Diplomarbeit, 2002
68 Seiten, Note: 2
1. EINLEITUNG
1.1. Problemstellung und Ziele der Arbeit
1.2. Aufbau der Arbeit
1.3. Entwicklung des Internet
2. BESONDERHEITEN DER INTERNET-WERBUNG
3. PULL-STRATEGIE
3.1. Definition
3.2. Internet-Werbeformen mit Pull-Charakter
3.2.1.Klassische Bannerwerbung
3.2.1.1. Adserver-Technologie
3.2.1.1.1. Reporting
3.2.1.1.2. Targeting
3.2.1.2. Funktion und Formate
3.2.1.3. Stufen der Interaktivität
3.2.1.3.1. Statische Banner
3.2.1.3.2. Animierte Banner
3.2.1.4. Kreative Bannervarianten mit Pull-Charakter
3.2.1.4.1. Flying-Banner
3.2.1.4.2. Printing-Ad
3.2.1.4.3. Mouse-over-Banner
3.2.1.4.4. HTML-Banner
3.2.1.4.5. Quicktime-Movie-Banner
3.2.1.4.6. Multiple-Link-Banner
3.2.1.4.7. Nanosite-Banner
3.2.1.4.8. Transactive-Banner
3.2.1.4.9. Sound-Banner
3.2.1.4.10. Realtime-Banner
3.2.1.4.11. Blend-Banner
3.2.1.4.12. Rotation-Banner
3.2.1.4.13. Konfetti-Banner
3.2.1.4.14. Scratchy-Banner
3.2.1.4.15. Rich-Media-Banner
3.2.1.4.16. Textlink-Banner
3.2.2.Streaming-Video-Ad
3.2.3.Affiliate-Marketing
3.2.4.Kooperationswerbung
3.2.5.Keyword-Werbung
3.2.6.Destination-Sites
3.2.7.Webspots
3.2.8.Comet-Cursor
3.2.9.Bildschirmschoner
3.2.10. Xtra-bar
4. PUSH-STRATEGIE
4.1. Definition
4.2. Internet-Werbeformen mit Push-Charakter
4.2.1.Aggressive Formen der Push-Werbung
4.2.1.1. Interstitials
4.2.1.2. Hyperstitials
4.2.1.3. Pop-Up-Advertisement
4.2.1.4. Pop-Under-Advertisement
4.2.1.5. Blow-up-Banner
4.2.1.6. Superstitials
4.2.1.7. E-Mercials
4.2.1.8. DHTML-Werbung
4.2.1.9. Curtain-Banner
4.2.1.10. Mouse-Move-Banner
4.2.1.11. E-Mail-Dienste
4.2.2.Gemäßigtere Formen der Push-Werbung
4.2.2.1. Sticky-Ads
4.2.2.Viral-Marketing
5. HYBRIDE WERBEFORMEN
5.1.1.Web-Casting-Dienste
5.1.2.Surf-for-Pay-Werbung
5.1.3.Anwendungen mit Werbe-Einblendungen
5.1.4.Werbung in Chat-Räumen und Foren
5.1.5.Newsletter
5.1.6.Online-Spiele
6. ETHISCHE UND RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
6.1. Netiquette
6.2. Spamming
6.3. Permission Marketing - „Opt-In“ versus „Opt-Out“
6.4. Rechtliche Rahmenbedingungen
6.4.1.Europäische Union
6.4.2.USA
7. RESÜMEE UND ZUKUNFTSAUSSICHTEN
Die vorliegende Arbeit untersucht den fundamentalen Wandel der Internet-Werbung von der klassischen Push-Kommunikation zur Pull-Strategie. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, warum trotz des theoretisch erforderlichen Nutzerselbstbestimmungsrechts wieder vermehrt aktive Push-Methoden zum Einsatz kommen und wie Werbetreibende dieses Spannungsfeld zwischen notwendiger Aufmerksamkeit und Nutzerakzeptanz bewältigen können.
3.2.1.1. Adserver-Technologie
Einer der wesentlichen Vorteile der Bannerwerbung liegt in der Möglichkeit, mittels der Adserver-Technologie einzelne Banner nach einer bestimmten Zeit oder Erscheinungsanzahl durch andere zu ersetzten, um so den Effekt des sogenannten „Banner-burnout“ zu umgehen – also das Ignorieren eines Banners durch den Besucher der Website nach einmaligem Klicken auf denselben (vgl. http://www.werbeformen.de).
