Examensarbeit, 2017
59 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
2 Sachanalyse des Flagfootbalspiels und theoretische Vorüberlegungen
2.1 Spielidee Flagfootball
2.2 Anforderungsprofil und Grundtechniken des Flagfootballspiels
2.3 Flagfootball im Bedingungsfeld Schule
2.4 Grundgedanke des Genetischen Lehrens und Lernens
3 Analyse der Lerngruppe und der Rahmenbedingungen
3.1 Pädagogisch-psychologische Einschätzung der Klassen 6b,c
3.2 Räumliche Gegebenheiten
4 Methodisch-didaktische Vorüberlegungen mit Bezug zum Lehrplan
5 Durchführung und Analyse des geplanten Unterrichtsprojekts
5.1 Praktische Durchführung der ersten Unterrichtseinheit
5.1.1 Erläuterung der Vorgehensweise in der ersten Unterrichtseinheit
5.1.2 Beobachtungen der ersten Unterrichtseinheit
5.2 Praktische Durchführung der zweiten Unterrichtseinheit
5.2.1 Erläuterung der Vorgehensweise der zweiten Unterrichtseinheit
5.2.2 Beobachtungen der zweiten Unterrichtseinheit
5.3 Praktische Durchführung der dritten Unterrichtseinheit
5.3.1 Erläuterung der Vorgehensweise in der dritten Unterrichtseinheit
5.3.2 Beobachtungen der dritten Unterrichtseinheit
5.4 Praktische Durchführung der vierten Unterrichtseinheit
5.4.1 Erläuterung der Vorgehensweise in der vierten Unterrichtseinheit
5.4.2 Beobachtungen der vierten Unterrichtseinheit
5.5 Praktische Durchführung der fünften Unterrichtseinheit
5.5.1 Erläuterung der Vorgehensweise in der fünften Unterrichtseinheit
5.5.2 Beobachtungen der fünften Unterrichtseinheit
6 Analyse und kritische Betrachtung des Unterrichtsprojekts
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer grundlegenden Spielidee für Flagfootball in einer 6. Jahrgangsstufe unter Anwendung des genetischen Unterrichtsmodells. Dabei wird untersucht, wie Schüler durch aktives Mitgestalten der Regeln und Spielzüge sowie durch die Auseinandersetzung mit Problemen des Spielgeschehens einen nachhaltigen Lernprozess durchlaufen und gleichzeitig Fairness und Teamgeist entwickeln können.
2.4 Grundgedanke des Genetischen Lehrens und Lernens
Das Ziel des genetischen Lehrens ist „die Re-Konstruktion eines Spieles aus seinem Ursprung heraus“, in der jeder Schüler das Spiel für sich neu erfindet. Aufgrund der nicht vorhandenen Vorerfahrungen der Schüler im Flagfootball ist daher das Genetische Vermittlungskonzept prädestiniert, um die Spielidee dieses Endzonenspiels den Schülern näher zu bringen. Den Schülern wird dabei anders als bei dem Spielreihenkonzept der Übergang von einer Spielform zur nächsten, im Sinne des Fortschreitens in der Spielreihe, nicht durch den Lehrer vorgegeben, sondern im freien Spiel durch die Schüler bestimmt, indem sie Probleme des laufenden Spiels erkennen und Lösungen in Verbindung mit neuen Spielformen erarbeiten. Dies verlangt von den Schülern eine hohe kognitive Leistungsbereitschaft, da sie die Struktur des Spiels verstehen lernen müssen. Dabei ist der Weg zum Spiel das entscheidende Kriterium und nicht das Spiel selber.
Die Basis der zu vermittelnden Inhalte durch die Lehrperson bilden zunächst drei grundlegenden Prinzipien. Das erste Prinzip ist das namengebende genetische Lehren selbst. Darunter versteht man, dass die Schüler am ursprünglichen Problem arbeiten und selbstständig Lösungen entwickeln. Die damit einhergehende Förderung des eigenverantwortlichen Denkens und Arbeitens der Schüler wird, indem die Lehrkraft auftretende Problemstellungen an sie zurück gibt und die Entwicklung der Lösungswege durch weitere gezielte Fragen unterstützt bzw. indirekt lenkt, begünstigt.
1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz von Flagfootball im Schulsport und Formulierung der leitenden Forschungsfragen zur Eignung der Sportart und des genetischen Vermittlungsmodells.
2 Sachanalyse des Flagfootbalspiels und theoretische Vorüberlegungen: Theoretische Grundlagen zum Flagfootball, den Anforderungen der Sportart sowie der pädagogischen Methodik des genetischen Lehrens.
3 Analyse der Lerngruppe und der Rahmenbedingungen: Darstellung der Voraussetzungen der 6. Jahrgangsstufe sowie der organisatorischen Bedingungen am Gymnasium.
4 Methodisch-didaktische Vorüberlegungen mit Bezug zum Lehrplan: Einordnung des Projekts in den Lehrplan unter besonderer Berücksichtigung des Lernbereichs Fairness und Kooperation.
5 Durchführung und Analyse des geplanten Unterrichtsprojekts: Detaillierte Dokumentation und Reflexion der fünf Unterrichtseinheiten von der Regelbildung bis zum Abschlussturnier.
6 Analyse und kritische Betrachtung des Unterrichtsprojekts: Beantwortung der Ausgangsfragen auf Basis der gesammelten Erfahrungen und Reflexion über die Realisierbarkeit des genetischen Modells.
Flagfootball, Genetisches Lehren, Sportunterricht, Fairnesserziehung, Spielidee, Unterrichtsprojekt, Unterstufe, Playbook, Mannschaftssport, Kognitive Aktivierung, Schulsport, Taktiktraining, Vermittlungskonzept, Bewegungserfahrungen, Teamgeist
Die Arbeit befasst sich mit der Einführung der Sportart Flagfootball in einer 6. Jahrgangsstufe an einem Gymnasium unter Verwendung des genetischen Unterrichtsmodells.
Neben der sportpraktischen Vermittlung von Techniken wie Werfen und Fangen stehen die eigenverantwortliche Regelbildung durch die Schüler und die Förderung von sozialen Kompetenzen wie Fairplay im Fokus.
Die Arbeit untersucht, ob sich Flagfootball für den Schulunterricht eignet und ob eine genetische Vermittlung des Spielprinzips in der Unterstufe sinnvoll und realisierbar ist.
Es wird das Konzept des "Genetischen Lehrens und Lernens" angewendet, bei dem Schüler durch das Lösen von Problemen im Spielverlauf die Struktur der Sportart selbstständig rekonstruieren.
Der Hauptteil dokumentiert chronologisch die fünf Unterrichtseinheiten, inklusive der jeweils geplanten Vorgehensweise und der tatsächlichen Beobachtungen aus dem Unterrichtsgeschehen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Flagfootball, genetisches Lehren, Fairnesserziehung, Playbook und kognitive Aktivierung charakterisiert.
Flagfootball bietet aufgrund des fehlenden Körperkontakts eine sichere Alternative zum American Football und ermöglicht Schülern ohne Vorerfahrung einen motivierenden Zugang zu neuen Bewegungserfahrungen.
Das Playbook dient den Schülern als zentrales Medium, um erarbeitete Regeln, taktische Spielzüge und persönliche Notizen zu strukturieren und diese im Turnierverlauf anzuwenden.
Die Auswertung der Fragebögen zeigt eine hohe Schülerzufriedenheit, insbesondere bei der Möglichkeit, Unterricht und Regeln aktiv mitzugestalten, während die Arbeit mit dem Playbook ebenfalls positiv hervorgehoben wurde.
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