Diplomarbeit, 2017
90 Seiten, Note: 1,50
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
1 Einleitung
2 WAS IST „GLÜCK“?
2.1 Begriffsdefinitionen
2.2 Beispiele für verschiedene Glücksvorstellungen
2.3 Arten von Glück
3 GLÜCK UND SINN
3.1 Bedeutungen von „Sinn“
3.2 Das Verhältnis von Glück und Sinn
3.3 Was ist ein glückliches Leben?
3.4 Glück durch Sinnerfüllung
3.5 Sinn des Lebens
3.6 Glücksregeln
3.7 Glück trotz der Endlichkeit des Lebens?
4 GLÜCK UND MORAL
4.1 Die Bedeutung von „Moral“
4.2 Das Verhältnis zwischen Glück und Moral
4.3 Theorien des guten Lebens
4.4 Das Recht auf Glück
4.5 Das Streben nach Glück
5 Abschließende Bemerkungen
Die Arbeit untersucht das menschliche Streben nach einem glücklichen Leben, hinterfragt die allgemeine Definition von "Glück" und beleuchtet die komplexen Wechselwirkungen zwischen Glück, Sinnsuche und moralischem Handeln, um aufzuzeigen, wie ein gelingendes Leben trotz individueller Unterschiede und der Endlichkeit der Existenz möglich sein kann.
2.3.1 Zufallsglück
Das Zufallsglück beruht – wie der Name schon sagt – auf Zufällen und wird der objektiven und der momentanen Ebene zugeordnet, da sie von den Umständen abhängt. Doch bevor das Zufallsglück näher erläutert werden kann, sollte zuerst geklärt werden, was „Zufall“ überhaupt bedeutet. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird der Begriff in verschiedenen Zusammenhängen verwendet. In einer Verwendung könnte er mit dem Begriff „unbeabsichtigt“ gleichgesetzt werden, zum Beispiel wenn sich zwei Bekannte irgendwo über den Weg laufen, ohne dem Wissen, dass der jeweils andere sich auch an diesem Ort befinden wird.
„Zufall“ kann aber auch für alle möglichen oder beliebigen Ursachen stehen, beispielsweise wenn eine Maschine aus irgendeinem Grund ein fehlerhaftes Produkt produziert. Als weiteres Beispiel gilt eine Situation, in der jemand von Krebs geheilt wird und die Ursache für die Heilung nicht bekannt ist. Wenn jemand jedoch hinter der Heilung Gott (oder auch eine andere Erklärung vermutet), wird sie für ihn keinen Zufall darstellen. Daraus wird ersichtlich, dass es vom Wissen oder der Einstellung einer Person abhängig sein kann, ob etwas als „Zufall“ bezeichnet wird. Auch Begebenheiten, die neuartig und daher ungewöhnlich erscheinen, können „zufällig“ wirken.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik des menschlichen Strebens nach Glück und die Zielsetzung der Arbeit, die Faktoren für ein glückliches Leben zu untersuchen.
2 WAS IST „GLÜCK“?: Analyse verschiedener Definitionen von Glück und Abgrenzung unterschiedlicher Glücksarten wie Zufallsglück und subjektivem Wohlbefinden.
3 GLÜCK UND SINN: Erörterung der Beziehung zwischen Glück und Sinnerfüllung sowie die Untersuchung, was ein glückliches Leben ausmacht.
4 GLÜCK UND MORAL: Beleuchtung des Spannungsfeldes zwischen dem individuellen Streben nach Glück und ethischen Verpflichtungen sowie Diskussion verschiedener Moraltheorien.
5 Abschließende Bemerkungen: Zusammenfassende Reflexion über die Vielschichtigkeit des Glücks und die Bedeutung einer bewussten Lebensgestaltung.
Glück, Lebensglück, Sinn, Moral, Wohlfühlglück, Sinnerfüllung, Ethik, Lebensführung, Utilitarismus, Tugend, Wunscherfüllung, Individuum, Vernunft, Lebensqualität, Zufall
Die Arbeit beschäftigt sich mit der philosophischen und psychologischen Untersuchung des Glücksbegriffs und der Frage, wie ein gelingendes, sinnvolles Leben geführt werden kann.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Glück, dem Zusammenhang zwischen Glück und Sinn sowie dem Konfliktpotenzial zwischen dem persönlichen Glücksstreben und moralischen Normen.
Das Ziel ist es, Faktoren und Einstellungen zu identifizieren, die ein glückliches Leben begünstigen, und dabei die Schwierigkeiten und Grenzen des menschlichen Glücksstrebens kritisch zu analysieren.
Die Autorin nutzt eine philosophische und theoretische Analyse, wobei sie auf bekannte Glückskonzepte antiker und moderner Denker sowie psychologische Studien zurückgreift.
Der Hauptteil gliedert sich in drei große Blöcke: Die Klärung des Glücksbegriffs, die Analyse der Beziehung zwischen Glück und Sinn sowie die kritische Untersuchung des Verhältnisses von Glück und Moral.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Lebensglück, Sinn, Moral, Wohlfühlglück, Eudaimonia, Hedonismus und Sinnerfüllung beschreiben.
Die Arbeit betont, dass bloßes Glück im Sinne von glücklichen Zufällen keine Garantie für ein inneres Glücklich-Sein darstellt, welches eher eine langfristige Charakterangelegenheit und geistige Haltung ist.
Ja, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass moralisches Handeln nicht automatisch zu persönlichem Glück führt und in der Praxis oft zu einem schwierigen Kompromiss zwischen eigenen Interessen und sozialer Rücksichtnahme zwingt.
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