Diplomarbeit, 2016
27 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
2. Wettbewerbspolitik
2.1 Was ist Wettbewerbspolitik
2.1.1 Bundesgesetz gegen unlauteren Wettbewerb
2.2 Freie Marktwirtschaft
2.3 Soziale Marktwirtschaft
2.4 Wettbewerbsbeschränkung
2.4.1 Staatliche Wettbewerbsbeschränkungen
2.4.2 Private Wettbewerbsbeschränkungen
2.5 Fusionskontrolle
2.6 Welthandelsorganisation
3. Preis
3.1 Funktionen des Preises
3.2 Preiswettbewerb
3.3 Preisvorschriften
3.4 Preisinterdependenz
4. Funktionen des Wettbewerbs
4.1 Allokationsfunktion
4.2 Innovationsfunktion
4.3 Verteilungsfunktion
4.4 Freiheitsfunktion
5. Gestaltungsformen des Wettbewerbs
5.1 Regelorientierte Wettbewerbspolitik
5.2 Diskretionäre Wettbewerbspolitik
5.3 Preisabsprachen
5.4 Kartelle
5.4.1 Das Österreichische Gesetz
5.4.2 Kartellverbot
5.4.3 Probleme durch Kartelle
5.4.4 Kartellzerfall
5.4.5 Wirtschaftliche Auswirkung von Kartellen und Kooperationen
5.5 Monopole
5.5.1 Patent & Urheberrecht
5.6 Oligopole
5.6.1 Das reine Oligopol
5.6.2 Das differenzierte Oligopol
5.7 Polypole
5.7.1 Polypol auf vollkommenen Märkten
5.7.2 Polypol auf unvollkommenen Märkten
6. Wettbewerbsgleichgewicht
6.1 Effizienz des Wettbewerbs
6.2 Ineffizienz des Wettbewerbs
Diese Arbeit untersucht die Mechanismen und politischen Rahmenbedingungen des Wettbewerbs in der Marktwirtschaft. Das zentrale Ziel ist es, die Funktionsweise von Preisen, verschiedenen Marktformen sowie die Rolle staatlicher Eingriffe und Wettbewerbsbeschränkungen wie Kartelle oder Monopole wissenschaftlich zu beleuchten und deren ökonomische Auswirkungen zu analysieren.
2.4.1 Staatliche Wettbewerbsbeschränkungen
Zur Erklärung staatlicher Wettbewerbsbeschränkungen werden im Folgenden verschiedene Beispiele herangezogen:
Durch Zölle und Importkontingente können inländische Unternehmen vor einer Marktüberschwemmung ausländischer Waren geschützt werden.
Der Staat hat die Möglichkeit Monopolrechte zu vergeben, wodurch eine Branche vor unerwünschten Wettbewerb geschützt wird.
Durch Subventionen können jedoch ineffizient arbeitende Unternehmen nicht vom Markt verdrängt werden, was im Grunde eine Hauptaufgabe des Wettbewerbs wäre. Staatliche Regulierungen verfehlen dadurch oft ihren eigentlichen Zweck und erschweren Neugründungen den Zugang zum Markt. (vgl. Kerber, 2007, pp. 391-394)
Marktzutrittsschranken können auch ganz banal durch Flächenwidmungspläne der Gemeinden zustande kommen, die prinzipiell dem Umweltschutz und der Raumordnung dienen sollen. Dabei wird oft neuen Firmen die Entstehung verweigert, um die bereits Bestehenden zu schützen. Im Gegensatz dazu verlegen Kommunen Betriebe in bestimmte Gebiete, um Bewohner von Industrieansiedlungen abzugrenzen. Um dies zu erreichen, werden Ansiedelungsplätze durch Subventionen beschönigt. Dadurch entsteht eine Verzerrung des Wettbewerbs, die es ohne Subventionen nicht geben würde.
Der Marktzutritt wird zum Wohle der Konsumenten auch durch den Verbraucherschutz gewährleistet. Schlecht ausgebildete oder unqualifizierte Anbieter können den Verbrauchern einen Schaden zufügen, den es zu vermeiden gilt. Hierzu zählen unter anderen Ausbildungsanforderungen für Ärzte und Apotheker, Meisterprüfungen für Handwerker, die sich selbstständig machen wollen oder Banken, die alle Vorschriften im Kreditwesengesetz einhalten müssen. (vgl. Neumann, 2000, p. 206)
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Angebot- und Nachfragebildung ein und thematisiert erste Eingriffe von dritter Seite in den Wettbewerb.
2. Wettbewerbspolitik: Hier werden die Grundlagen der Wettbewerbspolitik, die Unterscheidung zwischen Wirtschaftsformen sowie staatliche und private Wettbewerbsbeschränkungen definiert.
3. Preis: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Funktionen des Preises, den Preiswettbewerb sowie staatliche Preisvorschriften und Preisinterdependenzen.
4. Funktionen des Wettbewerbs: Es werden die zentralen ökonomischen Funktionen des Wettbewerbs wie die Allokations-, Innovations-, Verteilungs- und Freiheitsfunktion erläutert.
5. Gestaltungsformen des Wettbewerbs: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Wettbewerbsformen, insbesondere Kartellstrukturen, Monopole, Oligopole und Polypole sowie deren Auswirkungen.
6. Wettbewerbsgleichgewicht: Das abschließende Kapitel behandelt die Effizienz des Wettbewerbs sowie mögliche Gründe für dessen Ineffizienz.
Wettbewerbspolitik, Marktwirtschaft, Preisbildung, Wettbewerbsbeschränkung, Kartelle, Monopole, Oligopole, Polypole, Fusionskontrolle, Allokationsfunktion, Innovationsfunktion, Preisinterdependenz, Verbraucherschutz, Marktversagen, ökonomische Effizienz.
Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen und praktischen Grundlagen des Wettbewerbs in einer Marktwirtschaft, insbesondere mit den verschiedenen Marktformen und den Einflüssen von Politik und Recht auf den Wettbewerb.
Zu den zentralen Themen zählen die Wettbewerbspolitik, Preismechanismen, Marktstrukturen wie Kartelle und Monopole sowie die Analyse von effizienten und ineffizienten Marktsituationen.
Ziel ist es, die Funktionsweise des Wettbewerbs sowie die Auswirkungen von staatlichen Eingriffen und privaten Wettbewerbsbeschränkungen auf die ökonomische Entwicklung und die Konsumenten darzustellen.
Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die auf einschlägigen wirtschaftswissenschaftlichen Standardwerken und gesetzlichen Bestimmungen basiert.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Preisbildung, verschiedene Wettbewerbsfunktionen, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Kartelle sowie die Charakteristika von Monopol-, Oligopol- und Polypolmärkten.
Wettbewerbspolitik, Marktwirtschaft, Kartelle, Monopole, Preismechanismen, ökonomische Effizienz und Verbraucherschutz.
Im reinen Oligopol bieten Hersteller nahezu identische Güter an, während sich Anbieter im differenzierten Oligopol durch spezifische Merkmale wie Qualität, Design oder Service voneinander abheben.
Kartelle schädigen die Wirtschaft durch überhöhte Preise, ein gedrosseltes Innovations- und Entwicklungstempo sowie eine eingeschränkte Auswahl für Konsumenten.
Patente gewähren Erfindern ein zeitlich begrenztes Monopol als Aufwandsentschädigung für ihre Innovationsleistung, was langfristig den technischen Fortschritt fördern soll, auch wenn es kurzfristig den Wettbewerb einschränkt.
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