieses Prozesses.
2. Begriffsbestimmungen: Definiert die theoretischen Grundlagen des Stadt- und Standortmarketings sowie die Einordnung als kommunalpolitische Innovation.
3. Bestandsaufnahme: Analysiert detailliert die demographische, verkehrstechnische, wirtschaftliche und soziale Ausgangslage der Stadt Gleisdorf.
4. Stoßrichtungen des Konzeptes: Erläutert die strategischen Schwerpunkte wie Imagebildung, Wohnortattraktivität, Verwaltungsservice und Branchenförderung.
5. Ansiedlungskonzeption: Konkretisiert die notwendigen Maßnahmen und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Betriebsansiedlung, unterteilt in Marketingmix und Finanzierung.
6. Ausblick: Reflektiert die Zukunftsperspektiven der Region und betont die Bedeutung einer ganzheitlichen, von der Bevölkerung getragenen Marketingstrategie für den dauerhaften Erfolg.
Stadtmarketing, Standortmarketing, Gleisdorf, Wirtschaftsförderung, Standortfaktoren, Betriebsansiedlung, Solarstadt, Infrastruktur, Ansiedlungskonzeption, Kommunalpolitik, Demographie, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstruktur, Standortpolitik, Regionalentwicklung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines strategischen Marketingkonzeptes, das spezifisch auf die Betriebsansiedlungspolitik der Stadt Gleisdorf ausgerichtet ist.
Die zentralen Themen sind die Standortanalyse, das Stadtimage (insbesondere als Solarstadt), die Optimierung der Standortfaktoren und die Gestaltung eines wirksamen Marketingmix für Industrie- und Gewerbeansiedlungen.
Das Hauptziel ist es, die Handlungsfähigkeit der Kommune zu erhöhen, um durch gezielte Betriebsansiedlungen Arbeitsplätze zu schaffen und langfristig höhere Steuereinnahmen sowie eine wirtschaftliche Stabilität zu erzielen.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Sekundäranalyse der vorhandenen wirtschaftlichen und demographischen Daten sowie auf den Ansätzen des kommunalen Marketing-Managements und der Standortforschung.
Der Hauptteil umfasst eine umfassende Bestandsaufnahme der Stadt (Demographie, Verkehr, Bildung, Wirtschaft), die Ableitung konkreter Stoßrichtungen und eine detaillierte Ansiedlungskonzeption für den gewerblichen Bereich.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Stadtmarketing, Standortfaktoren, Wirtschaftsförderung, Solarstadt und regionale Entwicklung geprägt.
Das Image dient als Alleinstellungsmerkmal, das gezielt genutzt wird, um innovative Unternehmen aus den Bereichen Umwelttechnik und erneuerbare Energie anzuziehen und sich als moderner Wirtschaftsstandort zu präsentieren.
Die Umwegrentabilität ist ein Finanzierungsaspekt; sie verdeutlicht, dass Infrastrukturinvestitionen zwar Kosten verursachen, durch die generierten Beschäftigungseffekte und Kaufkraftsteigerungen jedoch langfristig die kommunalen Einnahmen erhöhen.
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