Bachelorarbeit, 2016
84 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2. Theoretischer Bezugsrahmen, Stand der Literatur
2.1 Definitionen und Erläuterungen der wichtigsten Begriffe
2.2 Der Paradigmenwechsel: Von Closed- zu Open Innovation
2.3 Innovationsmanagement
2.3.1 Anwendungsgebiet von Open Innovation im Innovationsprozess
2.3.2 Innovationsarten
2.3.2.1 Produktinnovationen
2.3.2.2 Prozessinnovationen
2.3.2.3 Organisationsinnovationen
2.4 Open Innovation als neuer Innovationsansatz
2.4.1 Grundsätzliche strategische Ausrichtung des Open Innovation-Ansatzes
2.4.1.1 Outside-in Prozess
2.4.1.2 Inside-out Prozess
2.4.1.3 Coupled Prozess
2.4.2 Instrumente von Open Innovation
2.4.2.1 Innovationswettbewerbe
2.4.2.2 Innovations-Communities
2.4.2.3 Innovations-Toolkits
2.4.2.4 Lead-User-Methode
3. Praxisteil- empirische Untermauerung in der Unternehmenspraxis
3.1 Die Automobilindustrie im 21. Jahrhundert- eine Branche im Umbruch
3.2 Der Stellenwert von Open Innovation in der Automobilindustrie
3.3 Praxisbeispiele für die Nutzung des Open Innovation-Ansatzes
3.3.1 Open Innovation Maßnahmen bei Volkswagen
3.3.1.1 Forum Innovation
3.3.1.2 Concept Teams
3.3.1.3 Kunden-Innovationsworkshops
3.3.2 Die Erweiterung des Innovationsprozesses bei Porsche
3.3.2.1 Lead-User-Workshops
3.3.3 Einsatz von Innovationswettbewerben bei BMW
3.3.3.1 Nutzung von Toolkits bei BMW und Audi
3.3.4 Einheitliche Übersicht der genutzten Instrumente der Automobilfirmen
4. Kritische Reflexion und Diskussion der gewonnenen theoretischen Erkenntnisse im Lichte internationaler Forschungsstudien und Experten
4.1 Darstellung der Forschungsfrage, der methodischen Vorgehensweise und der Expertenauswahl
4.2 Gegenüberstellung der theoretischen und praktischen Erkenntnisse
4.3 Analyse der internationalen Forschungsstudien
4.3.1 Studie 1: Open Innovation - ein universelles Erfolgsrezept
4.3.2 Studie 2: Open Innovation in der Automobilindustrie
4.3.3 Studie 3: Managing Open Innovation in large firms
4.3.4 Übersicht zu den wichtigsten Erkenntnissen der einzelnen Studien
4.4 Rechtfertigung der Befragung als Forschungsmethode und Offenlegung der grundlegenden Erkenntnisse der Expertenantworten
4.4.1 Detaillierte Veranschaulichung der Befragungsergebnisse
4.5 Beantwortung der Forschungsfrage anhand vorliegender Forschungs- und Studienergebnisse
5. Handlungsempfehlungen
5.1 Einsatz von „Gatekeepern“, um einen erfolgreichen Wissenstransfer zwischen den externen Akteuren und den Forschern/Entwicklern zu schaffen
5.2 Nutzung aller Instrumente und strategischen Ausrichtungsformen von Open Innovation, zur vollen Potenzialausschöpfung
5.3 Integration von Open Innovation Instrumenten in jeder Phase des Innovationsprozesses
5.4 Einsatz von Toolkits um den externen Akteuren Ziele, Prinzipien und Nutzergruppe vorzugeben
5.5 Kooperativer Einsatz des Closed- und Open Innovation-Ansatzes, um einen höheren Innovationserfolg zu generieren
6. Fazit
Ziel der Bachelorarbeit ist es zu untersuchen, ob der Einsatz von Open Innovation den Innovationserfolg eines Unternehmens positiv beeinflusst und welche Rolle dieser Ansatz bisher in der deutschen Automobilindustrie spielt, um darauf basierend Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.
3.1 Die Automobilindustrie im 21. Jahrhundert- eine Branche im Umbruch
Wie auch andere Branchen kämpft die Automobilindustrie mit der kontinuierlich steigenden Komplexität und Dynamik der Märkte. Speziell in der Automobilbranche müssen sich Unternehmen mit gesättigten Märkten, einem stetig steigenden Preisverfall und einer immer höheren Produktsubstanz auseinandersetzen. Durch den hohen Wettbewerbsdruck stehen auch die Premiumhersteller vor einer weitestgehend unvorhersehbaren Zukunft. Des Weiteren ist das „Automobil“ durch seine hohe Produktreife von Marke zu Marke in seinen Eigenschaften immer ähnlicher geworden (vgl. Ili, 2010, S. 115).
