Masterarbeit, 2016
73 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielstellung
1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen
2.1.1 Definition und Charakteristika von KMU
2.1.2 Basel I, II und III und KMU
2.1.3 Finanzierungsinstrumente für KMU
2.2 Unternehmensratings
2.2.1 Definition und Unterscheidung von Unternehmensratings
2.2.2 Bankenaufsichtsrechtliche Anerkennung von Ratings
2.2.3 Inhalte eines externen Unternehmensratings
2.2.4 Zusammenhang von Rating und Kreditkosten
2.2.5 Nachteile eines externen Unternehmensratings
2.2.6 Vorteile eines externen Unternehmensratings
2.2.7 Zusammenfassung der Vor- und Nachteile
2.3 Methoden der Investitionsrechnung
2.3.1 Überblick und Eingrenzung
2.3.2 Erläuterung verwendeter Methoden
2.4 Bewertung der Grundlagen und Handlungsbedarf
3 Entwicklung der Methode zur Nutzenbewertung
3.1 Grundannahmen
3.2 Lösungskonzept
3.3 Quantifizierung der Nachteile externer Unternehmensratings
3.4 Quantifizierung der Vorteile externer Unternehmensratings
4 Umsetzung und exemplarische Anwendung der Methode zur Nutzenbewertung
5 Schlussbetrachtung
5.1 Fazit
5.2 Ausblick
7 Anhang
7.1 Exemplarischer Quellcode (Visual Basic for Applications)
7.2 Ergebnisse bei reduzierten Kosten- und Nutzenpotenzialen
Die Masterarbeit hat zum Ziel, eine Methode sowie ein darauf basierendes Kalkulationstool zu entwickeln, das kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine fundierte Entscheidungsunterstützung zur Investition in ein bankenaufsichtlich anerkanntes externes Unternehmensrating bietet. Die Arbeit adressiert dabei die Herausforderung, die Komplexität der Kosten- und Nutzenabwägung zu reduzieren, indem sie Methoden der Investitionsrechnung einsetzt, um die Wirtschaftlichkeit eines solchen Ratings quantitativ sowie qualitativ zu bewerten.
2.2.6 Vorteile eines externen Unternehmensratings
Der größte kalkulierbare Vorteil eines externen Unternehmensratings ergibt sich aus der Reduktion der Eigenkapitalkosten NEKt der Bank im Fall eines Ratings mit Bonitätsstufe 1 oder 2. Die Verhandlungsstärke der Bank entscheidet allerdings, in welchem Umfang die Bank den Nutzen internalisieren kann oder an das Unternehmen weitergibt. (Kaltofen & Stein 2011)
Darüber hinaus können zahlreiche Vorteile genannt werden, die nicht direkt quantifizierbar sind. Die Publikation eines Ratings beispielsweise wird im Allgemeinen als Signal der Stärke an die Stakeholder interpretiert, das das Image bei Partnern und der Öffentlichkeit verbessern kann (Achleitner et al. 2007). Auch hat die Publikation relativ pragmatische Gründe, da insbesondere kleine Ratingagenturen bei Publikation des Ratings Rabatte auf die Ratinggebühren NPt anbieten, da diese selbst damit an Bekanntheit gewinnen (Wambach & Rödl 2001).
Auf die Mitarbeiter kann ein positives Rating motivierenden Einfluss NMt ausüben, da ein positives Rating ihnen eine gewisse Bestandssicherheit des Unternehmens garantiert. Dies ist insbesondere bei kleineren Unternehmen relevant, die strukturbedingt einem höheren Insolvenzrisiko ausgesetzt sind. (Achleitner et al. 2007) Darüber hinaus ist ein positives Rating auch ein attraktives Instrument zur Mitarbeitergewinnung, da in ein Rating auch zukunftsbezogene Aspekte einfließen und den potenziellen Mitarbeitern dadurch positive Zukunftsperspektiven aufgezeigt werden können (Paul & Stein 2002). Dies führt zu einer Stärkung der Verhandlungsposition gerade für junge Unternehmen (Wambach & Rödl 2001).
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Motivation für die Arbeit angesichts der Finanzierungsschwierigkeiten von KMU und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Grundlagen: Hier werden Finanzierungsmöglichkeiten für KMU, die Funktionsweise von Unternehmensratings sowie Methoden der Investitionsrechnung detailliert dargestellt.
3 Entwicklung der Methode zur Nutzenbewertung: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundannahmen sowie das Lösungskonzept für die Quantifizierung von Kosten und Nutzen erarbeitet.
4 Umsetzung und exemplarische Anwendung der Methode zur Nutzenbewertung: Hier erfolgt die praktische Implementierung der Methode in ein Kalkulationstool, demonstriert an einem Anwendungsbeispiel.
5 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des regulatorischen Umfelds.
7 Anhang: Der Anhang enthält den technischen Quellcode des Kalkulationstools sowie weiterführende Ergebnisse bei veränderten Parameterannahmen.
KMU, Unternehmensrating, Finanzierung, Basel III, Investitionsrechnung, Kreditrisiko-Standardansatz, KSA, Kalkulationstool, Bonität, Eigenkapitalkosten, Kreditkosten, Sensitivitätsanalyse, Kosten-Nutzen-Analyse, Ratingagentur, Risikomanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Bewertung von externen Unternehmensratings für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als Instrument zur Verbesserung ihrer Finanzierungssituation.
Die Schwerpunkte liegen auf der Finanzierung von KMU, den Anforderungen durch Basel III, der Systematik von Unternehmensratings sowie der Anwendung von Methoden der Investitionsrechnung zur Wirtschaftlichkeitsanalyse.
Das Hauptziel ist die Entwicklung einer methodischen Grundlage und eines Kalkulationstools, das KMU dabei unterstützt, Kosten und Nutzen eines Ratings quantitativ abzuwägen, um eine fundierte Investitionsentscheidung zu treffen.
Die Arbeit nutzt Methoden der Investitionsrechnung (wie Kapitalwert- und Annuitätenmethode) kombiniert mit Risikoanalyse-Instrumenten wie der FMEA, der Szenario-Analyse und der Sensitivitätsanalyse.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Grundlagen, die methodische Konzeption einer Nutzenbewertung sowie die praktische Umsetzung und exemplarische Anwendung dieser Methode anhand eines fiktiven Anwendungsbeispiels.
Zentrale Begriffe sind KMU, Unternehmensrating, Kreditrisiko-Standardansatz (KSA), Finanzierung, Eigenkapitalunterlegung und Wirtschaftlichkeitsanalyse.
Das Kriterium hilft KMU, die Komplexität der Entscheidung zu reduzieren und sicherzustellen, dass sich die Investition in das Rating innerhalb eines für das Unternehmen akzeptablen Zeitraums refinanziert.
Die Publikation ist entscheidend, da viele identifizierte Vorteile – wie bessere Lieferkonditionen oder das Image gegenüber externen Stakeholdern – nur durch die öffentliche Bekanntmachung des Ratings realisiert werden können.
Die Methode integriert Techniken wie die Szenario-Analyse und Sensitivitätsanalysen, um die Robustheit der Entscheidungsergebnisse gegenüber veränderten Eingabeparametern zu prüfen.
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