Bedient man sich nun der Adserver-Technologie, so wird das Banner des Werbetreibenden nicht unmittelbar in die betreffende Seite eingebunden, sondern ein sogenannter „Tag“ - eine Markierung in einer Seiten Beschreibungssprache (z.B.: HTML) - generiert , der Informationen über Art und Lage des digitalen Werbeformats enthält. Ruft ein Internet-Nutzer nun die entsprechende URL-Adresse auf, so sendet besagter Tag diese Informationen an den Adserver, auf dem die eigentliche Werbekampagne eingebucht wurde. In Sekundenbruchteilen wertet dieser den Tag aus und liefert das entsprechende Banner auf den Bildschirm des PC-Nutzers. Gleichzeitig zählt der Adserver die Auslieferungsanzahl und prüft die Reaktion des Anwenders auf das Erscheinen des Banners.
1. EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung bezüglich der Verschiebung von Push- zu Pull-Kommunikation und Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2. BESONDERHEITEN DER INTERNET-WERBUNG: Analyse der grundlegenden Merkmale der Internet-Werbung sowie der Gratwanderung zwischen Aufmerksamkeitsgewinnung und Nutzerverärgerung.
3. PULL-STRATEGIE: Definition des Pull-Prinzips und detaillierte Vorstellung verschiedener Internet-Werbeformen, die dem Nutzer die Entscheidung über Interaktion überlassen.
4. PUSH-STRATEGIE: Erklärung des Push-Ansatzes sowie Untersuchung verschiedener, teils aggressiver Werbeformen zur direkten Lieferung von Werbebotschaften.
5. HYBRIDE WERBEFORMEN: Erläuterung von Werbeformen, die sowohl Pull- als auch Push-Elemente kombinieren, oft basierend auf einem expliziten Einverständnis der Nutzer.
6. ETHISCHE UND RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN: Behandlung ethischer Standards wie der Netiquette sowie rechtlicher Aspekte im Umgang mit Spam und Permission-Marketing.
7. RESÜMEE UND ZUKUNFTSAUSSICHTEN: Zusammenfassender Vergleich beider Strategien und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung hybrider Modelle im Informationszeitalter.
Internet-Werbung, Push-Strategie, Pull-Strategie, Online-Marketing, Bannerwerbung, Adserver, Interstitials, Spamming, Netiquette, Permission Marketing, Affiliate-Marketing, Viral-Marketing, Usability, Online-Kommunikation, Web-Casting.
Die Arbeit analysiert den Wandel von Kommunikationsstrategien im Internet, insbesondere das Spannungsfeld zwischen der selbstbestimmten Informationssuche der Nutzer (Pull) und der aktiven Werbeansprache durch Unternehmen (Push).
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Systematisierung von Werbeformen, die Analyse technischer Adserver-Möglichkeiten, ethische Regeln im Netz sowie die rechtliche Lage bei Werbesendungen.
Ziel ist es zu untersuchen, warum Werbetreibende trotz der zunehmenden Ablehnung durch Internetnutzer wieder verstärkt auf invasive Push-Methoden setzen und wie eine nachhaltige Strategie aussehen kann.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, die Einordnung von Werbetechniken sowie die Auswertung von Studien und Beispielen aus der damaligen Werbepraxis.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Aufarbeitung von Pull-Strategien (z.B. Bannerarten), Push-Strategien (z.B. Pop-ups) sowie hybriden Werbeformen (z.B. Web-Casting).
Wesentliche Begriffe sind Pull- versus Push-Strategie, Bannerwerbung, Permission Marketing, Spamming, Netiquette sowie hybride Online-Werbeformen.
Die Adserver-Technologie ermöglicht eine präzise Ausspielung und Messung von Online-Werbung, wodurch Targeting und Erfolgskontrollen im Internet erst effizient durchführbar werden.
Der Autor steht aggressiven Push-Formen kritisch gegenüber, da diese oft als störend empfunden werden und langfristig eher den Ruf der Marke schädigen als positive Effekte erzielen.
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