Bachelorarbeit, 2012
45 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2. Bestandsaufnahme, Fakten und Statistiken über Polen und Tschechien
2.1 Wirtschaftliche Situation in Polen
2.2 Wirtschaftliche Situation in Tschechien
3. Ausländische Direktinvestitionen
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Theoretische Ansätze
3.2.1 Mikroökonomische Ansätze
3.2.2 Mesoökonomische Ansätze
3.2.3 Makroökonomische Ansätze
3.3 Motive und Determinanten für multinationale Unternehmen
3.4 Effekte im Zufluss Land
3.4.1 Auswirkungen auf den Wechselkurs und die Zahlungsbilanz
3.4.2 Auswirkungen auf den Wachstum und auf das Humankapital
3.4.3 Auswirkungen auf die Beschäftigung
3.4.4 Technologietransfer
4. Polen als attraktives EU-Land für ausländische Investitionen
4.1 Ausländische Direktinvestitionen in Polen
4.1.1 Räumliche Verteilung
4.1.2 Sektoren und geographische Struktur der FDI-Ströme in Polen
4.2 Ökonomische Effekte und Entwicklungen durch FDI-Ströme in Polen
4.2.1 Wachstumsauswirkungen und Beschäftigungseffekte
4.2.3 Effekte auf den Wechselkurs und auf die Zahlungsbilanz
4.2.4 Technologieentwicklung
4.3 Gründe für das Engagement ausländischer Investoren in Polen
5. Tschechische Republik als Vergleichsland im Osteuropäischen Raum
5.1 Ausländische Direktinvestitionen in der Tschechischen Republik
5.1.1 Räumliche Verteilung
5.1.2 Sektoren und geographische Struktur der FDI-Ströme in Tschechien
5.2 Ökonomische Effekte und Entwicklungen durch FDI-Ströme in Tschechien
5.2.1 Wachstumsauswirkungen und Beschäftigungseffekte
5.2.2 Effekte auf den Wechselkurs und auf die Zahlungsbilanz
5.2.3 Technologieentwicklung
5.3 Gründe für das Engagement von ausländischen Investoren in Tschechien
5.4 Vergleich Polen - Tschechien
6. Herausforderungen für die Wirtschaftspolitik
Diese Bachelor-Thesis untersucht die ökonomischen Effekte und Herausforderungen, die durch ausländische Direktinvestitionen (ADI) in den Transformationsländern Polen und Tschechien entstanden sind. Das primäre Ziel der Arbeit ist es, auf Basis theoretischer Erklärungsansätze zu analysieren, inwieweit diese Investitionen zur wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Volkswirtschaften beitragen und welche Beweggründe für Investoren ausschlaggebend sind.
3.1 Begriffsdefinition
Seitdem Menschen Handel betreiben, gibt es grenzüberschreitende Wirtschaftsbeziehungen, und um diesen nachhaltig finanzieren zu können, wurden in den ausländischen Stützpunkten Niederlassungen gegründet. Ausländische Direktinvestitionen (ADI) sind als Kapitalströme definiert, bei denen ein (Direkt)Investor eine Investition im Ausland vornimmt, mit dem Ziel, Kontrolle über die gewonnenen Aktiva auszuüben. Sie gehören zum langfristigen Kapitalverkehr und werden von Portfolioinvestitionen, die eher kurzfristig und Renditeorientiert sind, unterschieden.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Charakterisierung des Kontrollmotivs: „ (...) that reflects the objective of obtaining a lasting interest by a resident entity in one economy in an enterprise resident in another economy.“ Dies kann aus fachspezifischer Sicht, durch folgende Ansätze erfolgen:
1. Vertikale, Horizontale und Konglomerate Direktinvestitionen,
2. unmittelbare, mittelbare Direktinvestitionen und sonstige Kapitalbeziehungen,
3. Beteiligungskapital, Reinvestitionen und unternehmensinterne Darlehen und
4. Greenfield-Investitionen, Brownfield-Investitionen und Mergers & Acquisition.
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Problemstellung der Arbeit, definiert kurz ausländische Direktinvestitionen und umreißt den methodischen Gang der Untersuchung.
2. Bestandsaufnahme, Fakten und Statistiken über Polen und Tschechien: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wirtschaftliche Lage, die Bevölkerung und die wichtigsten makroökonomischen Kennzahlen von Polen und Tschechien.
3. Ausländische Direktinvestitionen: Es werden grundlegende Definitionen geklärt und verschiedene theoretische Erklärungsansätze für ADI sowie deren Motive und ökonomische Auswirkungen auf das Zuflussland erörtert.
4. Polen als attraktives EU-Land für ausländische Investitionen: Der Fokus liegt auf der Entwicklung der Direktinvestitionen in Polen, deren räumlicher und sektoraler Verteilung sowie den daraus resultierenden ökonomischen Effekten.
5. Tschechische Republik als Vergleichsland im Osteuropäischen Raum: Analog zu Polen wird die tschechische Situation hinsichtlich ADI-Zuflüssen, deren Auswirkungen und der spezifischen Standortvorteile analysiert.
6. Herausforderungen für die Wirtschaftspolitik: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Bedeutung der Direktinvestitionen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung beider Länder.
Ausländische Direktinvestitionen, ADI, Polen, Tschechien, Transformationsländer, Wirtschaftspolitik, OLI-Paradigma, Standortvorteile, Beschäftigungseffekte, Technologietransfer, Kapitalströme, Investitionsanreize, Sonderwirtschaftszonen, Automobilindustrie, Wirtschaftswachstum.
Die Arbeit analysiert die Bedeutung und die Auswirkungen von ausländischen Direktinvestitionen auf die wirtschaftliche Transformation und Entwicklung von Polen und Tschechien.
Zu den zentralen Themen gehören die theoretischen Grundlagen von Investitionen, die Standortfaktoren in den beiden Ländern, die sektoralen Verteilungen der Investitionen sowie deren Einfluss auf Beschäftigung und Zahlungsbilanz.
Das Ziel ist es, zu untersuchen, inwieweit ausländische Direktinvestitionen tatsächlich zur Entwicklung einer Volkswirtschaft beitragen und welche Faktoren (wie z.B. Motive der Investoren) dabei eine entscheidende Rolle spielen.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse ökonomischer Theorien sowie die Auswertung statistischer Daten nationaler und internationaler Institutionen, um die Entwicklungen in Polen und Tschechien zu vergleichen.
Im Hauptteil werden nach einer theoretischen Einleitung die länderspezifischen Entwicklungen in Polen und Tschechien detailliert analysiert, inklusive einer Untersuchung der räumlichen und sektoralen Investitionsstrukturen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Direktinvestitionen, Transformationsökonomie, Standortattraktivität, Wirtschaftswachstum und Beschäftigungseffekte maßgeblich geprägt.
In Polen spielen diese Zonen eine zentrale Rolle bei der Ansiedlung von Investoren durch Steuererleichterungen und Infrastrukturmaßnahmen, wobei sie sich an EU-Fördergrundsätze anpassen mussten.
Sie ist ein entscheidender Motor der wirtschaftlichen Entwicklung und trägt in Tschechien beispielsweise signifikant zum BIP und zu den Gesamtexporten bei.
Tschechien dient als Vergleichsland, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Transformationsprozessen und der Investitionsattraktivität im osteuropäischen Raum herauszuarbeiten.
Der Autor schließt, dass die Lohnstückkosten in Zukunft eine entscheidende Rolle für Direktinvestoren spielen werden, wenn es um die Wahl des kostengünstigsten Standortes geht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

