Diplomarbeit, 2016
85 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Ziel der Arbeit
1.2. Gang der Untersuchung
2. Begriffsdefinitionen
2.1. Führung
2.2. Frauenquote
3. Aktueller Stand – Zahlen, Daten und Fakten
3.1. Gesamtbevölkerung in Deutschland
3.2. Erwerbstätige in Deutschland
3.3. Erwerbstätige im öffentlichen Dienst
3.4. Anteil der erwerbstätigen Frauen nach Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten
3.5. Durchschnittliche Bruttomonatsverdienste
4. Hindernisse zum Karriereaufstieg in die Führungs- positionen
4.1. Gründe auf der Ebene der Person
4.2. Gründe auf der Ebene der Organisation
4.3. Gründe auf der Ebene des übergeordneten Systems
4.4. Fazit
5. Möglichkeiten der Frauenförderung
5.1. Kinderbetreuung
5.2. Telearbeit
5.3. Stärkung durch die Gleichstellungbeauftragten
6. Die Frauenquote
6.1. Frauenquote als zentrales Thema in der Politik
6.3. Das Verhältnis der Vorschriften des Privatrechts zu denen des öffentlichen Dienstes
6.4. Umsetzung der gesetzlichen Frauenquote im öffentlichen Dienst
6.5. Aktuelle Auswirkungen der eingeführten Frauenquote
6.6. Kritische Betrachtung
7. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die Ursachen der Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen im öffentlichen Dienst und analysiert, inwieweit die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote dieses Problem wirksam beheben kann.
4.2.1. Netzwerke
Die männliche Unternehmenselite rekrutiert sich nach homosozialen Kriterien bzw. nach dem Ähnlichkeitsprinzip. Es handelt sich hierbei um das persönliche Networking, welches sich zu einer Kultur entwickelt hat. Somit bleiben Männer aufgrund ihrer Netzwerke häufig unter sich. Persönliche Kontakte werden als wichtiger Faktor zur Erlangung von Arbeitsplätzen gesehen. Dies beweist auch eine IBM-Studie, denn danach hängt die Auswahl von Führungskräften zu 60 Prozent von Kontakten und Beziehungen ab.
Der Kontaktaufbau ist durchaus als Basis einer Tätigkeit in einer Führungsebene zu beschreiben, denn „ein persönliches Kontaktnetz öffnet Türen“.
1. Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage, ob eine Frauenquote die Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen im öffentlichen Dienst beheben kann.
2. Begriffsdefinitionen: Klärung der zentralen Begriffe Führung und Frauenquote als Basis für die weitere Untersuchung.
3. Aktueller Stand – Zahlen, Daten und Fakten: Übersicht über die statistische Verteilung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst sowie deren Verdienstverhältnisse.
4. Hindernisse zum Karriereaufstieg in die Führungs- positionen: Analyse der Ursachen für den Karriereaufstieg, unterteilt in persönliche Gründe, organisatorische Barrieren und systemische Faktoren wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
5. Möglichkeiten der Frauenförderung: Diskussion von Maßnahmen wie verbesserte Kinderbetreuung, Telearbeit und eine stärkere Rolle der Gleichstellungsbeauftragten.
6. Die Frauenquote: Detaillierte Betrachtung der gesetzlichen Umsetzung der Frauenquote und deren Auswirkungen auf die Bundesverwaltung.
7. Schlussbetrachtung: Fazit zur Effektivität der Frauenquote und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Geschlechtergleichstellung.
Frauenquote, öffentlicher Dienst, Führungspositionen, Gleichstellung, Karrierehindernisse, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Mentoring, Netzwerke, Bundesgleichstellungsgesetz, gläserne Decke, Teilzeit, Gender Mainstreaming, Karriereentwicklung, Personalmanagement, Chancengleichheit.
Die Arbeit behandelt die Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen innerhalb des deutschen öffentlichen Dienstes und die Wirksamkeit der gesetzlichen Frauenquote als Korrekturinstrument.
Die zentralen Felder umfassen Karrierehindernisse für Frauen, Möglichkeiten der Frauenförderung und die spezifische rechtliche Ausgestaltung der Frauenquote im öffentlichen Dienst.
Die Forschungsfrage lautet: „Wieso sind die Frauen im öffentlichen Dienst in Führungspositionen unterrepräsentiert und kann die Steigerung des weiblichen Anteils durch eine eingeführte gesetzliche Frauenquote gefördert werden?“
Es wird eine deskriptive Analyse auf Basis von Sekundärdaten, statistischen Erhebungen und der Auswertung gesetzlicher Rahmenbedingungen vorgenommen.
Der Hauptteil analysiert aktuelle statistische Daten, identifiziert Barrieren auf verschiedenen Ebenen und untersucht Förderinstrumente sowie die Umsetzung der neuen Quotenregelungen.
Wichtige Begriffe sind Frauenquote, Führungspositionen, öffentlicher Dienst, Karrierehindernisse und Gleichstellung.
Sie beschreibt eine unsichtbare Barriere, die Frauen daran hindert, von mittleren Führungsebenen in die obersten Führungspositionen aufzusteigen.
Teilzeit wird oft als karriereschädigend empfunden, da Führungspositionen meist Vollzeitpräsenz erfordern und Karrierewege in Deutschland noch stark auf Vollzeiterwerbstätigkeit basieren.
Durch das Gesetz wurden ihre Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte gestärkt, um aktiv an der Erstellung und Umsetzung von Gleichstellungsplänen mitzuwirken.
Nein, das deutsche Rechtssystem im öffentlichen Dienst sieht keine Bußgelder für Behörden vor; die Einhaltung erfolgt durch gesetzliche Verpflichtungen und Monitoring.
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