Bachelorarbeit, 2015
71 Seiten
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen des Social-Media-Marketings
2.1 Begriffserklärung Social Media
2.2 Überblick Social Media
2.3 Wandel der Kommunikationsbeziehungen durch Social Media
2.4 Erscheinungsformen von Social Media
2.4.1 Wikis
2.4.2 Blogs
2.4.3 Mikroblogs am Beispiel Twitter
2.4.4 Podcasting
2.4.5 Soziale Netzwerke
2.4.5.1 Facebook
2.4.5.2 Google+
2.4.6 Foto- und Video-Sharing-Plattformen
2.5 Social Media in Unternehmen
2.6 Social-Media-Strategie
2.6.1 Ziele
2.6.2 Strategisches Vorgehen
2.6.3 Verknüpfung der Elemente
2.6.4 Social Media Guidelines
3. Social Media im Profifußball in Deutschland
3.1 Gesellschaftliche Bedeutung des Fußballs
3.2 Die Bundesliga als Wirtschaftsfaktor
3.3 Fußballvereine als Unternehmen
3.4 Social-Media-Marketing-Strategien im Profifußball in Deutschland
4. Analyse der Social-Media-Marketing-Strategie der Borussia VFL 1900 Mönchengladbach GmbH
4.1 Facebook
4.2 Twitter
4.3 Google+
4.4 Foto- und Video-Sharing-Plattform
4.5 Analyse der durch die Social-Media-Instrumente angesprochenen Zielgruppen
5. Empfehlungen zur Weiterentwicklung
6. Fazit und Zukunftsaussichten
Die Arbeit analysiert den Social-Media-Auftritt der Borussia VFL 1900 Mönchengladbach GmbH, um zu untersuchen, wie theoretische Grundlagen des Social-Media-Marketings auf einen Profifußballverein übertragen werden können. Dabei wird insbesondere betrachtet, welche Rolle Social Media als Kommunikationsinstrument zur Fanbindung und Imagepflege spielt und ob diese Plattformen im Fußball tatsächlich als strategische Marketinginstrumente zur direkten Absatzförderung dienen.
2.4.1 Wikis
Bei einem Wiki handelt es sich um eine „Sammlung von Webseiten, die von jedermann, zu jederzeit und von jedem Ort aus bearbeitet werden können.“
Den Nutzern ist es möglich, sowohl Inhalte auf einer Webseite hinzuzufügen als auch die Inhalte anderer Besucher zu überarbeiten. Das Wort Wiki bedeutet „schnell“ und stammt aus dem Hawaiischen. Dies beschreibt die wesentliche Stärke eines Wikis treffend. Denn aufgrund des geringen Editieraufwands – oftmals ist eine Registrierung nicht erforderlich – muss der Nutzer sich nur wenig bis gar nicht einarbeiten und kann somit Seiten innerhalb kürzester Zeit überarbeiten und kommentieren.
Mithilfe von Wikis können also von einem oder mehreren Autoren Wissen und Informationen online geteilt werden. Als Enzyklopädie in über 270 Sprachen und in Deutschland mit mehr als 1,7 Millionen Artikeln ist „Wikipedia“ das weltweit größte Wiki. Auch hier kann jeder, der Zugang zu der Plattform hat, Informationen überprüfen und ändern. Auch wenn Wikipedia theoretisch für jeden zugänglich ist, wird durch einige Regeln die Nutzung eingeschränkt. Diese erschweren vor allem das Werben auf dieser Plattform.
„Eine der wichtigsten Wikipedia-Regeln besagt, dass die Seite nur Artikel über Menschen, Orte und Objekte einer gewissen Relevanz enthält. Das bedeutet, dass der Gegenstand des Artikels in zuverlässigen, von diesem Gegenstand unabhängigen Quellen ausführlich behandelt worden sein muss.“
Das heißt, nicht jedem Menschen oder jeder Firma steht ein eigener Artikel zu. Darüber hinaus müssen die Artikel neutral und unvoreingenommen formuliert sein.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Social Media im modernen Marketing ein und definiert den Fokus auf den Profifußball sowie das Beispiel Borussia Mönchengladbach.
2. Theoretische Grundlagen des Social-Media-Marketings: Das Kapitel definiert den Begriff Social Media und erläutert verschiedene Plattformtypen wie Wikis, Blogs, Mikroblogs und Netzwerke im Kontext unternehmerischer Strategien.
3. Social Media im Profifußball in Deutschland: Es wird die besondere gesellschaftliche und wirtschaftliche Rolle des Fußballs beleuchtet und dargelegt, wie Vereine diese Relevanz in ihre Social-Media-Kommunikation einbinden.
4. Analyse der Social-Media-Marketing-Strategie der Borussia VFL 1900 Mönchengladbach GmbH: Das Kapitel analysiert konkret die Kanäle des Vereins und bewertet die Kommunikation hinsichtlich Zielgruppenansprache und strategischer Umsetzung.
5. Empfehlungen zur Weiterentwicklung: Basierend auf der Analyse werden konkrete Vorschläge zur Optimierung der Social-Media-Aktivitäten von Borussia Mönchengladbach unterbreitet.
6. Fazit und Zukunftsaussichten: Das Fazit fasst zusammen, dass Social Media für den Verein primär der Fanbindung dient und gibt einen Ausblick auf die weitere Internationalisierung.
Social Media, Marketing, Borussia Mönchengladbach, Profifußball, Bundesliga, Kommunikation, Fanbindung, Social-Media-Strategie, Facebook, Twitter, Google+, Instagram, Youtube, Online-Marketing, Customer-Relationship-Management.
Die Arbeit untersucht den Einsatz von Social Media bei Profifußballvereinen, speziell am Beispiel der Borussia VFL 1900 Mönchengladbach GmbH, und analysiert, wie diese Kanäle für Marketing und Kommunikation genutzt werden.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Social-Media-Marketings, die wirtschaftliche Bedeutung der Bundesliga, die strategische Analyse konkreter Social-Media-Auftritte und die Ableitung von Handlungsempfehlungen.
Das Ziel ist es, die theoretischen Ansätze des Social-Media-Marketings auf die Praxis eines Fußballvereins zu übertragen, Besonderheiten in der Zielgruppenkommunikation herauszuarbeiten und den aktuellen Auftritt von Borussia Mönchengladbach zu evaluieren.
Die Arbeit nutzt neben einer Literaturanalyse eine empirische Komponente in Form eines Experteninterviews mit dem Bereichsleiter für Online/Social Media bei Borussia Mönchengladbach.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Social-Media-Formen, die Untersuchung des Fußballmarktes als Wirtschaftsfaktor sowie eine detaillierte Analyse der Vereinskanäle (Facebook, Twitter, Google+, Youtube, Instagram).
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Social-Media-Strategie, Fanbindung, Kommunikation, Bundesliga und digitales Sportmarketing charakterisiert.
Im Gegensatz zu Unternehmen, die primär Produkte absetzen wollen, dienen die Kanäle bei Borussia Mönchengladbach vordergründig der Kommunikation und emotionalen Bindung, da die Akzeptanz für aggressive Verkaufsangebote in diesem Umfeld geringer ist.
Das Interview liefert authentische Einblicke in die tatsächlichen, oft nicht schriftlich fixierten Ziele des Vereins und bestätigt die Beobachtung, dass der Fokus auf Kundenpflege statt auf kurzfristiger Gewinnmaximierung liegt.
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