Bachelorarbeit, 2016
62 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen
2.1 Einführung in die Ladungsträgerlogistik
2.1.1 Logistische Behälterfunktionen
2.1.2 Verpackungsstufen
2.1.3 Behälterkreislaufsysteme
2.2 Zielsystem des Behältermanagements
2.2.1 Organisation
2.2.2 Optimale Lieferketten und Versorgungsnetze
2.2.3 Aufrechterhaltung der Versorgungsnetze
2.3 Unternehmensvorstellung
3. Versorgungslogistische Konzepte bei der MAN Truck & Bus AG
3.1 Zwischenwerksverkehr bei MAN Truck & Bus AG
3.2 Behälterströme zwischen Werk Salzgitter und Production Parts Logistics
3.3 Behälterverwaltungssystem MN-Containermanagement
3.4 Schwachstellenanalyse
4. Entwicklung und Realisierung von Optimierungsvorschlägen
4.1 Optimierungspotential
4.2 Prozessveränderung zwischen Werk Salzgitter und Production Parts Logistics
4.3 Behältermanagementsystem mit RFID und Nutzwertanalyse
5. Validierung
6. Zusammenfassung
6.1 Empfehlung und Fazit
6.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Optimierungspotenziale in der Ladungsträgerlogistik der MAN Truck & Bus AG am Standort Salzgitter zu identifizieren, um durch ein effizientes Behältermanagement die Versorgungssicherheit bei gleichzeitig minimierten Kosten und Beständen zu gewährleisten. Im Fokus steht dabei die Implementierung innovativer Technologien zur Prozessoptimierung.
2.1.1 Logistische Behälterfunktionen
Behälter und Verpackungen stellen die wesentlichen Elemente eines Materialflusses dar. In den wenigsten Fällen ist es sinnvoll Artikel lose zu transportieren, zu lagern oder zu handeln. Abhilfe sollen Förderhilfsmittel schaffen. Die zu verpackenden Waren werden als Packgut und das fertig verpackte Produkt als Packstück bezeichnet. Die Zusammenfassung von Hilfsmitteln und Gütern für Transport und Lagerung stellen eine Ladeeinheit dar. Paletten, Behälter, Container und sonstige Hilfsmittel können als Transport-, Umschlag-, Lager-, und Kommissionier- Hilfsmittel (TULK) bezeichnet werden.
Die Hilfsmittel werden zur Zusammenfassung von Gütern zu Materialfluss- und Lagereinheiten benötigt, um eine rationelle und kostengünstige Transportkette aufzubauen. Die verschiedenen zu erfüllenden Funktionen eines Behälters und ihre Bedeutung werden im Folgenden erläutert.
Der Schutz des Gutes stellt die eigentliche Bedeutung der Verpackung dar. Während des gesamten Transports der Ware, vom Hersteller bis zum Konsumenten, muss sie aufrechterhalten werden. Die Schutzfunktion der Verpackung soll den Schutz vor quantitativen und qualitativen Verlusten, sowie den Schutz der Umgebung vor schädlichen Wirkungen des Gutes sicherstellen. Forderungen an die Verpackung aus Sicht des Umweltschutzes sind Mehrfachverwendbarkeit, Recyclingfähigkeit bzw. Unbedenklichkeit des Werkstoffes im Falle von einer Entsorgung. Für wieder verwendbare Umlaufbehälter eignen sich als Werkstoffe insbesondere Kunststoffe, Metalle, Holz und Kombinationen dieser Werkstoffe. Die Auswahl des Werkstoffs bestimmt sich aus den statischen Beanspruchungen, wie Tragkraft und Stapel- Stauchdruck. Es müssen abhängig vom Packgut unterschiedliche Voraussetzungen, wie Resistenz gegen Stöße, Umkippen, Fallen, Verrutschen, Bremsen oder Beschleunigen der Güter erfüllt werden. Ebenso müssen die physikalischen Einflüsse, wie Hitze, Kälte, Sand- und Staubempfindlichkeit, die auf das Behältnis einwirken, berücksichtigt werden.
1. Einführung: Die Einleitung definiert die strategische Bedeutung der Materialbeschaffung und stellt die Problemstellung der ineffizienten Behälterkreisläufe bei der MAN Truck & Bus AG dar.
2. Grundlagen: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Rahmenbedingungen zur Ladungsträgerlogistik, zu Behälterfunktionen, Verpackungsstufen und den Zielsetzungen eines modernen Behältermanagements.
3. Versorgungslogistische Konzepte bei der MAN Truck & Bus AG: Hier werden die spezifischen Logistikstrukturen, die Behälterströme im Zwischenwerksverkehr und das bestehende Containermanagement-System bei MAN analysiert.
4. Entwicklung und Realisierung von Optimierungsvorschlägen: Der Hauptteil konzentriert sich auf die Identifikation von Potenzialen, Prozessveränderungen im Trailer-Management sowie den Einsatz von RFID-Technologie zur Effizienzsteigerung.
5. Validierung: Die Validierung beleuchtet die Rolle von Prozessstandards und dem Projekt POWER zur Umsetzung der erarbeiteten Optimierungen.
6. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, gibt eine Empfehlung für die praktische Umsetzung und einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Logistiksysteme.
Ladungsträgermanagement, Behälterkreislauf, Versorgungssicherheit, MAN Truck & Bus AG, RFID-Technologie, Logistikkosten, Supply Chain Management, Zwischenwerksverkehr, Bestandsreduzierung, Mehrwegbehälter, Prozessstandardisierung, Materialfluss, Automobilindustrie, Transponder, Leergutmanagement.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung der Versorgungssicherheit durch ein effizientes Management von Transportbehältern im Werksverbund der MAN Truck & Bus AG.
Zentrale Themen sind die Ladungsträgerlogistik, das Behältermanagement, die IT-gestützte Prozessoptimierung durch RFID sowie die Gestaltung schlanker Logistikprozesse.
Das Ziel ist es, durch die Analyse der aktuellen Ist-Situation Schwachstellen zu identifizieren und Optimierungsvorschläge zu entwickeln, die eine hohe Versorgungssicherheit bei reduzierten Kosten und Beständen ermöglichen.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus theoretischer Fundierung (Literaturanalyse) und einer praxisorientierten Schwachstellenanalyse mittels Ishikawa-Diagramm, um die komplexen logistischen Herausforderungen zu strukturieren.
Der Hauptteil befasst sich mit den konkreten Logistikkonzepten bei MAN, der Identifikation von Optimierungspotenzialen und der methodischen Realisierung durch Prozessveränderungen und neue Technologien wie RFID.
Behältermanagement, Ladungsträger, RFID, Supply Chain Management, Logistikkosten, Versorgungssicherheit und Prozessoptimierung.
RFID ermöglicht ein durchgängiges Tracking und Tracing, wodurch Zeit-, Ort- und Mengeninformationen in Echtzeit vorliegen, was den Schwund verringert und die Umlaufgeschwindigkeit der Behälter optimiert.
Das Projekt POWER dient als strategischer Rahmen zur werksübergreifenden Standardisierung der Logistik- und IT-Prozesse, um die Effizienz innerhalb des MAN-Produktionsverbundes nachhaltig zu steigern.
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