Bachelorarbeit, 2010
56 Seiten, Note: 1,0
Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, ob rückwirkende Kausalität möglich ist. Sie untersucht verschiedene Argumente für und wider die Annahme einer solchen Kausalität und zeigt auf, dass es keine einfache Antwort auf diese Frage gibt. Die Arbeit verfolgt dabei das Ziel, einen umfassenden Überblick über den Stand der Kontroverse zu geben und die verschiedenen Perspektiven auf die Kausalitätsrelation zu beleuchten.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Fragestellung nach der Möglichkeit rückwirkender Kausalität in den Kontext der wissenschaftlichen Diskussion. Der erste Teil der Arbeit widmet sich dem Newcombschen Problem, einem Entscheidungsproblem, das als Anwendungsfall für rückwirkende Kausalität betrachtet werden kann. In Teil II wird der Kausalitätsbegriff selbst näher beleuchtet, wobei verschiedene Theorien zur Explikation des Kausalitätsbegriffs vorgestellt und diskutiert werden. Teil III schließlich analysiert das Newcombsche Problem im Lichte der diskutierten Argumente für und wider die Möglichkeit rückwirkender Kausalität.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Kausalität, rückwirkende Kausalität, Newcombsches Problem, Entscheidungstheorie, Zeitreisen, Paradoxien, Theorien der Kausalität, Inus-Bedingungen, probabilistisches Paradigma.
Die Arbeit diskutiert verschiedene Argumente und zeigt auf, dass es keine einfache Antwort gibt, da die Möglichkeit stark vom zugrunde liegenden Begriffssystem abhängt.
Ein Entscheidungsproblem der Spieltheorie, bei dem die Wahl eines Akteurs scheinbar eine bereits in der Vergangenheit getroffene Vorhersage beeinflusst.
Es ist ein klassisches Argument gegen rückwirkende Kausalität, das besagt, dass man die vermeintliche Ursache nachträglich verhindern könnte, was zu logischen Widersprüchen führt.
Vorgestellt werden unter anderem die Regularitätsauffassung nach Hume, der kontrafaktische Ansatz, Inus-Bedingungen und das probabilistische Paradigma.
Paradoxien, bei denen eine Information oder ein Gegenstand durch eine Zeitschleife existiert, ohne jemals erschaffen worden zu sein.
Zeitreisen setzen oft eine Form von rückwirkender Kausalität voraus, führen aber gleichzeitig zu komplexen Konsistenz-Paradoxien.
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