Bachelorarbeit, 2014
58 Seiten, Note: 1,7
1. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Methoden der Unternehmensbewertung im Überblick
2.1. Entscheidungsabhängige und entscheidungsunabhängige Unternehmensbewertungsanlässe
2.2. Entwicklung und Funktionen der Unternehmensbewertung
2.3. Einzelbewertungsverfahren
2.4. Gesamtbewertungsverfahren
2.5. Multiplikatorverfahren
2.6. Sonstige Bewertungsverfahren
3. Humankapital
3.1. Grundlagen und Definition
3.2. Die Evolution des Menschenbildes und der Humankapitalbewertung im Zeitablauf
3.3. Humankapitaltheorie
4. Bedeutung des Humankapitals für den Unternehmenswert
4.1. Humankapital als immaterieller Vermögensgegenstand
4.2. Möglichkeiten der Bilanzierung des Humankapitals
4.3. Der Ansatz der Saarbrücker Formel und die monetäre Bewertung des Humankapitals
5. Schlussbetrachtung und Fazit
5.1. Zusammenfassung
5.2. Fazit
5.3. Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen umfassenden Überblick über gängige Unternehmensbewertungsmethoden zu geben und dabei kritisch zu hinterfragen, wie das Humankapital als wesentlicher Erfolgsfaktor in diese Bewertungslogik integriert werden kann, um den Unternehmenswert präziser abzubilden.
Die Evolution des Menschenbildes und der Humankapitalbewertung im Zeitablauf
Die Humankapitalbewertung hat sich im Zeitablauf parallel zum Menschenbild in der Ökonomie entwickelt.111 Um die Entwicklung des Menschenbildes charakterisieren zu können, unterscheidet man drei modelltheoretische Ansätze.112
Der traditionelle Ansatz spiegelt die Taylorsche Sicht des homo oeconomicus wider und stellt die monetäre Entlohnung als vollumfängliche Lösung zur Überwindung von Motivationsproblemen dar. Zeitgleich wird dadurch die menschliche Arbeit mit maschineller Arbeit gleichgesetzt, die einer strengen regulatorischen Kontrolle durch Vorgesetzte bedarf.113 Vor diesem Hintergrund wird die Bilanz unter überwiegend materiellen Gesichtspunkten betrachtet und immaterielle Vermögenswerte erfahren nur beiläufig Beachtung.114 Löhne werden zur damaligen Zeit – zwischen 1929 und 1932115 – aus Unternehmersicht als Kosten und aus Unternehmenssicht als Ertragsanteil wahrgenommen.
1. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Relevanz des Humankapitals in der heutigen Wissensökonomie sowie Darlegung des strukturellen Aufbaus der Untersuchung.
2. Methoden der Unternehmensbewertung im Überblick: Detaillierte Darstellung der gängigen quantitativen Bewertungsmethoden wie Einzel-, Gesamtbewertungs-, Multiplikator- und Mischverfahren.
3. Humankapital: Terminologische Definition des Humankapitals sowie Analyse der evolutionären Entwicklung des Menschenbildes und der Humankapitaltheorie.
4. Bedeutung des Humankapitals für den Unternehmenswert: Untersuchung der Einordnung des Humankapitals als immaterieller Vermögenswert und Diskussion der Möglichkeiten sowie Schwierigkeiten seiner Bilanzierung.
5. Schlussbetrachtung und Fazit: Zusammenfassende Rückschau auf die Ergebnisse sowie kritische Würdigung der Saarbrücker Formel und ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung des Humankapitals.
Unternehmensbewertung, Humankapital, Humankapitalmanagement, Saarbrücker Formel, Wissenskapital, Ertragswertmethode, Discounted Cash Flow, Humankapitaltheorie, Immaterielle Vermögenswerte, Personalentwicklung, Motivationsindex, Wissensbilanz, Firmenwert, Shareholder Value, Unternehmenswert.
Die Arbeit analysiert die gängigen Methoden der Unternehmensbewertung und untersucht, warum der Faktor Mensch in klassischen Verfahren oft unzureichend abgebildet wird und wie man dieses Humankapital besser bewerten kann.
Die zentralen Themen sind klassische Unternehmensbewertungsmethoden, die Humankapitaltheorie, die Bedeutung des Wissenskapitals für den Unternehmenswert sowie die Bilanzierung immaterieller Vermögensgegenstände.
Das Ziel ist es, einen Überblick über Bewertungsmethoden zu geben und aufzuzeigen, wie das Humankapital als strategischer Erfolgsfaktor in die Unternehmensbewertung integriert werden kann, um eine realistischere Bewertung zu ermöglichen.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse der ökonomischen Literatur, vergleicht verschiedene Bewertungsansätze anhand von Qualitätskriterien und unterzieht insbesondere die Saarbrücker Formel einer kritischen Würdigung.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Übersicht der Unternehmensbewertung, die begriffliche und theoretische Einordnung des Humankapitals sowie die spezifische Untersuchung der Rolle des Humankapitals für den Unternehmenswert.
Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind Unternehmensbewertung, Humankapital, Humankapitalmanagement, Saarbrücker Formel, immaterielle Vermögenswerte und Wissensbilanzierung.
Sie gilt als eines der wenigen Modelle, das versucht, die Anforderungen an ein integriertes Human Capital Management zu erfüllen und dabei den Wert der Belegschaft in Euro-Beträgen standardisiert abzubilden.
Da Humankapital im Gegensatz zu Sachwerten keinem Eigentumsvorbehalt des Unternehmens unterliegt, hoch volatil ist und sowohl nach nationalem als auch internationalem Recht strengen Bilanzierungsverboten unterliegt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

