Masterarbeit, 2017
65 Seiten, Note: 2,2
1. Einleitung
2. Grundlegung
2.1 Berufliche Weiterbildung und Lebenslanges Lernen in Deutschland
2.2 Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) für Lebenslanges Lernen
2.2.1 Der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR) als Ausgangspunkt
2.2.2 Entwicklung und Ziele des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR)
2.2.3 Konzept und Struktur
2.2.4 Praktische Anwendung
3. Stahlhandel in Deutschland und das Fernstudium „Betriebswirt Stahlhandel (BDS)“
3.1 Steckbrief des Groß- und Außenhandels
3.2 Anforderungen des Stahlhandels im Ausbildungsbereich
3.3 Der Bundesverband Deutscher Stahlhandel und sein Fernstudiengang „Betriebswirt Stahlhandel (BDS)“
3.3.1 BDS-Fernstudium: Initiierung, historische Entwicklung und Ziele
3.3.2 BDS-Fernstudium: Aufbau, Inhalt und Rahmenbedingungen
3.3.3 DQR-Einstufung des BDS-Fernstudiums
4. Diskussion: Die Unterstützung des Lebenslangen Lernens durch den DQR am Beispiel des Fernstudiengangs „Betriebswirt Stahlhandel BDS“ aus der Perspektive der Beteiligten
4.1 Transparenz
4.1.2 Fernstudenten
4.1.3 Stahlhandel
4.2. Verlässlichkeit, Durchlässigkeit und Qualitätssicherung
4.2.1 Fernstudenten
4.2.2 Stahlhandel
4.3 Gleichwertigkeiten und Unterschiede
4.3.1 Fernstudenten
4.3.2 Stahlhandel
4.4 Übersetzungsinstrument
4.4.1 Fernstudenten
4.4.2 Stahlhandel
4.5 Mobilität
4.5.1 Fernstudenten
4.5.2 Stahlhandel
4.6 Kompetenzorientierung
4.6.1 Fernstudenten
4.6.2 Stahlhandel
4.7 Outcome-Orientierung
4.7.1 Fernstudenten
4.7.2 Stahlhandel
4.8 Anrechnung und Anerkennung
4.8.1 Fernstudenten
4.8.2 Stahlhandel
5. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) das lebenslange Lernen unterstützt. Dabei wird insbesondere der Fernstudiengang „Betriebswirt Stahlhandel (BDS)“ als Praxisbeispiel herangezogen, um dessen Einordnung in das DQR-System sowie die Perspektiven der beteiligten Akteure – Lernende und Arbeitgeber – zu analysieren.
2.1 Berufliche Weiterbildung und Lebenslanges Lernen in Deutschland
„Lebenslanges Lernen umfasst die Gesamtheit allen formalen, non-formalen und informellen Lernens über den gesamten Lebenszyklus eines Menschen hinweg (Expertenkommission, 2004, S. 6)“.
Seit dem Jahr 2000 ist Lebenslanges Lernen das umfassende bildungspolitische Leitbild der EU, welches über die Bund-Länder-Kommission im Jahr 2004 zum übergreifenden Ziel der Bildungspolitik in Deutschland wurde (Hummelsheim, 2010, S. 125). Es entwickelte sich ein begrifflicher Dreiklang, der das Lebenslange Lernen näher bestimmt: Bildungsgänge, die in einem institutionellen Rahmen zu einem anerkannten Abschluss führen (z.B. Schule, Universität), werden „formale Bildung“ genannt. Dem Lernenden steht dabei professionelles Personal zur Verfügung, welches staatlich anerkannte Zertifikate, Zeugnisse u.Ä. verleiht. Der Abschluss berechtigt zur Ausübung eines Berufs oder zur Aufnahme einer hierarchisch aufbauenden Bildungslaufbahn (Gnahs, 2010, S. 17.). Außerhalb dieses Systems findet die „non-formale Bildung“ statt, welche durch die Vermittlung von unmittelbar im Berufs- oder Privatleben verwertbaren Kenntnissen und Fähigkeiten charakterisiert wird. Im Rahmen dieser organisierten Bildungsprozesse erhält der Absolvent zum Abschluss ebenfalls eine Berechtigung wie z.B. einen Führerschein. „Informelles Lernen“ beschreibt außerhalb eines fremdorganisierten Rahmens das beabsichtigte Aneignen von Kenntnissen und Fähigkeiten. Dies kann z.B. als Lernen im Freundes- oder Kollegenkreis oder mit Eltern oder Freunden stattfinden. Das informelle Lernen beinhaltet auch das „zufällige Lernen“.
