Diplomarbeit, 2016
260 Seiten, Note: 2
Die vorliegende Arbeit „Kroatisch in der Schule“ befasst sich mit dem österreichischen Kroatischunterricht und untersucht den Zusammenhang zwischen der Identität und der Lernmotivation von Kroatischschülern. Sie verbindet Aspekte der slawistischen und allgemeinen Sprach- und Kulturwissenschaft. Der Fokus liegt auf der Analyse der soziokulturellen Faktoren, die die Lernmotivation von Schülern beeinflussen.
Dieser Abschnitt befasst sich mit den soziokulturellen Rahmenbedingungen des Kroatischunterrichts in Österreich. Es werden die Lernvoraussetzungen von Kroatischschülern, die Rolle von Unterricht und Lehrmitteln als kulturelle Phänomene sowie die Implikationen für den Kroatischunterricht in Kroatien analysiert.
Dieser Block behandelt den Erwerb und die Verwendung von Kroatisch als Zweit- und Fremdsprache. Es werden verschiedene wissenschaftliche Disziplinen und Theorien, die sich mit der Mehrsprachigkeit befassen, vorgestellt und die wichtigsten Aspekte des Lernens und Lehrens von Zweit- und Fremdsprachen erörtert.
Dieser Abschnitt befasst sich mit der Lernmotivation als psychologisches und kulturelles Phänomen. Es werden die verschiedenen Aspekte der Identität von Sprachschülern und deren Einfluss auf die Lernmotivation untersucht, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Identität von Kroatischschülern mit Migrationshintergrund liegt. Zudem werden kulturpsychologische Motivationserklärungen und schulgeschichtliche Fallstudien analysiert.
Dieser Teil präsentiert die Ergebnisse einer vom Autor durchgeführten Fragebogenstudie. Es werden die Korrelationen zwischen den Antworten auf die einzelnen Fragebogenitems und der persönliche Hintergrund der Schüler analysiert.
In diesem Abschnitt werden die Ergebnisse der statistischen Auswertung der Fragebogenstudie mit Hilfe der Reliabilitätsanalyse und Cronbachs Alphawerten interpretiert. Es werden die Unterschiede zwischen deutschsprachigen und B/K/S-sprachigen ProbandInnen diskutiert.
Kroatischunterricht, Österreich, Identität, Lernmotivation, Spracherwerb, Zweitsprache, Fremdsprache, Mehrsprachigkeit, Kultur, Schule, Motivationstheorien, Identitätsforschung, Fragebogenstudie, Korrelationen, Reliabilitätsanalyse, Migrationshintergrund
Schüler mit kroatischem Migrationshintergrund sind oft motivierter, da die Sprache ein zentraler Teil ihrer kulturellen Identität und Familiengeschichte ist.
Er ist ein Sonderfall, da er sowohl als Fremdsprache für Österreicher als auch als Herkunftssprache für zweisprachige Schüler dient, was unterschiedliche Lernvoraussetzungen schafft.
Lehrbücher vermitteln nicht nur Grammatik, sondern auch kulturelle Werte und Identitätsbilder, die die Einstellung der Schüler zum Land beeinflussen.
Mehrsprachige Sprecher verfügen oft über eine höhere Sprachbewusstheit und können Transferleistungen aus anderen slawischen oder romanischen Sprachen nutzen.
Die Studie bestätigte einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Muttersprache, dem Selbstbild der Schüler und ihrer Motivation, Kroatisch dauerhaft zu erlernen.
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