Bachelorarbeit, 2013
34 Seiten, Note: 2,8
Diese Arbeit untersucht den Einfluss des Kalifats auf das spätosmanische Reich, insbesondere während der Regierungszeit Abdulhamids II. Ziel ist es, den Begriff "Kalif" klar zu definieren und seine Relevanz im Kontext des späten Osmanischen Reiches zu analysieren. Die Arbeit konzentriert sich auf die letzte Phase des osmanischen Kalifats, bevor es zu einer symbolischen Funktion reduziert wurde.
1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Problemstellung dar, die sich auf die Diskussion um das Kalifat innerhalb und außerhalb der islamischen Welt konzentriert. Sie hebt die Bedeutung des osmanischen Kalifats hervor, dessen historische Relevanz bis heute anhält, und besonders die umstrittene Regierungszeit Abdulhamids II. Die Zielsetzung der Arbeit ist die Analyse des Einflusses des Kalifats auf das spätosmanische Reich unter Abdulhamid II., inklusive einer klaren Definition des Begriffs "Kalif". Die Gliederung der Arbeit wird ebenfalls vorgestellt.
2. Die Bedeutung des Wortes "Kalifat": Dieses Kapitel widmet sich der umfassenden Definition des Begriffs "Kalifat". Es beginnt mit der lexikalischen Bedeutung des Wortes, abgeleitet aus dem Arabischen als "Nachfolge" oder "Amt", und beleuchtet dann dessen Bedeutung im islamischen Kontext. Hier wird der Unterschied und die teilweise Synonymität mit dem Begriff "Imam" erörtert und die problematische Legitimation der Institution des Kalifats nach dem Tod des Propheten Mohammed im Koran thematisiert. Die Beziehung zwischen der lexikalischen Definition und dem islamischen Kontext wird analysiert.
3. Allgemeine Überlegungen: Dieses Kapitel befasst sich mit grundlegenden Fragen zum Kalifat. Es untersucht die Kriterien für die Ernennung eines Kalifen und hinterfragt die Gültigkeit des osmanischen Kalifats. Es legt den Grundstein für die spätere, detailliertere Analyse des osmanischen Kalifats im Kontext der Regierungszeit Abdulhamids II.
4. Das Hervortreten des Kalifats gegen Ende des Osmanischen Reiches: Der Hauptteil der Arbeit beschreibt das Hervortreten des Kalifats gegen Ende des Osmanischen Reiches. Der Fokus liegt auf dem Zustand des Reiches, der Herrschaft von Sultan und Kalif Abdulhamid II., der Idee des Panislamismus und seinen Folgen sowie der Opposition, insbesondere der Jungtürken, und dem Ende der Herrschaft Abdulhamids II. Das Kapitel analysiert den Prozess, wie Abdulhamid II. das Kalifat zur Stärkung seiner absoluten Herrschaft nutzte und welche Folgen dies innerhalb und außerhalb des Reiches hatte.
Kalifat, Osmanisches Reich, Abdulhamid II., Panislamismus, Jungtürken, islamische Geschichte, politische Macht, religiöse Autorität, spätosmanische Periode.
Diese Arbeit analysiert den Einfluss des Kalifats auf das spät osmanische Reich, insbesondere während der Regierungszeit Sultan Abdulhamids II. Der Fokus liegt auf der letzten Phase des osmanischen Kalifats, bevor es zu einer rein symbolischen Funktion reduziert wurde.
Die Arbeit behandelt folgende Themen: die Begriffsdefinition des Kalifats und seine Bedeutung im islamischen Kontext; die Rolle des Kalifats im spät osmanischen Reich; die Regierungszeit Abdulhamids II. und seine Instrumentalisierung des Kalifats; der Panislamismus und seine Auswirkungen; die Opposition gegen Abdulhamid II. und das Ende seiner Herrschaft.
Die Arbeit gliedert sich in fünf Kapitel: Einleitung (Problemstellung, Zielsetzung, Vorgehensweise); Die Bedeutung des Wortes "Kalifat" (lexikalische und islamische Bedeutung); Allgemeine Überlegungen (Kriterien für die Ernennung eines Kalifen, Gültigkeit des osmanischen Kalifats); Das Hervortreten des Kalifats gegen Ende des Osmanischen Reiches (Zustand des Reiches, Abdulhamid II., Panislamismus, Opposition, Ende der Herrschaft); Fazit.
Die Arbeit zielt darauf ab, den Begriff "Kalif" klar zu definieren und seine Relevanz im Kontext des späten Osmanischen Reiches zu analysieren. Sie untersucht, wie Abdulhamid II. das Kalifat zur Stärkung seiner Macht nutzte und welche Folgen dies hatte.
Die Arbeit erläutert die Bedeutung des Kalifats im islamischen Kontext, beleuchtet den Unterschied und die teilweise Synonymität mit dem Begriff "Imam" und thematisiert die problematische Legitimation der Institution des Kalifats nach dem Tod des Propheten Mohammed.
Die Arbeit analysiert die Regierungszeit Abdulhamids II. und seine Nutzung des Kalifats zur Stärkung seiner absoluten Herrschaft. Sie untersucht die Folgen dieses Vorgehens innerhalb und außerhalb des Osmanischen Reiches.
Die Arbeit untersucht die Idee des Panislamismus und seine Auswirkungen auf das spät osmanische Reich im Kontext der Herrschaft Abdulhamids II.
Schlüsselwörter sind: Kalifat, Osmanisches Reich, Abdulhamid II., Panislamismus, Jungtürken, islamische Geschichte, politische Macht, religiöse Autorität, spätosmanische Periode.
Das Fazit der Arbeit wird im fünften Kapitel präsentiert und fasst die wichtigsten Ergebnisse der Analyse zusammen. (Der konkrete Inhalt des Fazits ist in der gegebenen Vorschau nicht enthalten.)
Diese Arbeit ist für ein akademisches Publikum bestimmt und dient der Analyse von Themen im Kontext der islamischen Geschichte und der Geschichte des Osmanischen Reiches.
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