Bachelorarbeit, 2016
80 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Definition soziale Medien und soziale Netzwerke
2.1 Soziale Medien
2.2 Soziale Netzwerke
2.3 Das Web 2.0
2.4 Soziale Netzwerke im Web 2.0
2.5 Funktionsweisen und Zielsetzungen sozialer Netzwerke im Web 2.0
2.6 Wichtige soziale Netzwerke und soziale Medien in der Zielgruppe Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihre Funktionsweisen
2.6.1 Facebook
2.6.2 WhatsApp
2.6.3 Twitter
2.6.4 Instagram
2.6.5 Snapchat
2.6.6 YouTube
2.6.7 Weitere Netzwerke
2.7 Finanzierung von sozialen Medien und sozialen Netzwerken
2.8 Probleme und Gefahren durch Missbrauch von sozialen Medien und sozialen Netzwerken
2.8.1 Datenschutz und Datenmissbrauch
2.8.2 Persönliche Diffamierung und Cybermobbing
2.8.3 Identitätsdiebstahl
2.8.4 Verbreitung von jugendgefährdenden Inhalten
2.8.5 Cyberstalking
2.8.6 Internetsucht
2.8.7 Sexting
2.8.8 Cyber-Grooming
3. Medienkritik der Frankfurter Schule und ihrer Nachfolger
3.1 Kritische Medientheorie der Frankfurter Schule
3.2 Weiterentwicklung durch Hans Magnus Enzensberger
3.2.1 Repressiver und emanzipatorischer Mediengebrauch nach Hans Magnus Enzensberger
3.3 Radiotheorie und Kommunikationsapparat nach Bertolt Brecht
4. Aktuelle Medienpädagogische und methodische Ansätze
4.1 Definition Medienpädagogik
4.2 Medienpädagogische Akteure
4.3 Medienpass NRW
4.4 Klicksafe
5. Methodik
5.1 Grundüberlegungen zur Forschung
5.2 Erhebungsmethode I: Quantitative Forschung
5.3 Erhebungsmethode II: Qualitative Forschung
5.4 Zielgruppen
5.5 Rekrutierung
5.6 Aufbau und Erstellung der Fragebögen
5.6.1 Fragebogen für die Schüler_innen
5.6.2 Interview mit dem pädagogischen Fachpersonal
5.7 Vorgehensweise bei der Datenerhebung und Auswertung
5.7.1 Quantitative Erhebung bei den Schüler_innen
5.7.2 Qualitative Erhebung bei den pädagogischen Fachkräften
6. Eigene Datenerhebung zur Thematisierung des Umgangs mit neuen sozialen Medien und sozialen Netzwerken an einer Gesamtschule
6.1 Die Schule
6.2 Auswertung der quantitativen Forschung
6.2.1 Auswertung der Befragung
6.2.2 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Vergleich mit aktuellen Forschungsergebnissen
6.3 Auswertung der qualitativen Forschung
6.3.1 Auswertung der Befragung und Präsentation der Ergebnisse
7. Schlussfolgerungen und Fazit
Die Arbeit untersucht die Relevanz und Umsetzung der Thematisierung von neuen sozialen Medien und sozialen Netzwerken im schulischen Kontext, insbesondere im Feld der Schulsozialarbeit, um Kinder und Jugendliche zu einem reflektierten und kritischen Umgang mit digitalen Medien zu befähigen.
2.8.2 Persönliche Diffamierung und Cybermobbing
Das Thema Cybermobbing und persönliche Diffamierungen wurde in den letzten Jahren häufig im öffentlichen Diskurs thematisiert und ist mittlerweile ein bekanntes Phänomen, wenn über Probleme mit dem Internet gesprochen wird. Während Mobbing abseits des Internets oftmals in der Schule oder im Freizeitbereich von Kindern und Jugendlichen stattfindet, lässt sich Cybermobbing von dieser Form der Diffamierung durch sieben spezielle Eigenschaften unterscheiden.
