Bachelorarbeit, 2016
58 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
2 Die Rolle der Werbung in unserer Gesellschaft
2.1 Die Werbebranche und ihre Ziele
2.2 Strategien
2.2.1 Werbebildgestaltung und Aktivierungstechniken
2.2.2 Sozialtechniken
3 Das weibliche Schönheitsideal auf Werbebildern
4 Weibliche Körperwahrnehmung
4.1 Geschlechtliche Identität
4.2 Körperbild
4.3 Selbstwert
5 Werbeopfer Frau? – Eine Studie
6 Forschungsprojekt
6.1 Forschungsmethode – das Leitfadeninterview
6.2 Die Interviewpartnerinnen
6.3 Leitfaden für die Einzelinterviews
6.4 Auswertung
7 Fazit
Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Werbung und medialen Vorbildern auf die Körperwahrnehmung von Frauen unterschiedlicher Altersgruppen in Deutschland. Im Fokus stehen dabei die psychologischen Wirkmechanismen hinter Werbestrategien und deren Auswirkungen auf das Selbstbild und Rollenverständnis von Frauen im Hinblick auf aktuelle Schönheitsideale.
1 Einleitung
Carrie, Miranda, Charlotte und Samantha verbringen einen entspannten Samstagabend zuhause in Manhatten, New York. Die vier Frauen sitzen zusammen, haben chinesisches Essen bestellt und plötzlich kommt ein Thema auf, welches mit Sicherheit nicht nur unter den vier Hauptcharakteren der beliebten Kultserie Sex and the City diskutiert wird: Die perfekte und makellose Figur der Frau, die auf dem aktuellen Cover der Zeitschrift Glamour abgebildet ist. Charlotte bringt die Gedanken vieler Frauen unserer Zeit auf den Punkt: Egal wie zufrieden sie mit ihrer Figur ist, wenn sie die Frau auf dem Cover der Zeitschrift sieht, denkt sie nur: „Schenkel, Schenkel, Schenkel!“
Frauen sind eine anhaltende und wichtige Zielgruppe der Werbeindustrie. Die Darstellung des weiblichen Körpers spielt dabei eine bedeutende Rolle. Seit Jahren schon wird der Körper der Frau in der Werbung stets schlank und makellos abgebildet und präsentiert.
Dieser Trend und die perfektionistische Darstellung des weiblichen Körpers in den Medien geht an vielen Frauen nicht vorbei. Es baut sich nach und nach ein Druck auf, der Frauen heutzutage gewissermaßen vorschreibt, wie sie auszusehen haben, um sich wohl zu fühlen. Die Definition von schön geht mit der eines schlanken und trainierten Körpers einher. Doch woher kommt diese Definition? Und warum ist Schönheit besonders für Frauen so wichtig?
Was Charlotte tut oder wie sie sich fühlt, ist durchaus ein gängiges Muster für viele Frauen in unserer Gesellschaft. Und die Frage ist: Warum ist das so, wie kommt Charlotte (als Beispiel für viele andere Frauen) dazu, sich beim Anblick eines Covergirls auf einmal weniger attraktiv oder sogar minderwertig zu fühlen?
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der perfektionistischen Darstellung des weiblichen Körpers in den Medien ein und erläutert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.
2 Die Rolle der Werbung in unserer Gesellschaft: Dieses Kapitel analysiert die Aufgaben und Ziele der Werbebranche sowie die angewandten Strategien zur Beeinflussung der Rezipienten.
3 Das weibliche Schönheitsideal auf Werbebildern: Hier wird beleuchtet, wie mediale Idealbilder von Weiblichkeit konstruiert werden und welche Rolle diese als soziale Orientierungspunkte spielen.
4 Weibliche Körperwahrnehmung: Das Kapitel behandelt die psychologischen Dimensionen von Körperbild, geschlechtlicher Identität und Selbstwert im Kontext medialer Einflüsse.
5 Werbeopfer Frau? – Eine Studie: Es erfolgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse einer vorangegangenen Studie, die den Einfluss von Schönheitsidealen auf das Körpergefühl von Frauen untersucht hat.
6 Forschungsprojekt: Dieser Abschnitt erläutert die methodische Vorgehensweise, die Auswahl der Probandinnen und die Auswertung der selbst durchgeführten Leitfadeninterviews.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Auswirkungen der medialen Vermittlung von Schönheitsidealen auf die heutige Gesellschaft.
Werbung, Körperwahrnehmung, Schönheitsideal, Frauenbild, Medienwirkungsforschung, Selbstwert, Körperbild, Leitfadeninterview, Werbestrategien, Sozialtechniken, Psychologie der Werbung, Identitätsbildung, Bildmanipulation, Konsumgüterwerbung, Schlankheitsideal.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss, den moderne Werbung und mediale Vorbilder auf die Körperwahrnehmung von Frauen in Deutschland haben.
Die zentralen Themen umfassen Werbestrategien zur Aktivierung, die Definition weiblicher Schönheitsideale, psychologische Aspekte der Körperwahrnehmung sowie die empirische Analyse durch Interviews.
Ziel ist es zu untersuchen, wie Werbung Frauen verschiedenen Alters beeinflusst und inwiefern ein Zusammenhang zwischen medialen Idealen und der eigenen Körperzufriedenheit oder dem Selbstwertgefühl besteht.
Die Arbeit nutzt die qualitative Methode des problemzentrierten Leitfadeninterviews, um tiefgehende Einblicke in die Gedankenwelt und Erfahrungen von zehn Frauen zu gewinnen.
Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen der Werbepsychologie und Sozialtechniken, diskutiert das Konstrukt der weiblichen Körperwahrnehmung und präsentiert die Ergebnisse der eigenen qualitativen Forschungsstudie.
Schlüsselbegriffe sind Werbung, Schönheitsideal, Körperwahrnehmung, Medienwirkung, Selbstwert, Bildmanipulation und Sozialtechniken.
Die meisten Teilnehmerinnen reagierten mit Bestürzung oder Erschrecken, als ihnen das volle Ausmaß der Bildmanipulation, etwa durch Vorher-Nachher-Vergleiche, bewusst wurde.
Ja, mehrere Interviewpartnerinnen betonten, dass das Idealbild heute nicht mehr nur "schlank", sondern zusätzlich "sportlich und durchtrainiert" sein muss, was einen zusätzlichen Druck zur Körperoptimierung erzeugt.
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