Examensarbeit, 2017
65 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Religionswissenschaft
2.1. Entwicklung der Religionswissenschaft
2.2. Religionsgeschichte
2.3. Rolle der Religionswissenschaft
2.4. Religionswissenschaft und Religion
2.5. Religionswissenschaft und Theologie
3. Der Koran
3.1. Entstehung des Korans
3.2. Aufbau des Korans
3.2.1. Die Suren
3.2.2. Die Verse
3.3. Gottesbild
3.3.1. Gott als Schöpfer
3.3.2. Der Barmherzige Gott
3.3.3. Der Allmächtige Gott
3.4. Die Offenbarung
4. Die Bibel
4.1. Entstehung der Bibel
4.1.1. Entstehung des Alten Testaments
4.1.2. Entstehung des Neuen Testaments
4.2. Aufbau der Bibel
4.2.1. Aufbau des Alten Testaments
4.2.1.1. Der alttestamentliche Kanon der Lutherbibel
4.2.1.2. Der Aufbau des rabbinischen Kanons (Tenach)
4.2.1.3. Der Aufbau des griechischen Alten Testaments (Septuaginta, LXX)
4.2.2. Der Aufbau des Neuen Testaments
4.3. Gottesbilder
4.3.1. Gott als Schöpfer
4.3.2. Der gerechte Gott
4.3.3. Gott als Vater
4.4. Die Offenbarung
5. Vergleich zwischen Islam und Christentum
5.1. Vergleich der Heiligen Schriften
5.1.1. Vergleich zwischen Koran und Alten Testament
5.1.2. Vergleich zwischen Koran und Neuen Testament
5.2. Vergleich der Gottesbilder
6. Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht religionswissenschaftlich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Islam und dem Christentum unter besonderer Berücksichtigung ihrer Heiligen Schriften, des Korans und der Bibel, sowie der darin enthaltenen Gottesbilder.
3.3.2. Der Barmherzige Gott
Eine Vielzahl an Stellen im Koran weißt die Barmherzigkeit Gottes auf und ist eine Aussage über Gott, die sich durch den ganzen Koran zieht. Die Formel Bismila: „Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen“ wird in jeder Sure, außer in der neunten Sure, verwendet. Die Eigenschaft der Barmherzigkeit wird Allah im Koran also ständig hinzu gesprochen. Zusätzlich zu dieser Formel werden die Bezeichnungen „barmherzig“ 113 mal und der Name „Erbarmer“ 51 mal im Koran verwendet. Die Eigenschaft der Barmherzigkeit Allahs wird im Koran deutlich in Sure 6, 54:
„Und wenn jene, die da glauben an Unsre Zeichen, zu dir kommen so sprich: ,Frieden sei auf euch! Vorgeschrieben hat sich selber euer Herr die Barmherzigkeit, so dass, wenn einer von euch in Unwissenheit etwas Böses tut und alsdann hernach umkehrt und sich bessert, so ist er nachsichtig und barmherzig.“ (Sure 6, 54)
Die Barmherzigkeit Gottes soll aber auch die Bereitschaft zur Vergebung deutlich machen. Der Koran vermittelt das Bild, dass Gott so barmherzig ist und den Menschen verzeiht, wenn diese an ihn glauben und durch Reue und Umkehr um Verzeihung bitten.
„Sprich: ,So ihr Allah liebet, so folget mir. Lieben wird euch Allah und wird euch eure Sünden verzeihen, denn Allah ist verzeihend und barmherzig.’“ (Sure 3, 31)
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die wachsende Bedeutung des Islam in Deutschland und begründet die Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs sowie die religionswissenschaftliche Untersuchung der Heiligen Schriften.
2. Religionswissenschaft: Dieses Kapitel führt in die wissenschaftliche Disziplin ein, definiert ihre Ziele und Methodik und grenzt sie von der Theologie ab.
3. Der Koran: Es wird die Entstehung, der Aufbau des Korans sowie das dort vermittelte Gottesbild und das Verständnis von Offenbarung detailliert dargelegt.
4. Die Bibel: Analog zum Koran werden hier die Entstehung und Struktur der Bibel sowie das christliche Gottesbild und das Offenbarungsverständnis analysiert.
5. Vergleich zwischen Islam und Christentum: Hier erfolgt die direkte Gegenüberstellung der Heiligen Schriften und Gottesbilder, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten.
6. Resümee: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass trotz unterschiedlicher Entstehungsgeschichten und Schwerpunkte inhaltliche Analogien bestehen, die für einen respektvollen interreligiösen Dialog essenziell sind.
Koran, Bibel, Religionswissenschaft, Gottesbild, Islam, Christentum, Offenbarung, Monotheismus, Schöpfung, interreligiöser Dialog, Barmherzigkeit, Allmacht, Religionsgeschichte, Vergleich, Heilige Schrift.
Die Arbeit vergleicht den Islam und das Christentum auf Basis ihrer Heiligen Schriften, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Darstellung Gottes aufzuzeigen.
Zentrale Themen sind die religionswissenschaftliche Methodik, die Entstehungsgeschichte von Koran und Bibel sowie die Analyse spezifischer Gottesbilder wie der Schöpfer, der Barmherzige oder der Allmächtige Gott.
Das Ziel ist es, durch eine fundierte religionswissenschaftliche Analyse zu einem besseren gegenseitigen Verständnis zwischen Muslimen und Christen beizutragen und Vorurteile abzubauen.
Die Arbeit nutzt Methoden der religionswissenschaftlichen Forschung, insbesondere die historische Betrachtung und den komparativen Vergleich von Quelltexten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Disziplin Religionswissenschaft, die detaillierte Analyse der Heiligen Schriften (Koran und Bibel) sowie einen strukturierten Vergleich beider Religionen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie interreligiöser Dialog, Monotheismus, Gottesbilder, Offenbarung und religionswissenschaftliche Analyse charakterisiert.
Der Koran betont den strikten Monotheismus und versteht das christliche Konzept der Trinität als Widerspruch zur göttlichen Einheit, da er das Modell "Vater, Mutter, Kind" fälschlicherweise annimmt.
Der Islam versteht den Koran als das direkte, unfehlbare Wort Gottes (Inlibration), während das Christentum den Höhepunkt der Offenbarung in der Menschwerdung Gottes durch Jesus Christus (Inkarnation) sieht.
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