Masterarbeit, 2016
100 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Grundlagen des Employer Branding
2.2 Theoretische Modelle der Arbeitgeberwahl
2.3 Empirische Studien zur Arbeitgeberattraktivität
3 Methode der Untersuchung
3.1 Untersuchungsfragestellung
3.2 Stichprobe
3.3 Untersuchungsmethoden und –design
3.4 Untersuchungsdurchführung
4 Ergebnisse der Empirischen Untersuchung
4.1 Charakteristika der Zielgruppe
4.2 Anforderungen an Arbeitgeber
4.3 Rolle des Employer Brands
4.4 Informationsverhalten
4.5 Zusammenfassende Darstellung und Handlungsempfehlungen
5 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Präferenzen von Studenten und Absolventen der Universität bei der Arbeitgeberwahl zu identifizieren, um fundierte Grundlagen für die Entwicklung einer effektiven Employer Branding-Strategie zu schaffen.
2.1.1 Begriffserklärung des Employer Branding
Der Wandel auf dem Arbeitsmarkt verursacht, dass der Wettbewerb um junge Arbeitskräfte zunimmt. Eine überzeugende Markenstrategie im Personalbereich, also Employer Branding, wird deswegen immer wichtiger (vgl. Nagel, 2012, S.8). Der Begriff Employer Branding ist relativ neu und wurde von dem Beratungsunternehmen McKinsey bekannt gemacht, obwohl für den Vater des Begriffes Employer Brand (deutsch. Arbeitgebermarke) Simon Barrow gehalten wird. Von ihm stammt die erste Definition: „Employer Brand ist eine Summe funktioneller wirtschaftlicher und psychologischer Vorteile, die sich aus dem Beschäftigungsverhältnis ergeben und mit denen der Arbeitgeber assoziiert wird“(Ambler & Barrow, 1996, zitiert nach Stotz & Wedel-Klein, 2013, S.6). Employer Brand wird von Petkovic als ein „…im Gedächtnis der umworbenen Fach und Führungskräfte fest verankertes und auswechselbares Vorstellungsbild eines Arbeitsgeber“ definiert, das verschiedene Arbeitsgeberattraktivitätsmerkmale umfasst (Petkovic, 2007, S.91). Während Employer Brand das Ziel der Markenbemühungen darstellt, erhält Employer Branding die Bedeutung eines ganzheitlichen Managementkonzepts.
Allgemein lässt sich Employer Branding als eine zielgerichtete Planung, Steuerung, Koordination und Kontrolle der Employer Brand definieren (Lukasczyk, 2012, S.13). Deutsche Employer Branding Akademie (DEBA, 2008) gibt eine ausführliche Erklärung für Employer Branding: „Employer Branding ist die identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Entwicklung und Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber. Kern des Employer Brandings ist immer eine die Unternehmensmarke spezifizierende oder adaptierende Arbeitgebermarkenstrategie. Entwicklung, Umsetzung und Messung dieser Strategie zielen unmittelbar auf die nachhaltige Optimierung von Mitarbeitergewinnung, Mitarbeiterbindung, Leistungsbereitschaft und Unternehmenskultur sowie die Verbesserung des Unternehmensimages. Mittelbar steigert Employer Branding außerdem Geschäftsergebnis sowie Markenwert (DEBA, 2008, S.1)“.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung des Fachkräftemangels ein und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit zur Untersuchung der Präferenzen der Generation Y.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden das Konzept des Employer Branding sowie theoretische Modelle zur Arbeitgeberwahl und bestehende empirische Studien zur Arbeitgeberattraktivität dargestellt.
3 Methode der Untersuchung: Dieses Kapitel erläutert die methodische Herangehensweise, insbesondere das gewählte Design der Online-Befragung und die Datenerhebung zur Zielgruppenanalyse.
4 Ergebnisse der Empirischen Untersuchung: Der Hauptteil präsentiert die gewonnenen Daten zur Zielgruppe, deren Anforderungen an Arbeitgeber, ihr Informationsverhalten und leitet konkrete Handlungsempfehlungen ab.
5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit, Unternehmenskulturen an die Bedürfnisse der neuen Generation anzupassen.
Employer Branding, Arbeitgebermarke, Generation Y, Zielgruppenanalyse, Arbeitgeberattraktivität, Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung, Personalmarketing, Arbeitgeberwahl, Unternehmenskultur, Recruiting, Online-Befragung, Karriere, Studium, Berufsstart.
Die Arbeit untersucht, welche Erwartungen und Wünsche Studenten und Hochschulabsolventen an ihren ersten Arbeitgeber haben, um daraus Empfehlungen für eine zielgruppengerechte Employer-Branding-Strategie abzuleiten.
Die zentralen Themen sind das Employer Branding, das Entscheidungsverhalten bei der Arbeitgeberwahl, die Charakterisierung der Generation Y sowie die empirische Analyse von Anforderungen an Arbeitgeber.
Das Hauptziel ist es, die Kriterien zu identifizieren, die für Studenten bei der Arbeitgeberauswahl besonders relevant sind, um Unternehmen bei der Positionierung als attraktive Arbeitgeber zu unterstützen.
Die Untersuchung nutzt einen quantitativen Forschungsansatz, basierend auf einer Online-Befragung, deren Fragen durch eine vorherige Vorstudie mittels freier Assoziationstechnik präzisiert wurden.
Der Hauptteil analysiert die demografischen Merkmale der Zielgruppe, wertet die Anforderungskriterien an Arbeitgeber aus, untersucht den Einfluss des Unternehmensimages und analysiert das Informationsverhalten der Teilnehmer.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Employer Branding, Generation Y, Arbeitgeberattraktivität, Mitarbeiterbindung, Unternehmenskultur und Recruiting charakterisieren.
Sie zeichnet sich durch hohe Affinität zu digitalen Medien, Wunsch nach Work-Life-Balance, Flexibilität, Selbstverwirklichung sowie eine direkte und selbstbewusste Kommunikation aus.
Ein positives Image ist wichtig für die Wahrnehmung, aber laut der Studie nicht das alleinige Entscheidungskriterium; es wirkt eher als Filter, während das Betriebsklima und die Aufgabengestaltung entscheidender sind.
Neben der Unternehmenswebsite und klassischen Stellenbörsen spielt das persönliche Netzwerk (Bekannte, die im Unternehmen arbeiten) die wichtigste Rolle bei der Bewertung eines Arbeitgebers.
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