Für die Verwirklichung Lebenslangen Lernens spielt die Weiterbildung als „verklammernde“ Funktion die wesentliche Rolle (Luther, 2003, S.42). Denn Lebenslanges Lernen ist kein voraussetzungsloser Vorgang, sondern bedarf einer professionellen Unterstützung sowie institutioneller Verankerungen, um wirksam zu werden (Kraft, 2006, S.7). Dies leistet die Weiterbildung, welche eine Sozialisations-, Qualifikations- und Selektionsfunktion ausübt (Hummelsheim, 2010, S. 43). Diese Funktionen begründen sich wiederum im integrativen Element aus gesellschaftlicher Sicht, in dessen Rahmen gesellschaftliche und beschäftigungs- bzw. erwerbsnahe Kompetenzen erworben werden.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Qualifikationsrahmen und die Zielsetzung der Arbeit, das lebenslange Lernen anhand des BDS-Fernstudiums zu evaluieren.
2. Grundlegung: Theoretische Herleitung der Begriffe Lebenslanges Lernen und Weiterbildung sowie detaillierte Vorstellung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR).
3. Stahlhandel in Deutschland und das Fernstudium „Betriebswirt Stahlhandel (BDS)“: Analyse der Branche und Vorstellung des spezifischen Fernstudiengangs sowie dessen Selbsteinstufung in den DQR.
4. Diskussion: Die Unterstützung des Lebenslangen Lernens durch den DQR am Beispiel des Fernstudiengangs „Betriebswirt Stahlhandel BDS“ aus der Perspektive der Beteiligten: Kritische Untersuchung der DQR-Ziele bezüglich Transparenz, Mobilität und Anerkennung aus Sicht von Studierenden und Arbeitgebern.
5. Zusammenfassung: Fazit zur Wirksamkeit des DQR und Identifikation des Handlungsbedarfs für die zukünftige Unterstützung lebenslangen Lernens.
Deutscher Qualifikationsrahmen, DQR, Lebenslanges Lernen, Berufliche Weiterbildung, Stahlhandel, BDS, Fernstudium, Kompetenzorientierung, Transparenz, Mobilität, Outcome-Orientierung, Anerkennung, Qualifikationsniveaus, Personalentwicklung, Fachkräftemangel.
Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) als Instrument zur Förderung des lebenslangen Lernens am praktischen Beispiel des Fernstudiengangs „Betriebswirt Stahlhandel (BDS)“.
Die Arbeit fokussiert auf die Struktur des DQR, die Herausforderungen der Branche Stahlhandel, die berufliche Weiterbildung im Fernstudiengang sowie die Einordnung non-formaler Abschlüsse in das Qualifikationssystem.
Das Ziel ist es, durch eine induktive Analyse zu prüfen, ob der DQR die Ziele des lebenslangen Lernens aus Sicht der beteiligten Akteure – Fernstudenten und Unternehmen – effektiv unterstützt.
Die Arbeit nutzt einen analytischen Ansatz, bei dem der Fernstudiengang BDS anhand der DQR-Deskriptoren und Kompetenzkategorien eingestuft wird, ergänzt durch eine Diskussion der Erfüllungsgrade verschiedener DQR-Teilziele.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des DQR, eine Branchenanalyse des Stahlhandels und die konkrete Diskussion der Wirksamkeit des DQR in Bereichen wie Transparenz, Mobilität und Qualitätssicherung.
Wichtige Begriffe sind DQR, Lebenslanges Lernen, BDS-Fernstudium, Stahlhandel, Kompetenzorientierung, Mobilität und Anerkennung von non-formalen Abschlüssen.
Der Stahlhandel unterliegt einem starken Strukturwandel und stellt hohe Anforderungen an die Praxisnähe. Der Branchenverband BDS bietet mit seinem Fernstudium ein etabliertes, non-formales Qualifizierungsangebot, das eine exemplarische DQR-Einordnung ermöglicht.
Während der DQR bei Zielen wie Transparenz und Kompetenzorientierung eine positive Wirkung erzielt, bleibt das Ziel der Anerkennung und Anrechnung von non-formalen Abschlüssen aufgrund fehlender offizieller Zuordnungen noch eine Herausforderung.
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