Bachelorarbeit, 2016
82 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Vorwort
1.2 Inhalt und Ziel der Arbeit
2. Nachhaltiges Personalmanagement
2.1 Begriff, Ziel und Bedeutung
2.2 Grundvoraussetzung und Prinzipien
2.3 NPM-Instrumente
3. Motivation und Leistungsmotivation im Besonderen
3.1 Motive
3.2 Leistungsmotivation/ Leistungsfähigkeit/ Leistungsbereitschaft
3.3 Auswirkungen in der Praxis, Motivation als Wechselwirkung zwischen Motiven und Anreizen
3.4 Belohnung und Anreizsysteme
3.5 Flow versus Stress
3.6 Vom Sinn des Tuns/ Wollen, Können, Dürfen, Sollen
3.7 Entgrenzung Beruf und Privat
4. Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft
5. Themenfelder und ausgewählte Instrumente des NPM sowie mögliche Maßnahmen zur Senkung von Ausfalltagen
5.1 Erfolgsbeteiligungen
5.2 Bedeutung der Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer und Mehrwert
5.3 Altersgerechtes Lernen und altersgemischte Teams
5.4 Mitarbeiterbefragung und Mitarbeiterzufriedenheit
5.5 Maßnahmen zur Senkung von Ausfalltagen
6. Untersuchung der Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern privater Bildungsträger
6.1 Ziel und Verbreitung des Fragebogens / Möglichkeiten der Erreichung der Zielgruppe
6.2 Hintergrund der Fragenteile
6.3 Berufliche Zufriedenheit und Arbeitsbelastung – Ergebnisse der Untersuchung
6.4 Korrelationen und Besonderheiten
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit von Mitarbeitern in privaten Bildungsträgern im Kontext eines nachhaltigen Personalmanagements. Ziel ist es, Faktoren zu identifizieren, die unter dem Aspekt der demografischen Entwicklung und der Arbeitsbelastung die Motivation fördern und Ausfallzeiten durch psychische oder physische Belastungen senken können, um somit die Zukunftsfähigkeit dieser Einrichtungen zu sichern.
3.5 Flow versus Stress
Flow wird nach Gabler bezeichnet als: „bes. positives emotionales Erleben bei einer Tätigkeit, das dadurch charakterisiert ist, dass eine Person ganz auf ihr Tun konzentriert ist und darin aufgeht, sich selbst dabei vergisst, das Zeitgefühl weitgehend verloren ist („Die Zeit vergeht wie im Flug”). Dieses emotionale Erleben kann sich dann einstellen, wenn die wahrgenommenen Anforderungen der Tätigkeit den Fähigkeiten entsprechen. Der Anreiz bei einer solchen Handlung liegt nicht in erwarteten Handlungskonsequenzen (extrinsische Motivation), sondern in der Ausführung der Handlung selbst (intrinsische Motivation).“ bezeichnet.
Da wie schon beschrieben, sich die Wirkung der intrinsischen Motivation experimentell nicht sicher von extrinsischer Motivation, insbesondere Bezug nehmend auf die Leistungsmotivation zu unterscheiden lässt, scheint die Prägung des Begriffes von MIHALY CSIKSZENTMIHALYI, treffender und da Emotionen beschreibend, auch stimmiger.
„„Flow“, …, ist das ohne Selbstreflexion stattfindende, gänzliche Aufgehen in einer Tätigkeit, von der man das Gefühl hat, sie verlaufe vollkommen glatt, wie aus einer inneren Logik heraus. Ein Schritt geht flüssig in den nächsten über. Die eigenen Kapazitäten sind voll ausgelastet und dennoch ist man sich sicher, den Ablauf des Geschehens gut unter Kontrolle zu haben. Eine willentliche Konzentration ist dafür nicht vonnöten. Absorbiert von diesen Tätigkeiten vergisst man schließlich Raum und Zeit.“
Bei Sportlern und Künstlern häufig zu erleben, ist ein solcher Zustand durchaus auch in der beruflichen Tätigkeit anzutreffen. Umfangreiche, nicht alltägliche Arbeiten oder das Aneignen neuer Fertigkeiten, besonders unter günstigen Voraussetzungen, können ein Flow-Erlebnis begünstigen. Unter günstigen Voraussetzungen sind Vermeidung von Störungen im Arbeitsablauf, Zeitdruck aber auch Störungen im zwischenmenschlichen Bereich zu verstehen.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Personalerhaltung durch ein nachhaltiges Personalmanagement, insbesondere vor dem Hintergrund demografischer Herausforderungen.
2. Nachhaltiges Personalmanagement: Das Kapitel erläutert, dass NPM auf langfristige Ziele und die Ausschöpfung von Potenzialen abzielt statt auf kurzfristige Kostenoptimierung.
3. Motivation und Leistungsmotivation im Besonderen: Es werden psychologische Grundlagen von Motiven, Anreizsystemen und das Spannungsfeld zwischen Flow und Stress analysiert.
4. Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft: Der Abschnitt betrachtet die Determinanten des Arbeitsverhaltens und die Bedeutung ergonomischer Bedingungen.
5. Themenfelder und ausgewählte Instrumente des NPM sowie mögliche Maßnahmen zur Senkung von Ausfalltagen: Hier werden konkrete Ansätze wie Erfolgsbeteiligungen, altersgerechtes Lernen und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung diskutiert.
6. Untersuchung der Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern privater Bildungsträger: Das Kapitel dokumentiert die Durchführung und Auswertung einer eigenen Mitarbeiterbefragung.
7. Fazit: Die Arbeit resümiert die Ergebnisse und leitet Handlungsempfehlungen für ein zukunftsfähiges Personalmanagement ab.
Nachhaltiges Personalmanagement, Motivation, Leistungsmotivation, Arbeitszufriedenheit, Leistungsfähigkeit, Stress, Resilienz, Mitarbeiterbefragung, Gesundheitsmanagement, Arbeitsbelastung, Personalentwicklung, Bildungsträger, Fehlzeiten, Führung, Anreizsysteme.
Die Arbeit analysiert, wie private Bildungsträger die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter durch ein nachhaltiges Personalmanagement sichern und stärken können.
Zu den Schwerpunkten zählen die psychologischen Aspekte der Motivation, die Bedeutung von Unternehmenskultur, Resilienz und Gesundheit sowie Instrumente des nachhaltigen Personalmanagements.
Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, welche Faktoren die Arbeitszufriedenheit und Belastungssituation bei Mitarbeitern privater Bildungsträger beeinflussen, um langfristig Personalerhaltung und Qualität zu gewährleisten.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Mitarbeiterbefragung bei privaten Bildungsträgern.
Der Hauptteil widmet sich theoretischen Grundlagen zu Motivation und Stress sowie einer detaillierten Auswertung der empirischen Ergebnisse bezüglich Arbeitsbedingungen und Zufriedenheit.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie nachhaltiges Personalmanagement, Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation, Gesundheit, Arbeitsbelastung und Resilienz geprägt.
Resilienz hilft Mitarbeitern, in belastungsintensiven Zeiten gesund zu bleiben und besser mit den komplexen Anforderungen in der beruflichen Bildung umzugehen, was die Ausfallzeiten reduziert.
Die Untersuchung zeigt, dass Mitarbeiter mit Kindern im Haushalt sich häufiger unzufriedener mit betrieblichen Sozialleistungen fühlten und Bedarf an passenden Unterstützungsmöglichkeiten haben.
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