Bachelorarbeit, 2015
51 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Schriftliche Prüfungen
2.2 Vorlesungsverzeichnis
3 Verfahren des Operations Research
3.1 Historische Entwicklung
3.2 Einblick in die Modelle der universitären Prüfungsplanung
3.3 Optimierungsmodell ohne Kapazitätsbeschränkungen
3.3.1 Problemstellung
3.3.2 Modellformulierung
3.4 Optimierungsmodell mit Kapazitätsbeschränkungen
3.4.1 Anwendungsfall in dem Modell
3.4.2 Problemspezifische Anforderungen an den Prüfungsplan
3.4.3 Mathematische Formulierung des Problems
3.5 Vergleich der Problemformulierungen
4 Lösungsverfahren
4.1 Überblick
4.2 Simulated Annealing
4.3 Tabu Search
4.4 Gegenüberstellung
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Optimierung von universitären Prüfungsplänen durch Methoden des Operations Research mit dem Hauptziel, die Unzufriedenheit der Studierenden bezüglich des Klausurplans maximal zu verringern.
3.4.1 Anwendungsfall in dem Modell
Die mathematische Problemstellung richtet sich nach dem examination timetabling problem (ETP) der Universität Malaysia Pahang (UMP). Auch an dieser Hochschule wird ein rapider Zuwachs an Studierenden festgestellt. Die Studentenzahl wächst meist schneller heran als die Schaffung neuer Fakultäten, welche ein erweitertes Leistungsspektrum anbieten. Diese beiden Umstände führen dazu, dass Hochschulen mit Kapazitätsproblemen konfrontiert werden. Die UMP hat daher bei der Erstellung der Prüfungspläne weitere Schwierigkeiten herausgearbeitet, welche vorher nicht in der Literatur betrachtet worden sind.
Die Planungs- und Verwaltungsaufgaben an der UMP werden durch ein Informationsmanagementsystem (IMS) unterstützt. Dieses System beinhaltet u.a. ein Modul, das dafür bestimmt ist, Prüfungspläne zu generieren. Obwohl in diesem Fall computergestützte Planungsmethoden angewendet werden, müssen manuelle Prozesse folgen. Die arbeitsintensive Nachbearbeitung per Hand ist notwendig, damit eine effiziente Lösung erreicht wird. Die Qualität der resultierenden Lösungen können durch das nicht vorhandene mathematische Modell von dem System nicht beurteilt werden. Ein systemintegriertes Modell würde diese Funktion ermöglichen. Dies ist eines der Forschungsziele von Kahar und Kendall (2010).
1 Einleitung und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Problematik der universitären Prüfungsplanung und Definition des Ziels, die studentische Unzufriedenheit durch Optimierung zu minimieren.
2 Grundlagen: Erläuterung der Komplexität der Prüfungsplanung, insbesondere der gegenläufigen Interessen von Studierenden und Lehrenden sowie der Abgrenzung zwischen Prüfungs- und Veranstaltungsplanung.
3 Verfahren des Operations Research: Detaillierte Betrachtung verschiedener mathematischer Modelle zur Prüfungsplanung, unterteilt in Varianten ohne und mit Kapazitätsbeschränkungen.
4 Lösungsverfahren: Vorstellung heuristischer Metastrategien wie Simulated Annealing und Tabu Search zur iterativen Verbesserung von Prüfungsplänen.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse und Diskussion des Potenzials für weitere Forschungen, insbesondere im Bereich der Wiederholungsklausuren.
Prüfungsplanung, Operations Research, Examination Timetabling Problem, Optimierungsmodell, Kapazitätsbeschränkungen, Simulated Annealing, Tabu Search, Zielfunktion, Strafkosten, Heuristik, Studierendenzufriedenheit, Klausurplan, Algorithmik, universitäre Planung, Komplexitätstheorie
Die Arbeit beschäftigt sich mit der mathematischen Optimierung von Prüfungsplänen an Universitäten, um Konflikte zu minimieren und die Planungseffizienz zu steigern.
Zentrale Themen sind die mathematische Modellierung von Prüfungsplänen, die Berücksichtigung von Kapazitätsengpässen und der Einsatz von heuristischen Optimierungsverfahren.
Das Hauptziel ist die maximale Verringerung der Unzufriedenheit der Studierenden bezüglich des Klausurplans durch eine bessere zeitliche Verteilung der Prüfungen.
Es werden Methoden des Operations Research eingesetzt, insbesondere mathematische Optimierungsmodelle und heuristische Lösungsverfahren wie Simulated Annealing und Tabu Search.
Der Hauptteil analysiert Literaturansätze, vergleicht Optimierungsmodelle mit und ohne Kapazitätsrestriktionen und erläutert die Funktionsweise von Verbesserungsalgorithmen.
Wichtige Begriffe sind Prüfungsplanung, Operations Research, Examination Timetabling Problem, Zielfunktion, Kapazitätsbeschränkungen und heuristische Verfahren.
Sie dient als fiktives Beispiel, um die Berechnung von Strafkosten und die zeitliche Verteilung von Prüfungen in verschiedenen Szenarien anschaulich zu verdeutlichen.
Das Fuzzy Inference Rule Based System (FIRBS) wird genutzt, um die Länge der Tabuliste im Tabu-Search-Verfahren dynamisch und selbstständig zu verwalten.
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