Bachelorarbeit, 2017
69 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Hintergründe und Hypothesen
2.1 Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen
2.1.1 Der Regelungsgehalt des HGB und AktG
2.1.2 Berichtspflichten durch den DCGK
2.1.3 Erläuterung der Vorgaben der EU
2.1.4 Inhaltliche Beschreibung des Vergütungsberichts
2.2 Zweitnotierungen
2.2.1 Gründe für eine Zweitnotierung am NYSE
2.2.2 Rechtliche Anforderungen
2.3 Empirische Bewertung von Vergütungsberichten
2.4 Literaturüberblick und Hypothesen
3 Daten und Forschungsdesign
3.1 Erhebung der Variablen für den Transparenz-Score
3.2 Erhebung der Variablen für die Zweitnotierungen
3.3 Messung des Transparenz-Score der Vergütungsberichte
3.4 Beschreibung der statistischen Modelle
3.4.1 Erklärungen zur durchgeführten Mittelwertanalyse
3.4.2 Beschreibung des Regressionsmodells
4 Ergebnisse der statistischen Analyse
5 Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick
A Erklärung der Variablen
B Auswertung der Mittelwertvergleiche H1
C Ergebnisse des Shapiro-Wilk Normalitätstest
D QQ Plots des pct_score der Stichproben 2004 bis 2014
E Residualplot des Regressionsmodells Hypothese H5
F Mustertabellen des DCGK
Diese Arbeit untersucht den Einfluss einer Zweitnotierung am New York Stock Exchange (NYSE) auf die Transparenz der Vergütungsberichte von DAX-notierten Unternehmen, unter Berücksichtigung der strengen US-amerikanischen Regulierungen und der Entwicklung der Transparenz über den Zeitraum von 2004 bis 2014.
2.1.1 Der Regelungsgehalt des HGB und AktG
Die Bundesrepublik Deutschland hat, um hinsichtlich der Vergütung von Vorständen Transparenz zu schaffen, innerhalb der letzten Jahre viel geleistet und einen entsprechenden, unmittelbar wirksamen gesetzlichen Rahmen geschaffen; daneben existiert der seine Verbindlichkeit nur mittelbar entfaltende DCGK. Nach der Verkündung im August 2005 trat das Gesetz über die Offenlegung von Vorstandsvergütungen in Kraft (vgl. Gesetz über die Offenlegung der Vorstandsvergütungen (VorstOG), Bundesgesetzblatt 2005 Teil I Nr. 47, S. 2267-2268). Durch dieses Gesetz werden börsennotierte Aktiengesellschaften verpflichtet, im Anhang des Jahresberichts die gesamten Vorstandsvergütungen individualisiert, unter Nennung des Namens und differenziert nach erfolgsabhängigen, erfolgsunabhängigen und nach Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung, auszuweisen (§ 285 Abs. 9(a) S. 5 bis 9 HGB). Das HGB sieht weiterhin vor, dass eine Beschreibung der Grundzüge des Vergütungssystems im Lageberichts zu erfolgen hat.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Vorstandsvergütung und Transparenz ein und stellt die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit dar.
2 Hintergründe und Hypothesen: Dieses Kapitel erläutert den rechtlichen Rahmen in Deutschland und den USA, die Thematik der Zweitnotierung sowie die theoretischen Grundlagen und formuliert die zu prüfenden Hypothesen.
3 Daten und Forschungsdesign: Hier werden die Datenbasis, die Erhebungsmethoden für den Transparenzindex sowie die angewandten statistischen Modelle zur Hypothesenprüfung detailliert beschrieben.
4 Ergebnisse der statistischen Analyse: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der durchgeführten statistischen Analysen und wertet diese im Hinblick auf die aufgestellten Hypothesen aus.
5 Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick: Diese Zusammenfassung fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, reflektiert die Ergebnisse kritisch und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsansätze.
Vorstandsvergütung, Transparenz, Vergütungsbericht, Zweitnotierung, NYSE, DAX, Corporate Governance, VorstOG, VorstAG, Transparenz-Score, Lesbarkeit, Statistisches Modell, Regressionsanalyse, Publizitätspflicht, Berichtswesen.
Die Arbeit untersucht, ob eine Zweitnotierung am New York Stock Exchange (NYSE) dazu führt, dass deutsche Unternehmen transparenter über die Vergütung ihrer Vorstände berichten.
Zentrale Themen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen der Vergütungsoffenlegung in Deutschland und den USA, der Einfluss von Corporate Governance Standards und die Entwicklung der Transparenz von Vergütungsberichten über ein Jahrzehnt.
Das Hauptziel ist es zu prüfen, ob die durch eine NYSE-Notierung bedingte strengere Regulierung (z.B. SOX) einen positiven Effekt auf die Transparenz der Vergütungsberichte der DAX-Unternehmen hat.
Es wird eine empirische Analyse durchgeführt, die auf einem eigens für die Untersuchung entwickelten Transparenzindex basiert. Zur Überprüfung der Hypothesen werden statistische Methoden wie Mittelwertvergleiche (Wilcoxon-Rangsummentest, Welch-Test) und eine multiple lineare Regression genutzt.
Im Hauptteil werden zunächst die rechtlichen Grundlagen und die Beweggründe für Zweitnotierungen erörtert, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung der Datenbasis und der statistischen Vorgehensweise, bevor die Ergebnisse der Analyse präsentiert werden.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Vorstandsvergütung, Transparenz-Score, Zweitnotierung, Corporate Governance und Berichtspflichten charakterisiert.
Ja, die Regressionsanalyse zeigt, dass die Variable für die Lesbarkeit (pct_score_part_2) einen positiven, signifikanten Einfluss auf den gesamten Transparenz-Score des Vergütungsberichts hat.
Die Untersuchung konnte bestätigen, dass der Transparenz-Score in den Folgejahren nach der Einführung dieser Gesetze jeweils signifikant gestiegen ist.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

