Diplomarbeit, 2009
43 Seiten, Note: 2,0
Einleitende Worte
Die Magnificat- Verse zuzüglich der Doxologie mit ihrer Übersetzung nach Martin Luther
Das Magnificat in der Heiligen Schrift
Die musikgeschichtliche Entwicklung des Magnificat
Johann Sebastian Bach
Die Entstehung des Magnificat BWV 243
Musikalische Analyse der einzelnen Magnificat- Verse von
J.S. Bach
Die Entstehung des Magnificat WQ 215
Musikalische Analyse der einzelnen Magnificat- Verse von
C. Ph. E. Bach
Vergleich beider Werke
Aufteilung der Magnificat- Verse bei J.S. Bach und C. Ph. E. Bach
Die musikalische Sprache Carl Philipp Emanuel Bachs
Schlusswort
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Magnificat-Vertonungen von Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel Bach vergleichend gegenüberzustellen. Dabei wird analysiert, wie sich die unterschiedlichen musikalischen Epochen und das sich wandelnde Musikverständnis – vom Barock bis hin zur „empfindsamen“ Musik – in den jeweiligen Werken niederschlagen und welche kompositorischen Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in der Umsetzung der Magnificat-Verse bestehen.
Musikalische Analyse der einzelnen Magnificat- Verse von J.S. Bach
Das erste Stück eines Werkes bildet nicht einfach nur den Anfang, sondern eröffnet dem Zuhörer den Grundcharakter, den grundlegenden Affekt des ganzen Werkes. In diesem Sinne ist der erste Satz des Magnificat BWV 243 eine Anleitung zum Hören des Lobliedes Mariens. Der erste Satz, der den Text „Magnificat anima mea Dominum- Meine Seele erhebt den Herrn“ zum Inhalt hat, beginnt im majestätisch- schwungvollen ¾ - Takt mit dem vollen Orchester.
Der Eingangssatz läßt sich strukturell wie folgt untergliedern:
Teil A:
T.1- T.31 Instrumentalbeginn
T.31- T.32 Choreinsatz
T.33- T.35 Chor+ Orchester (Wiederholung der Takte1- 3 im Orchester)
T.35- T.45 Konzertieren des Chores und Orchesters in D- Dur
Einleitende Worte: Dieser Abschnitt beschreibt die biographischen und historischen Zusammenhänge zwischen den beiden Magnificat-Vertonungen sowie die Absichten der Komponisten bei deren Entstehung.
Die Magnificat- Verse zuzüglich der Doxologie mit ihrer Übersetzung nach Martin Luther: Hier werden die lateinischen Originaltexte der Magnificat-Verse mit ihrer deutschen Übersetzung nach Martin Luther für die weitere Analyse aufgeführt.
Das Magnificat in der Heiligen Schrift: Dieses Kapitel erläutert den biblischen Ursprung und die liturgische Bedeutung des Magnificat im Neuen Testament.
Die musikgeschichtliche Entwicklung des Magnificat: Hier wird der Weg des Magnificat von einem frühkirchlichen Gesang zu einem zentralen Bestandteil der Vesper betrachtet.
Johann Sebastian Bach: In diesem Hauptteil wird die Entstehung des BWV 243 analysiert und eine detaillierte musikalische Werkanalyse der einzelnen Verse durchgeführt.
C. Ph. E. Bach: Analog zum Vater wird hier die Entstehung des Magnificat WQ 215 beleuchtet und eine eingehende musikalische Analyse der Verse von Carl Philipp Emanuel Bach vorgenommen.
Vergleich beider Werke: Dieses Kapitel führt die Analysen zusammen, stellt die unterschiedlichen kompositorischen Ansätze gegenüber und arbeitet die stilistische Entwicklung heraus.
Schlusswort: Hier wird die Bedeutung von C. Ph. E. Bach als Brückenbauer zwischen Barock und Klassik zusammenfassend gewürdigt.
Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Magnificat, BWV 243, WQ 215, Barock, Empfindsamkeit, Vesper, Musikgeschichte, Werkanalyse, Affektenlehre, Kompositionsstil, Kirchenmusik, geistliche Musik, musikalische Rhetorik.
Die Arbeit befasst sich mit einer vergleichenden Analyse der Magnificat-Vertonungen von Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel Bach, um stilistische Unterschiede und Entwicklungen aufzuzeigen.
Zentrale Themen sind die musikalischen Strukturen, die Einbettung in den historischen Kontext sowie der Wandel von der barocken Affektenlehre hin zum empfindsamen Stil.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich das Musikverständnis vom Vater zum Sohn gewandelt hat und welche ästhetischen Unterschiede in den beiden Werken manifestiert sind.
Es erfolgt eine systematische musikalische Werkanalyse der einzelnen Verse sowie eine komparative Gegenüberstellung der Partituren und Besetzungskonzepte.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Einzelanalyse der Sätze bei J.S. Bach und C. Ph. E. Bach, gefolgt von einem direkten Vergleich der beiden Werke hinsichtlich Struktur und Besetzung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Magnificat, Barock, Empfindsamkeit, Bach-Familie, Werkanalyse und musikalische Rhetorik geprägt.
Sie ist ein zentrales Element, da sein Stil nicht mehr primär auf die Darstellung abstrakter Affekte zielt, sondern das Ziel verfolgt, das Gemüt des Zuhörers unmittelbar zu rühren.
Während J.S. Bach die barocke Orchesterbesetzung mit Trompeten und Pauken nutzt, wählt C. Ph. E. Bach bei seinem Werk eine klassisch orientierte Erweiterung, unter anderem durch den Einsatz von Hörnern.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