Die Premiumhersteller können sich anlässlich ihres Stellenwertes zwar preislich besser als die Billigkonkurrenz positionieren, jedoch müssen sie durch Design, Alltagstauglichkeit, Qualität, Technik und weitere Attribute dem Kunden einen Zusatznutzen bieten, um sich von den Wettbewerbern zu differenzieren. Diese Differenzierung kann heutzutage nur noch durch hohe Forschungs- und Entwicklungskosten oder durch die Nutzung von Open Innovation umgesetzt werden (vgl. Ili, 2010, S. 116). Auch die Hoffnung, neue Wachstumsmärkte in Asien oder Osteuropa könnten den Automobilherstellern einen Ausweg aus dem hohen Wettbewerbsdruck auf den Heimatmärkten ermöglichen, ist für Experten nur eine Illusion, da sie die fehlende Nachfrage auf Dauer nicht auffangen können (vgl. Hübner, 2002). Ein weiteres Problem sind Überkapazitäten, die durch die gesättigten Märkte und den globalen Ausbau der Produktionskapazitäten entstehen. Es wird deutlich, dass sich aufgrund der veränderten externen Rahmenbedingungen die Unternehmen der Automobilindustrie verändern müssen, um dem Wettbewerbsdruck standhalten zu können (vgl. Stein, 2006).
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung, Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit.
2. Theoretischer Bezugsrahmen, Stand der Literatur: Hier werden zentrale Innovationsbegriffe definiert, der Wandel von Closed zu Open Innovation dargelegt sowie strategische Ausrichtungen und Instrumente vorgestellt.
3. Praxisteil- empirische Untermauerung in der Unternehmenspraxis: Dieses Kapitel analysiert die Situation der Automobilbranche und untersucht die Anwendung von Open-Innovation-Instrumenten bei Herstellern wie VW, Porsche und BMW.
4. Kritische Reflexion und Diskussion der gewonnenen theoretischen Erkenntnisse im Lichte internationaler Forschungsstudien und Experten: In diesem Teil werden theoretische Erkenntnisse mit Ergebnissen internationaler Studien und einer Expertenbefragung gegenübergestellt und kritisch diskutiert.
5. Handlungsempfehlungen: Hier werden basierend auf den Analyseergebnissen fünf konkrete Handlungsempfehlungen für Automobilunternehmen formuliert.
6. Fazit: Das Kapitel bietet eine zusammenfassende Bewertung der Forschungsfrage und einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung des Open-Innovation-Ansatzes.
Open Innovation, Automobilindustrie, Innovationsmanagement, Closed Innovation, Outside-in Prozess, Inside-out Prozess, Innovationswettbewerbe, Lead-User-Methode, Innovations-Toolkits, Kundenintegration, Wettbewerbsvorteil, Forschungs- und Entwicklungskosten, Produktinnovation, Innovationserfolg, Strategisches Unternehmenskonzept.
Die Arbeit untersucht das strategische Konzept von Open Innovation und dessen Rolle sowie Anwendung in der deutschen Automobilindustrie.
Zentrale Themen sind der theoretische Wandel vom traditionellen Closed-Innovation- zum Open-Innovation-Ansatz, die Vorstellung spezifischer Instrumente sowie deren praktische Umsetzung bei Automobilherstellern.
Das Ziel ist es herauszufinden, ob Open Innovation einen positiven Einfluss auf den Innovationserfolg hat und welche Rolle der Ansatz bisher bei Automobilunternehmen spielt.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse, eine Untersuchung von Praxisbeispielen, eine Analyse internationaler Forschungsstudien sowie eine eigene Expertenbefragung mittels Fragebogen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, einen Praxisteil mit Fallbeispielen zu Herstellern wie VW, Porsche und BMW sowie eine kritische Diskussion der Ergebnisse anhand von Expertenmeinungen.
Wichtige Begriffe sind Open Innovation, Automobilindustrie, Innovationsmanagement, Instrumente wie Lead-User-Methoden und Toolkits sowie die kritische Gegenüberstellung von Theorie und Praxis.
Die Branche ist durch gesättigte Märkte, hohen Wettbewerbs- und Kostendruck sowie eine technologische Komplexität gekennzeichnet, die eine Differenzierung durch Innovationen notwendig macht.
Laut den Ergebnissen der Arbeit fehlt es oft an den notwendigen Voraussetzungen, wie einer offenen Unternehmenskultur oder der Bereitschaft zur tiefgreifenden Anpassung interner Prozesse.
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