Bachelorarbeit, 2016
108 Seiten, Note: 2,7
1 Einleitung
2 Generationen - Management
2.1 Generation Y
2.1.1 Trends in den Rahmenbedingungen des Aufwachsens
2.1.2 Grundhaltungen und Erwartungen an die Arbeitswelt
2.2 Generation Z
2.2.1 Trends in den Rahmenbedingungen des Aufwachsens
2.2.2 Grundhaltungen und Lebenswelten
3 Möbelindustrie – Vorstellung
3.1 Interview mit dem Unternehmen
3.2 Ergebnis des Interviews
4 Methodik
4.1 Interviewpersonen
4.2 Leitfrage & Operationalisierung
4.3 Ergebnisse aus den Interviews
5 Diskussion möglicher Maßnahmen für die Möbelindustrie
5.1 Empfehlung 1: Kommunikation eines angenehmen Betriebsklimas und Spaß an der Arbeit
5.2 Empfehlung 2: Leistungsgerechtes Entgelt und finanzielle Anreize
5.3 Empfehlung 3: Arbeitgeberimage steigern
5.4 Empfehlung 4: Work-Life-Balance
5.5 Empfehlung 5: Selbstbestimmung & Selbstverwirklichung fördern
5.6 Empfehlung 6: Zukünftige Mitarbeiter erreichen
5.7 Empfehlung 7: Ausbildung
5.8 Empfehlung 8: Gesundheit
5.9 Empfehlung 9: Feedback
6 Fazit
7 Literaturverzeichnis
Anhang
Transkriptionen der Interviews
Interview mit einem Unternehmen aus der Möbelindustrie
Interview mit der Generation Z
Interviewperson eins
Interviewperson zwei
Interviewperson Drei
Interviewperson Vier
Interviewperson Fünf
Interviewperson Sechs
Interviewperson Sieben
Interviewperson Acht
Interviewperson Neun
Interviewperson Zehn
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen der Möbelindustrie die junge Generation Z effektiv an sich binden können. Angesichts des Fachkräftemangels und veränderter Wertevorstellungen analysiert der Autor den theoretischen Hintergrund der Generationen Y und Z und setzt diese Ergebnisse in Bezug zu einer empirischen Untersuchung in einem mittelständischen Küchenmöbelunternehmen.
Spaß
Das Thema „Spaß“ hängt auch mit dem vorherigen Thema „Guter Führungsstil“ zusammen. Es ist wie mit einer Kette zu vergleichen, die viele Zähne hat, aber alle Zähne sind miteinander verknüpft. Sobald ein Zahn sich trennt von den anderen, ist es keine zusammenhängende Kette mehr, sondern gleicht einem Seil ohne eine Verbindung.
„Lebensgenuss ist für die Generation Y, auch Millennials genannt, weniger mit materiellem Reichtum, als mit intensivem Erleben und Spaß am konkreten Tun verbunden. (McDonald’s 2013)“.80
Der Arbeitsplatz heutzutage ist nicht, wie vor dreißig oder vierzig Jahren, nur um Geld zu verdienen, sondern auch der Spaßfaktor spielt eine wesentliche Rolle.81 Wo bei früheren Generationen noch das Motto herrschte: „Man lebt um zu arbeiten“, behauptet die Generation Y heute, dass sie heute nach dem Motto lebt: „Man arbeitet, um zu leben“.82 Es geht sogar so weit, dass der Spaßfaktor ein Auswahlkriterium bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitgeber ist. Dieses führt dann dazu, dass die Generation Y die Jobangebote ablehnt, sollte das Kriterium „Spaß an der Arbeit“ nicht erfüllt werden können.83 In den Medien kommt des Öfteren das Thema „Arbeitslose“ vor. Laut der Bundesagentur für Arbeit sind so wenige Arbeitslos, wie schon seit langem nicht mehr und die Tendenz ist steigend.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Mitarbeiterbindung im Kontext des demografischen Wandels und der Herausforderungen durch die Generation Z.
2 Generationen - Management: Theoretische Abgrenzung und Analyse der Merkmale und Werte von Generation Y und Generation Z.
3 Möbelindustrie – Vorstellung: Präsentation des Beispielunternehmens und des methodischen Vorgehens für das Experteninterview.
4 Methodik: Detaillierte Darstellung des empirischen Forschungsdesigns sowie Beschreibung der zehn ausgewählten Interviewpersonen.
5 Diskussion möglicher Maßnahmen für die Möbelindustrie: Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen zur Mitarbeiterbindung, basierend auf den theoretischen Erkenntnissen und den Interviewergebnissen.
6 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und kritische Reflexion des Wandlungsprozesses vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt.
Mitarbeiterbindung, Generation Z, Generation Y, Fachkräftemangel, Arbeitswelt, Unternehmenskultur, Work-Life-Balance, Führungsstil, Spaß an der Arbeit, Personalmanagement, empirische Untersuchung, Mitarbeiterattraktivität, Wertewandel, Feedback, Unternehmensimage.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung für Unternehmen, qualifizierte junge Arbeitskräfte der Generation Z langfristig zu binden und deren spezifische Ansprüche an den Arbeitsplatz zu verstehen.
Im Fokus stehen die Werte, Erwartungen und Lebenswelten der jungen Generation, der Wandel auf dem Arbeitsmarkt sowie die praktische Anwendung von Mitarbeiterbindungsmaßnahmen in der Möbelindustrie.
Das Hauptziel ist die Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs für ein Unternehmen aus der Möbelbranche, um die Attraktivität als Arbeitgeber für die Generation Z zu steigern.
Der Autor führt eine empirische Untersuchung mittels Experteninterviews sowie zehn leitfadengestützten Interviews mit Angehörigen der Generation Z durch, um theoretische Annahmen mit der Praxis abzugleichen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Generationsmerkmale, die Vorstellung eines mittelständischen Küchenmöbelherstellers und die detaillierte Analyse der durchgeführten Interviews.
Die Arbeit ist geprägt durch Schlagworte wie Mitarbeiterbindung, Generation Z, Fachkräftemangel, Work-Life-Balance und eine ausgeprägte Unternehmenskultur.
Das Unternehmen wird anonymisiert, um seine spezifischen internen Daten und die Ergebnisse der Befragungen vertraulich zu behandeln, während der Fokus auf den allgemeinen Lehren für die Branche bleibt.
Während viele Theorien Geld als weniger wichtig erachten, zeigte sich in den Interviews, dass Bezahlung zwar eine Rolle spielt, aber Faktoren wie familiäres Umfeld, Gesundheit und Arbeitsklima bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber oft Vorrang haben.
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