Bachelorarbeit, 2016
289 Seiten, Note: 9.0
Diese Arbeit untersucht die Gewalt, die der mexikanische Staat durch die Kriminalisierung von Abtreibung und die daraus resultierenden Einschränkungen der reproduktiven Rechte von Frauen ausübt. Die Untersuchung analysiert kritisch die Diskurse, die diese Gewalt rechtfertigen und aufrechterhalten, und untersucht, wie sie sich auf die Lebensrealitäten von Frauen in Mexiko auswirken.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema der institutionellen Gewalt in Mexiko und der Rolle des Staates in der Konstruktion und Aufrechterhaltung dieser Gewalt. Anschließend wird die Situation der Abtreibung in Mexiko beleuchtet, wobei die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Debatte um Abtreibung und die Auswirkungen auf die Rechte von Frauen im Vordergrund stehen.
Kapitel 3 widmet sich der Analyse der Diskurse über Abtreibung, wobei der Fokus auf der Kritik an den Diskursen liegt, die die Kriminalisierung von Abtreibung rechtfertigen. Im Anschluss daran wird die Situation in Querétaro und der Ciudad de México verglichen, wobei die Unterschiede in der Gesetzgebung und deren Auswirkungen auf die Lebensrealitäten von Frauen hervorgehoben werden.
Das fünfte Kapitel befasst sich mit feministischen Perspektiven auf Abtreibung und Reproduktion, wobei die Konstruktion des Geschlechts, das Körperbild von Frauen und die Rolle der Maternität im Mittelpunkt stehen. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen institutionelle Gewalt, Analyse kritischer Diskurse, Biopolitik, Biomacht, Frauen, Mutterschaft, Gesetz, Abtreibung, Menschenrechte, Kriminalisierung, Ungleichheit, Geschlecht, Ciudad de México, Querétaro, Staat.
Die Arbeit untersucht die institutionelle Gewalt des mexikanischen Staates, die durch die Kriminalisierung von Abtreibung und die Kontrolle über Frauenkörper ausgeübt wird.
Es erfolgt ein Vergleich zwischen dem Bundesstaat Querétaro (mit restriktiver Gesetzgebung) und der Ciudad de México (ehemals Distrito Federal), die antagonistische Diskurse vertreten.
Die Analyse stützt sich auf Konzepte wie Biopolitik und Biomacht (nach Michel Foucault) sowie die Theorien von Pierre Bourdieu und Ruth Wodak.
Es beschreibt, wie staatliche Gesetze und Codes die Menschenrechte von Frauen einschränken und eine Ungleichheit (Iniquität) zementieren.
Sie dienen dazu, die Konstruktion von Geschlecht, Mutterschaft und Reproduktion zu dekonstruieren und die Realität der Geschlechtergerechtigkeit in Mexiko kritisch zu hinterfragen.
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