Diplomarbeit, 2016
55 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Einführung in das Mentaltraining
2.1 Mind-Set, Roger-Bannister-Effekt und Pinguin-Prinzip
2.2 Innerer Widerstand
2.3 Schmetterlingseffekt
3. Psychologische Hintergründe
3.1 Worum geht es im mentalen Training?
3.2 Was sind die Kernaussagen von mentalem Training?
3.3 Mentaltraining der zwei Stufen
3.4 Quick Wins für Stresssituationen
4. Erkenntnisse aus dem Sportmentaltraining
4.1 Die Macht der Ziele
4.2 Positives Denken und die Macht der Gedanken
4.3 Training mit inneren Bildern
5. Beziehung und Kommunikation
5.1 Inselhüpfen, Rollenwechsel, Wünsche-Modell
5.2 ZÜNIS – Ebenen der Kommunikation, das Analysetool
5.3 MABTOP – das Lösungstool
5.4 Wie kommt es zu dem was wir sind?
6. Vertiefung Selbstbild und Innere Stärken
6.1 Selbsterfüllung, Selbstakzeptanz
6.2 Selbstwertsteigerung
6.3 Das Disg-Modell
7. Die Superkompensation
7.1 Anker setzen
8. Realität, unser Denken
8.1 Realitätsgestaltung
8.2 Inhalt versus Kontext
8.3 Realität und Sein, der Kreislauf
9. Träume – Wünsche –Visionen
9.1 Begeisterung
9.2 Konzentrierter Lifestyle
9.3 Priming
9.4 Hawthorne-Effekt
10. Das Hier und Jetzt
10.1 Die Zeit
10.2 Flow / Uptime
11. Bewusstsein
11.1 Das Gesetz der Resonanz vs. Synchronizität
11.2 Das „Ego“
11.3 Nicht-Ego vs. Ego
11.4 Projektionen
11.5 Gefühle vs. Spüren
12. Gesundheit und Mentaltraining
13. Verzeichnisse
13.1 Literaturverzeichnis
13.2 Abbildungsverzeichnis
13.3 Tabellenverzeichnis
13.4 Online-Verzeichnis
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Anwendung von Mentaltraining als Hilfsmittel zur Selbsthilfe, um die mentale Gesundheit zu fördern und individuelle Potenziale durch gezielte Bewusstseinsarbeit freizusetzen.
8.3 Realität und Sein, der Kreislauf
Was passiert bei Änderung in einem kleinen Konflikt? Wenn das Ereignis in das Bewusstsein tritt, gewahr wird, folgt die Perspektive. Mit dem Gewahrsein werden die Daten im Verstand abgerufen und als Wahrheit erkannt (bei gleichbleibender Perspektive). Das führt dann zu den Erfahrungen, dem entsprechenden Verhalten und damit zur Realität. Wird die Perspektive aber geändert, ändern sich die Daten und damit die Erfahrung und das Verhalten. Allerdings ist das schwierigste die Veränderung der in uns vorhandenen Datenmenge. Dieser Perspektivenwechsel und damit der Wechsel der Daten funktioniert nur mit Training. Vom Abruf der Daten bis zur Realität sind es nur Bruchteile einer zehn tausendstel Sekunde. Damit ist bei der Wahrnehmung schon alles erledigt. Um Perspektiven zu ändern und sich in seinem Unterbewusstsein andere Daten zu speichern, müssen sogenannte Gedanken- (Time-) Slots gefunden werden. Die totale Selbstbestimmtheit in jedweder Situation wird nur erreicht, wenn die Perspektiven bewusst gemacht werden. Sonst ergeht es uns in diesem Kreislauf eher wie einer Flipperkugel, die durchgeschossen wird.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert, dass Mentaltraining eine Form geistigen Trainings ist, um Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, und stellt die Verbindung zur persönlichen gesundheitlichen Transformation der Autorin her.
2 Einführung in das Mentaltraining: Dieses Kapitel führt in die Grundlagen des Denkens ein, thematisiert das Mind-Set und stellt das Pinguin-Prinzip sowie den Schmetterlingseffekt als Konzepte für Veränderungsprozesse vor.
3 Psychologische Hintergründe: Hier werden der Konstruktivismus und die kognitive Verhaltenspsychologie als wissenschaftliche Basis für Mentaltraining beleuchtet und Strategien für Stresssituationen aufgezeigt.
4 Erkenntnisse aus dem Sportmentaltraining: Das Kapitel überträgt erfolgreiche Methoden aus dem Spitzensport wie Zielsetzung, Visualisierung und positive Affirmationen auf den Alltag und andere Lebensbereiche.
