Masterarbeit, 2017
99 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Motivation bzw. Motiv
2.2 Das menschliche Handeln und deren Charakteristiken
2.2.1 Wirksamkeitsstreben
2.2.2 Engagement und Distanzierung von Zielen
3 Motivationsprozess
3.1 Einflussfaktoren des Motivationsprozess
3.2 Theorie der Eigenschaft
3.2.1 Definition einer Eigenschaft
3.2.2 Motive ausgehend von Bedürfnissen
3.3 Das rudimentäres Motivationssystem
3.4 Motivation ausgehend von Erwartung sowie Anreiz
3.5 Erwartungs-Wert-Theorien
3.5.1 Das Anspruchsniveau und die Theorie der resultierten Valenz
3.5.2 Teilmodelle für Valenz, Handlung und Ausführung
3.5.3 Folgen und Ergebnisse der Handlungen
3.6 Leistungsmotivation
3.7 Implizite und explizite Motive
3.8 Das Rubikon-Modell
3.8.1 Handlungsphasen
3.8.2 Präaktionale Phase (Volition)
3.8.3 Aktionale Phase (Handeln)
3.8.4 Postaktionale Handlungsphase (Bewerten)
3.8.5 Motivationale vs. Volitionale Handlungsphasen
3.8.6 Die Handlungsphasen bzw. Bewusstseinslage des Rubikon-Modells
3.9 Das Rubikon-Modell am Beispiel von Sport
3.10 Motive für die Betätigung im Sport
3.10.1 Sport im Zusammenhang mit Anerkennung und Geselligkeit
3.10.2 Gesundheit als Motivation
3.10.3 Das Aussehen
3.10.4 Das Wohlbefinden
3.10.5 Die Leistung
3.10.6 Der Anschluss in der Gesellschaft
3.10.7 Das Gefühl der Macht
3.11 Der Begriff „Web 2.0“
3.12 Marketing von Social Media
3.12.1 Begriff „Social Media“
3.12.2 Virales Marketing
3.13 Social-Media
3.13.1 Was ist Instagram?
3.13.2 Die Besonderheiten von Instagram
3.14 Antriebe für die Nutzung von Instagram
3.15 Fähigkeitsentwicklung zur Selbstmotivation
3.16 Zusammenhang zwischen Instagram und Motivation
4 Statistische Planung
4.1 Forschungsplanung
4.1.1 Fragebogenerstellung
4.1.2 Operationalisierung der Variablen Unabhängige Variablen
4.1.3 Abhängige Variablen
4.2 Faktorenanalyse der Motivation
4.3 Faktorenanalyse der Frustration
4.4 Hypothesen und geplante Analysen
5 Statistische Auswertung
5.1 Hypothese 1
5.2 Hypothese 2
5.3 Hyothese 3
5.4 Hypothese 4
5.5 Hypothese 5
6 Darstellung und Diskussion der Ergebnisse
7 Schlussfolgerungen und Implikationen
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Einfluss von Instagram auf die Motivation zur sportlichen Betätigung bei Personen zwischen 18 und 30 Jahren. Ziel der Studie ist es zu klären, ob Instagram als Motivationsfaktor für den Sport fungiert oder ob die durch das Medium vermittelten, oft unrealistischen Ideale eher zu Frustration und Demotivation bei den Nutzern führen.
3.16 Zusammenhang zwischen Instagram und Motivation
Der gesellschaftliche Druck hat sich immer weiter entwickelt. Mit der Einführung von Instagram und der Darstellung der Leben anderer hat sich der Druck auf die Gesellschaft massiv erhöht.
Durch Posten perfekt inszinierter Bilder, werden Bilder nachgeahmt und der Druck einen sportlichen Körper zu haben steigt.
In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob durch Instagram bzw. die Bilder auf Instagram eine Motivationssteigerung vorliegt oder die Bilder doch durch die Inszenierungen eher eine Frustration auslösen.
Im sportlichen Bereich gibt es wie bereits in den vorigen Kapiteln erwähnt, jede Menge Motivationsfaktoren. Menschen können sich durch äußere und innere Einflüsse zum Sport motivieren lassen.
