Diplomarbeit, 2014
62 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung
1.1 Einleitung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Entwicklung des Internet zum Social Web
2.1 Die Geschichte des Internets
2.2 Das Web 2.0
2.3 Entstehung des Social Webs
3 Das Social Web
3.1 Begriffserklärung „Social Web“
3.2 Erfolgsgründe des Social Webs
3.3 Plattformen im Social Web
3.4 Social Web in den Unternehmen
4 Produktpolitik im Social Web
4.1 Aufgabe und Problemstellung der Produktpolitik
4.2 Der User Generated Content
4.3 Produktpolitik mit Hilfe des User Generated Content
4.4 Fallbeispiel: Die Kampagne „Mein Burger“
5 Preispolitik im Social Web
5.1 Aufgabe und Problemstellung der Preispolitik
5.2 Effekte des Social Webs auf die Preispolitik
5.3 Fallbeispiel: Rabattaktion der Autovermietung Sixt
6 Distributionspolitik im Social Web
6.1 Aufgabe und Problemstellung der Distributionspolitik
6.2 Abgrenzung E- Commerce und Social Commerce
6.3 Gestaltungsmöglichkeiten des Social Commerce als Distributionskanal
6.4 Ziele des Social Commerce
6.5 Fallbeispiel: Facebook-Angebot HelloFresh.de
7 Kommunikationspolitik im Social Web
7.1 Aufgaben und Problemstellung der Kommunikationspolitik
7.2 Kommunikationspolitik im Social Web
7.3 Virales Marketing
7.4 Fallbeispiel: Gewinnspiel zur Neueröffnung einer IKEA- Filiale
7.5 Kundenservice im Social Web
8 Risiken und Gegenmaßnahmen
8.1 Monitoring
8.2 Risiko: Shitstorm
8.3 Fallbeispiel: Shitstorm Zalando
9 Zusammenfassung und Meinung des Verfassers
9.1 Zusammenfassung
9.2 Meinung des Verfassers
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die weitreichenden Auswirkungen des Social Webs auf die marktgerichteten Unternehmensbereiche (Marketing-Mix) zu untersuchen und zu analysieren, um Chancen und Risiken für Unternehmen im digitalen Zeitalter aufzuzeigen.
4.4 Fallbeispiel: Die Kampagne „Mein Burger“
Ein sehr bekanntes Beispiel wie ein Unternehmen die Kunden in die Entwicklung neuer Produkte einbeziehen kann, ist eine Kampagne des Fast-Food- Unternehmens McDondald`s. Unter der Headline „Mein Burger“ konnten sich interessierte Kunden einen Burger nach ihren Wünschen gestalten. Erstmals startete McDonalds`s diese Kampagne im Jahr 2011, anlässlich ihres 40jährigen Bestehens in Deutschland.
Aufgrund der großen Resonanz, startete das Unternehmen inzwischen bereits mehrmals eine solche Kampagne. Bei der ersten Durchführung dieser Werbeaktion wurden insgesamt 116.000 Burger durch User konfiguriert. Diese Burger wurden von anderen Usern mit 1,5 Millionen Bewertungen versehen. Das Facebook- Profil des Unternehmens wurde während der Laufzeit der Kampagne bis zu eine Millionen mal täglich aufgerufen. Mit Hilfe einer webbasierten Anwendung konnten sich die Teilnehmer auf der Internetseite des Unternehmens einen solchen Burger in einem baukastenartigen System zusammenstellen. Die Auswahl an unterschiedlichen Komponenten bestand aus Zutaten, die den Kunden bereits aus anderen Produkten des Sortiments bekannt waren. Neben seiner favorisierten Fleisch- und Brötchensorte konnte ein Teilnehmer auch weitere Zutaten wie Salat, Tomaten, Käse und diverser Saucen selbst bestimmen. Nach Zusammenstellung der geschmacklichen Komponenten, konnte der Kunde seiner Eigenkreation noch einen eigenen Namen geben.
1 Einführung: Die Einleitung erläutert die wachsende Bedeutung des Internets und des Social Webs und definiert das Ziel der Arbeit, die Veränderungen im Marketing-Mix zu analysieren.
2 Entwicklung des Internet zum Social Web: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung vom technischen Internet hin zum partizipativen Web 2.0 nach.
3 Das Social Web: Hier werden Begriffe definiert, Erfolgsgründe erläutert und verschiedene Plattformtypen wie soziale Netzwerke, Wikis und Blogs vorgestellt.
4 Produktpolitik im Social Web: Fokus auf der Einbindung von Kunden in die Produktentwicklung durch User Generated Content und Crowdsourcing, demonstriert am Beispiel der „Mein Burger“-Kampagne.
5 Preispolitik im Social Web: Untersuchung, wie soziale Medien die Preisgestaltung und Rabattstrategien beeinflussen, illustriert durch die Rabattaktion von Sixt.
6 Distributionspolitik im Social Web: Analyse des Social Commerce, der Abgrenzung zum E-Commerce und der Bedeutung von Empfehlungsmarketing im Vertrieb.
7 Kommunikationspolitik im Social Web: Behandlung der neuen Formen von Werbung, viralem Marketing und modernem Kundenservice unter Einsatz sozialer Kanäle.
8 Risiken und Gegenmaßnahmen: Erörterung der Risiken wie Shitstorms und die Notwendigkeit von Monitoring sowie professionellem Issue Management, verdeutlicht am Fallbeispiel Zalando.
9 Zusammenfassung und Meinung des Verfassers: Abschließende Reflexion über die Chancen und Risiken des Social Webs für Unternehmen und ein persönliches Fazit zur zukünftigen Entwicklung.
Social Web, Marketing-Mix, User Generated Content, Social Commerce, Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik, Virales Marketing, Monitoring, Shitstorm, Kundenbindung, Crowdsourcing, Empfehlungsmarketing, Digitalisierung
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des Social Webs auf die marktgerichteten Bereiche von Unternehmen und untersucht, wie diese neuen Medien das traditionelle Marketing beeinflussen.
Zentrale Themen sind die Transformation des Internets, die Anwendung des Social Webs im Marketing-Mix, die Nutzung von Nutzerinhalten (User Generated Content) und der Umgang mit Risiken wie Shitstorms.
Das Ziel ist es, Veränderungen für Unternehmensbereiche durch das Social Web darzustellen, Chancen und Gefahren zu analysieren und Möglichkeiten zur Nutzung dieser Potenziale für den ökonomischen Erfolg aufzuzeigen.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse und veranschaulicht die Erkenntnisse anhand praxisnaher Fallbeispiele wie McDonald's, Sixt, HelloFresh und Zalando.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Marketinginstrumente: Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik im Kontext des Social Webs, ergänzt um ein Kapitel zu Risiken und Gegenmaßnahmen.
Wichtige Begriffe sind Social Web, Marketing-Mix, User Generated Content, Social Commerce, virales Marketing und Monitoring.
Unternehmen können Kundenfeedback und kreative Beiträge nutzen, um Produkte gezielter zu entwickeln und das "Flop-Risiko" zu senken, da die Bedürfnisse der Konsumenten direkt einfließen.
Unternehmen sollten zeitnah reagieren, Transparenz durch Stellungnahmen auf speziellen Themenseiten zeigen und präventives Monitoring nutzen, um aufkommende Kritik frühzeitig zu erkennen.
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