Die erste Eigenschaft ist die technische Expertise, die benötigt wird, um Cybermobbing realisieren zu können. Je nachdem ob die Beleidigungen und Diffamierungen über Messenger-Applikationen oder soziale Netzwerke erfolgen, oder ob eigene Webseiten erstellt werden und dem gesamten Internet zugänglich gemacht werden, muss die benötigte Expertise größer oder weniger groß sein.
Die zweite Eigenschaft von Cybermobbing besteht darin, dass Cybermobbing in der Regel anonym erfolgt, während Mobbing in der realen Welt oftmals direkt geschieht. Die Anonymität und der fehlende Kontakt zum Opfer schützen den Täter vor dessen Reaktionen und verstärken daher oftmals sein Handeln. Dies beschreibt auch die dritte Eigenschaft, die von einer Emotionalisierung und der damit einhergehenden Enthemmung der Täter thematisiert.
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz der digitalen Transformation und das Ziel der Arbeit, medienpädagogische Ansätze im Zwangskontext Schule zu beleuchten.
2. Definition soziale Medien und soziale Netzwerke: Erläuterung der technischen und sozialen Begriffe sowie Darstellung spezifischer Risiken wie Datenschutz, Cybermobbing und Internetsucht.
3. Medienkritik der Frankfurter Schule und ihrer Nachfolger: Historische Einordnung der Medienkritik von Adorno, Horkheimer, Enzensberger und Brecht im Kontext aktueller digitaler Entwicklungen.
4. Aktuelle Medienpädagogische und methodische Ansätze: Vorstellung von Konzepten zur Vermittlung von Medienkompetenz und pädagogischen Akteuren wie Medienpass NRW und Klicksafe.
5. Methodik: Beschreibung des Forschungsdesigns unter Verwendung quantitativer Befragungen bei Schülern und qualitativer Interviews mit pädagogischen Fachkräften.
6. Eigene Datenerhebung zur Thematisierung des Umgangs mit neuen sozialen Medien und sozialen Netzwerken an einer Gesamtschule: Auswertung der empirischen Daten und Vergleich mit nationalen und internationalen Jugendmedienstudien.
7. Schlussfolgerungen und Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftigen Anforderungen an die soziale Arbeit im Kontext der Digitalisierung.
Soziale Medien, Soziale Netzwerke, Medienpädagogik, Schulsozialarbeit, Cybermobbing, Medienkompetenz, Web 2.0, Datensicherheit, Jugendmedienstudien, Digitalisierung, Prävention, Medienkritik, Frankfurter Schule, Hans Magnus Enzensberger, Bertolt Brecht
Die Arbeit beschäftigt sich mit der schulischen Thematisierung des Umgangs von Jugendlichen mit sozialen Medien und Netzwerken aus der Perspektive der Sozialen Arbeit.
Die Arbeit umfasst medientheoretische Grundlagen, die Analyse von Risiken wie Cybermobbing und Datenschutz sowie die praktische Bedeutung medienpädagogischer Initiativen in der Schule.
Das Ziel ist es, Einblicke in die gelebte Mediennutzung von Jugendlichen an einer Schule zu gewinnen und daraus Handlungsbedarfe für die Schulsozialarbeit abzuleiten.
Es wurde ein mixed-methods Ansatz gewählt: eine quantitative Fragebogenbefragung bei Schülern der sechsten Klassen und eine qualitative Interviewstudie mit pädagogischen Fachkräften.
Der Hauptteil gliedert sich in eine medientheoretische Aufarbeitung (Frankfurter Schule), die Darstellung aktueller pädagogischer Ansätze und die detaillierte Auswertung der eigenen empirischen Erhebung.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Medienpädagogik, Schulsozialarbeit, Soziale Netzwerke, Cybermobbing und Medienkompetenz.
Die Schüler bewerten ihr Wissen über soziale Medien mehrheitlich als durchschnittlich mit einer positiven Tendenz, wobei ein hohes Interesse an weiterer Thematisierung im Unterricht besteht.
Die Studie zeigt, dass Jugendliche bei Problemen primär das Gespräch mit Freunden und Eltern suchen; Sozialarbeiter werden in der aktuellen Praxis seltener als direkte Ansprechpartner wahrgenommen.
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