Die Themenstellung „Der Einfluss von Instagram auf die Motivation Sport zu betreiben“ soll am Ende der Unterschung in eine Richtung tendieren. Beim Einfluss von Instagram handelt es sich um einen Motivationsfaktor, der von Außen wahrgenommen werden kann.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Social Media und den damit verbundenen gesellschaftlichen Druck, insbesondere im Hinblick auf Fitness und Körperbild.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Motivation und Motiv und erläutert die Grundlagen menschlichen Handelns sowie die Bedeutung von Zielen.
3 Motivationsprozess: Hier werden verschiedene Theorien des Motivationsprozesses, einschließlich des Rubikon-Modells und Erwartungs-Wert-Theorien, detailliert auf den Sport und die Rolle von Instagram übertragen.
4 Statistische Planung: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise, die Erstellung des Fragebogens sowie die statistischen Verfahren zur Faktorenanalyse von Motivation und Frustration.
5 Statistische Auswertung: In diesem Kapitel werden die aufgestellten Hypothesen anhand der erhobenen Daten mit statistischen Korrelations- und Signifikanztests überprüft.
6 Darstellung und Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse der Untersuchung werden kritisch beleuchtet und im Kontext der theoretischen Annahmen sowie bestehender Literatur diskutiert.
7 Schlussfolgerungen und Implikationen: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und leitet Implikationen für die Fitnessbranche und die zukünftige Forschung ab.
Instagram, Sportmotivation, Fitnessbranche, Social Media Marketing, Rubikon-Modell, Leistungsmotivation, Körperbild, Frustration, Online-Nutzungsverhalten, Motivationspsychologie, Online-Marketing, Zielsetzung, Web 2.0, Datenauswertung, Fitnessstudio.
Die Masterarbeit untersucht den Einfluss, den die Social-Media-Plattform Instagram auf die Motivation von jungen Erwachsenen hat, Sport zu treiben.
Die Arbeit verknüpft psychologische Motivationstheorien wie das Rubikon-Modell mit der modernen Mediennutzung, insbesondere der Selbstdarstellung und dem Bildkonsum auf Instagram im Kontext des Fitnessbooms.
Die zentrale Frage ist, ob die Nutzung von Instagram und das Betrachten sportbezogener Inhalte die Sportmotivation positiv steigert oder ob unrealistische Schönheitsideale in sozialen Netzwerken zu Demotivation und Frustration führen.
Es wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt. Die Daten von 141 Probanden wurden mittels Faktorenanalyse, Korrelationsanalysen und Signifikanztests (z.B. t-Tests, Mann-Whitney-Test) in IBM SPSS ausgewertet.
Der Hauptteil widmet sich zunächst den theoretischen Grundlagen der Motivationspsychologie, der Rolle von Social Media, der Historie und Funktionsweise von Instagram sowie der methodischen Planung der statistischen Analyse.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Sportmotivation, Instagram-Einfluss, Frustration, Körperbild und Motivationsforschung aus.
Diese Altersgruppe wurde gewählt, da sie die aktivsten Nutzer von Instagram sind und somit die Zielgruppe darstellen, bei der ein Einfluss durch die Plattform am ehesten zu erwarten ist.
Das Modell unterscheidet zwischen der motivationalen Phase (Zielsetzung, Abwägen) und der volitionalen Phase (Zielstreben, Handlungsplanung), um den gesamten Prozess von der Wunschbildung bis zur tatsächlichen sportlichen Umsetzung zu erklären.
Die statistische Auswertung ergab, dass Personen, die häufiger Instagram nutzen, tendenziell auch häufiger unter Frustration leiden, was auf die Konfrontation mit perfekt inszenierten Körperbildern zurückgeführt wird.
Die soziale Bezugsnorm beschreibt den Vergleich des eigenen Leistungsergebnisses mit dem anderer Personen; die Arbeit zeigt auf, dass dieser Vergleich durch Instagram online und ständig präsent ist.
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