Bachelorarbeit, 2015
66 Seiten, Note: 1,3
1.Einleitung
1.1 Erkenntnisziel und Relevanz
1.2 Methodisches Vorgehen
2. Balanced Scorecard
2.1 Ziele und Funktion
2.2 Aufbau und Elemente einer BSC
2.3 Umsetzung und Implementierung
2.4 Verwendung in der Sportbranche
3. Ableitung Projekt-BSC für Bundesliga-Aufsteiger im Volleyball
3.1 Voraussetzungen
3.1.1 Besonderheiten Verein (e.V.)
3.1.2 Anforderungen der Volleyball Bundesliga (VBL)
3.2 Transformation der Projekt-BSC
3.2.1 Ableitung von Vision und Strategie
3.2.2 Wahl der Perspektiven
3.2.3 Formulierung strategischer Ziele und Kennzahlen
3.2.4 Ursache-Wirkungsbeziehungen
3.3 Zwischenfazit
4. Business-Case: RC Sorpesee
4.1 Kurzvorstellung des Vereins
4.2 Anwendung der Projekt-BSC
4.3 Bewertung und Hinweise für die Praxis
5. Fazit
5.1. Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2. Kritische Reflexion
5.3. Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie ein Balanced Scorecard-Modell für Volleyballvereine, die in die 2. Bundesliga aufsteigen, adaptiert werden kann, um den Übergang zum professionellen Sportbetrieb strategisch zu steuern und die Anforderungen des Ligaverbandes effizient zu erfüllen.
3.2.3 Formulierung strategischer Ziele und Kennzahlen
Das strategische Zielsystem der BSC beschreibt die Dokumentation ausgewählter Erfolgsfaktoren, die zur Erreichung der Vision führen. Diese strategischen Ziele werden nachhaltig aus den Unternehmensstratgien (Kapitel 3.2.1) abgeleitet und spezifisch als Handlungsleitlinien anhand der Fragen der Perspektiven formuliert. Die abgeleiteten Ziele müssen erklärbar sein, um verstanden und anschließend durch eine konkret definierte Kennzahl beschrieben zu werden. Die Kennzahlen sind demnach Soll-Werte, die zur Erreichung der Bundesligalizenz zu Ist-Werten umgewandelt werden sollen. Die Verwendung von Kennzahlen prägt zudem die Aufmerksamkeit und das Verhalten hinsichtlich der Zielerreichung. Horvath und Partners verweisen jedoch nach ihrem Leitsatz: „Twenty is plenty“ auf die Konzentration und Steuerbarkeit einer BSC, d.h. für die Überschaubarkeit des Modells nicht mehr als maximal 25 Ziele aufzunehmen.
Sobald ein Ziel mit seinen Kennzahlen definiert ist muss überlegt werden, wie bzw. durch welche Maßnahmen das Zielsystem erreicht werden kann. Die strategischen Maßnahmen dienen als zentraler Begriff für die Projekte, Initiativen und Aktivitäten, die zu der Umsetzung der zuvor benannten Ziele getätigt werden.
Nachfolgend sind Beispielwerte bzw. Angaben für die beschriebenen strategischen Ziele der Projekt-BSC formuliert. Sowohl die Ziele, als auch die Kennzahlen sind lediglich mögliche Beispiele für Bundeliga-Aufsteiger und können je nach Vereinsstruktur und den notwendigen Entwicklungsparametern flexibel erweitert oder auch ersetzt werden.
1.Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Professionalisierung von Sportvereinen ein und stellt das Ziel der Arbeit vor, ein BSC-Modell als Steuerungsinstrument für Aufsteiger in die Volleyball Bundesliga zu entwickeln.
2. Balanced Scorecard: Das Kapitel erläutert die Grundlagen, Funktionen und Elemente der Balanced Scorecard von Kaplan und Norton sowie deren Eignung und Anwendung im Sportsektor.
3. Ableitung Projekt-BSC für Bundesliga-Aufsteiger im Volleyball: Hier erfolgt die theoretische Entwicklung einer branchenspezifischen Projekt-BSC unter Berücksichtigung der Besonderheiten von eingetragenen Vereinen und der spezifischen VBL-Lizenzanforderungen.
4. Business-Case: RC Sorpesee: Dieses Kapitel veranschaulicht die praktische Anwendung der entwickelten Projekt-BSC am Beispiel des Ruderclub Sorpesee und bewertet die Eignung des Modells für die Praxis.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, reflektiert kritisch die Anwendbarkeit des Modells und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsschritte.
Balanced Scorecard, Sportmanagement, Volleyball Bundesliga, Vereinsführung, Professionalisierung, Strategische Steuerung, Projekt-BSC, Lizenzierung, NPO, Controlling, Vereinsorganisation, Nachwuchsförderung, RC Sorpesee, Strategieumsetzung, Zielsystem.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Steuerung von Amateurvereinen im Volleyball, die in die 2. Bundesliga aufsteigen. Sie zeigt auf, wie man professionelle Management-Strukturen aufbaut.
Zentrale Themen sind die Balanced Scorecard, das Vereinsmanagement im Profisport, die Lizenzierungsanforderungen der Volleyball Bundesliga (VBL) sowie die strategische Planung in eingetragenen Vereinen (e.V.).
Das primäre Ziel ist die Entwicklung einer sogenannten "Projekt-BSC", die Sportvereinen als Handlungsleitfaden bei der strategischen Umstrukturierung für den Aufstieg in die Bundesliga dienen soll.
Die Arbeit nutzt die theoretische Ableitung eines Balanced Scorecard-Modells von Kaplan/Norton und wendet diese durch einen Anwendungsversuch (Business Case) am Beispiel des RC Sorpesee an.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Projekt-BSC, die Berücksichtigung von Vereinsbesonderheiten, die Analyse von VBL-Vorgaben sowie die Transformation der BSC-Perspektiven und die Erstellung der Strategy-Map.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Balanced Scorecard, Sportmanagement, Bundesliga-Aufstieg, Vereins-Controlling, VBL-Lizenzierung und strategische Steuerung.
Der RC Sorpesee dient als praxisnahes Beispiel eines kleinen Vereins aus dem Sauerland, der den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft hat und vor der Herausforderung steht, professionelle Strukturen unter ehrenamtlicher Führung zu etablieren.
Das Nebenzweckprivileg erklärt, dass gemeinnützige Vereine zwar wirtschaftliche Gewinne erzielen dürfen, diese aber zur Erfüllung ihrer Satzungszwecke einsetzen müssen, statt sie als Einkommen Einzelner auszuschütten.
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