Bachelorarbeit, 2017
81 Seiten, Note: 1,7
1 Hinführung zum Thema
2 Vorgehensweise
3 Das Controlling
3.1 Grundlagen und Abgrenzung
3.1.1 Definition
3.1.2 Strategisches und operatives Controlling
3.2 Ziele und Aufgaben des Controllings
3.3 Ausgewählte Instrumente des Controllings
3.3.1 Operative Instrumente
3.3.2 Strategische Instrumente
3.3.3 Übergreifende Instrumente
3.4 Rollenbild und Anforderungsprofil des Controllers
4 Industrie 4.0
4.1 Der Begriff Industrie 4.0
4.2 Die industriellen Revolutionen
4.3 Wesentliche Merkmale der Vision von Industrie 4.0
4.4 Technologien von Industrie 4.0
4.5 Chancen durch Industrie 4.0
4.6 Risiken und Herausforderungen durch Industrie 4.0
5 Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Controlling
5.1 Aufgaben
5.1.1 Mithilfe bei der Einführung und Umsetzung von Industrie 4.0
5.1.1.1 Identifizierung von Industrie 4.0 Potentialen
5.1.1.2 Identifizierung von Industrie 4.0 Risiken
5.1.1.3 Erstellung einer Controlling-internen Roadmap
5.1.1.4 Einführung von Big Data
5.1.2 Auswirkungen nach der Einführung von Industrie 4.0
5.1.2.1 Informationsversorgung
5.1.2.2 Planung und Kontrolle
5.1.2.3 Koordinationsaufgabe
5.2 Instrumente
5.2.1 Business Analytics als neues Instrument für das Controlling
5.2.2 Operative Instrumente
5.2.3 Strategische Analysen
6 Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Rollenbild und die Kompetenzanforderungen des Controllers
6.1 Rollenbilder des Controllers
6.2 Steigende Kompetenzanforderungen an den Controller
6.3 Der Data Scientist
7 Schlussbetrachtung
Diese Arbeit untersucht die tiefgreifenden Auswirkungen des technologischen Wandels durch Industrie 4.0 auf die Kernfunktionen des Controllings, das Rollenbild der Controller sowie die damit verbundenen Anforderungen an neue Kompetenzen und Instrumente.
3.1.1 Definition
Obwohl sich das Controlling in der Praxis bereits seit den 50er Jahren in Deutschland etabliert hat, gibt es bis heute in der Wissenschaft kein einheitliches Verständnis darüber. Dies verdeutlichen die im Folgenden zusammengestellten Beispiele für unterschiedliche Definitionen des Begriffs Controlling.
Nach T. Reichmann/ A. Hoffjan liegt der Kern des Controllings darin, zu Führungsaufgaben in Form von Informationsbeschaffung und -verarbeitung für Planerstellung, Kontrolle und Koordination zielbezogen Unterstützung zu leisten. Das Ziel dabei ist, die Qualität aller durch Entscheidungsträger in einem Unternehmen getroffenen Entscheidungen zu verbessern.
Für P. Horvath/R. Gleich /M. Seiter hat das Controlling ebenfalls Unterstützungsfunktion für die Unternehmensführung. Der Fokus liegt dabei jedoch auf der zielgerichteten Koordination von Planung, Kontrolle und Informationsversorgung. Im Vordergrund steht dabei die Sicherung der Anpassungs- und Koordinationsfähigkeit des gesamten Unternehmens. Ähnlicher Auffassung ist auch H.U. Küpper u.a. wobei diese die Koordinationsaufgabe des Controllings auf Personalführung und Organisation ausweitet.
Eine andere Ansicht haben wiederum J. Weber und U. Schäfer für sie liegt der Schwerpunkt des Controllings in der Rationalitätssicherung der Führung. Das Controlling ist also dafür verantwortlich ein Rationalitätsdefizit der Führung zu erkennen und dafür zu sorgen, dass dieses in Zukunft vermieden, vermindert oder beseitigt wird. Das kann, abhängig vom konkreten Defizit, sowohl in Form von Informationsversorgung, Planung oder Kontrolle geleistet werden.
1 Hinführung zum Thema: Einleitung in die Bedeutung von Industrie 4.0 und die Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit ihren Auswirkungen.
2 Vorgehensweise: Darstellung der Struktur der Arbeit und der methodischen Vorgehensweise bei der Untersuchung der Controlling-Thematik im Industrie 4.0-Kontext.
3 Das Controlling: Definition der Grundlagen, Abgrenzung sowie Vorstellung wichtiger operativer und strategischer Instrumente und aktueller Rollenbilder des Controllers.
4 Industrie 4.0: Erläuterung des Begriffs, der historischen Entwicklung sowie der technologischen Merkmale, Chancen und Risiken der vierten industriellen Revolution.
5 Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Controlling: Analyse, wie Industrie 4.0 die Aufgabenbereiche, Instrumente und Entscheidungsprozesse im Controlling transformiert.
6 Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Rollenbild und die Kompetenzanforderungen des Controllers: Diskussion über den Wandel der Controller-Rollen und die wachsende Bedeutung des Data Scientist.
7 Schlussbetrachtung: Zusammenfassendes Fazit der zentralen Erkenntnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Controllings.
Industrie 4.0, Controlling, Smart Factory, Big Data, Business Analytics, Unternehmensführung, Digitalisierung, Controller, Rollenbild, Kompetenzanforderungen, Data Scientist, Strategisches Controlling, Operatives Controlling, Informationsversorgung, Datenanalyse.
Die Arbeit untersucht, wie die Digitalisierung und Industrie 4.0 das klassische Controlling in Unternehmen verändern und welche Herausforderungen dies mit sich bringt.
Die Themen umfassen die Definition von Controlling-Instrumenten, die technologischen Grundlagen der Industrie 4.0 sowie die veränderten Anforderungsprofile an Controller.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Controlling-Aufgaben, Prozesse und Rollenbilder durch den technologischen Fortschritt angepasst werden müssen, um Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung von Fallbeispielen und Expertenansätzen zur Implementierung von Industrie 4.0-Methoden.
Der Hauptteil analysiert spezifische Auswirkungen auf Controlling-Aufgaben, die Einführung von Big Data-Systemen sowie die methodische Weiterentwicklung des Controllings durch Business Analytics.
Kernbegriffe sind Industrie 4.0, Controlling, Big Data, Business Analytics und das sich wandelnde Rollenbild des Controllers.
Der Controller übernimmt eine vermittelnde Rolle bei der Einführung von Big Data-Analysen und fungiert verstärkt als Berater, der komplexe Daten in entscheidungsrelevante Informationen übersetzt.
Während der Controller einen betriebswirtschaftlichen Fokus bei der Informationsbereitstellung hat, ist der Data Scientist ein methodischer Spezialist, der primär auf die Generierung von Erkenntnissen aus unstrukturierten Daten mittels spezieller Algorithmen ausgerichtet ist.
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