5 Beziehung und Kommunikation: Es werden systemische Werkzeuge zur Konfliktlösung präsentiert, um die Kommunikation zwischen verschiedenen Persönlichkeitsanteilen und in zwischenmenschlichen Beziehungen zu verbessern.
6 Vertiefung Selbstbild und Innere Stärken: Die Autorin beschreibt den Aufbau eines positiven Selbstbildes durch Selbstakzeptanz und stellt das Disg-Modell als Werkzeug zur Identifikation von Verhaltensstrukturen vor.
7 Die Superkompensation: Dieses Kapitel erklärt die Übertragung des biologischen Prinzips der Superkompensation auf den Geist, um durch bewusste Entspannung und Achtsamkeit neue Leistungsfähigkeit zu gewinnen.
8 Realität, unser Denken: Es wird die Funktionsweise unserer Wahrnehmung und Interpretation erklärt, wobei der Fokus darauf liegt, durch den "bewussten Beobachter" von einer reaktiven zu einer selbstbestimmten Haltung zu gelangen.
9 Träume – Wünsche –Visionen: Das Kapitel behandelt die drei Säulen Intention, Glauben und Zulassen, um persönliche Wünsche und Visionen durch mentale Techniken in die Realität umzusetzen.
10 Das Hier und Jetzt: Die Bedeutung der Gegenwart wird hervorgehoben, da Vergangenheit und Zukunft mentale Konzepte sind; es werden Methoden wie "Flow" und "Uptime" zur Prozessorientierung vorgestellt.
11 Bewusstsein: Eine detaillierte Betrachtung der Bewusstseinsebenen nach Hawkins und das Verhältnis von Ego zu Nicht-Ego, ergänzt durch Techniken zur Klärung von Projektionen.
12 Gesundheit und Mentaltraining: Das abschließende Kapitel fasst zusammen, wie Mentaltraining durch die Veränderung von Denk- und Einstellungsmustern maßgeblich zur physischen und psychischen Gesundheit beitragen kann.
Mentaltraining, Selbsthilfe, Bewusstsein, Selbstbild, Kommunikation, Stressbewältigung, Konstruktivismus, Superkompensation, Achtsamkeit, Realitätsgestaltung, Flow, Persönlichkeitsentwicklung, Affirmation, Visualisierung, Gesundheit.
Die Arbeit befasst sich mit Mentaltraining als Methode der Selbsthilfe, um durch mentale Techniken die eigene Lebensgestaltung, Gesundheit und Kommunikation zu verbessern.
Die zentralen Themen umfassen die Arbeit am Selbstbild, die Steuerung der eigenen Wahrnehmung, Kommunikationstools sowie die praktische Anwendung von Achtsamkeits- und Visualisierungsübungen.
Das Ziel ist es, Lesern ein Verständnis für die Wirksamkeit von Mentaltraining zu vermitteln und Techniken aufzuzeigen, wie man durch bewusste Steuerung der Gedanken ein gesünderes und erfüllteres Leben führt.
Die Arbeit stützt sich auf interdisziplinäre Ansätze, insbesondere aus der Psychologie, der Sportwissenschaft, dem systemischen Coaching und der Erkenntnistheorie.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Methoden zur Emotions- und Verhaltenssteuerung sowie praktische Tools für den Alltag, um das Selbstvertrauen und die psychische Widerstandskraft zu stärken.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mentaltraining, Bewusstsein, Selbstakzeptanz, Realitätsgestaltung und Achtsamkeit charakterisiert.
Durch "Quick Wins", wie Atemtechniken oder Achtsamkeitsübungen, lernt der Anwender, das vegetative Nervensystem zu beeinflussen und aus einem stressbedingten "Tunnelblick" in einen Zustand der Gelassenheit zurückzukehren.
Inhalt ist die rein faktische, oft konfliktgeladene Situation, während Kontext den Rahmen oder die Sichtweise beschreibt; durch eine Kontextänderung kann die Bedeutung einer Situation und damit die eigene Reaktion darauf positiv beeinflusst werden.
Da Vergangenheit und Zukunft mentale Konstrukte sind, ist das "Jetzt" der einzige Moment, in dem echte Veränderung und bewusste Lebensgestaltung möglich sind.
Die Autorin rät nicht zum Kampf gegen das Ego, sondern dazu, es liebevoll anzunehmen. Durch die Hingabe an den gegenwärtigen Moment verliert das Ego seine blockierende Macht.
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