Bachelorarbeit, 2016
97 Seiten, Note: 1,8
Zusammenfassung
Abstract
1 Einleitung
2 Der demografische Wandel
2.1 Parameter der demografischen Entwicklung
2.2 Auswirkungen auf die Entwicklung der deutschen Wirtschaft
2.3 Auswirkungen auf Unternehmen und Märkte
3 Die Digitalisierung
3.1 Auswirkungen auf die Wirtschaft
3.2 Cloud Computing als Motor
3.3 Potential von Big Data Management
3.4 Die Relevanz des Internets der Dinge
3.5 Von smarter Arbeit zur Smart Flexibility
4 Herausforderungen und Implikationen für die Personalpolitik
4.1 Demografieorientiertes Personalmanagement
4.2 Leistungsfähigkeit älterer Mitarbeiter
4.3 Lebenszyklusorientierte Personalpolitik
4.4 Innovation und Kreativität im Alter
5 Forschungsdesign
6 Methodisches Vorgehen
6.1 Qualitative Untersuchung
6.2 Quantitative Untersuchung
7 Ergebnisse und Hypothesenüberprüfung
8 Diskussion
9 Ausblick
Literaturverzeichnis
Anhangsverzeichnis
Anhang A: Interviewleitfaden
Anhang B: Digitale Fitness
Anhang C: Abbildungen
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen von Digitalisierung und demografischem Wandel auf die deutsche Wirtschaft. Dabei wird insbesondere analysiert, inwieweit die "digitale Fitness" der Generation 50plus zur Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beiträgt und welche personalpolitischen Strategien zur Bewältigung dieser Herausforderungen zielführend sind.
3.2 Cloud Computing als Motor
Die Cloud stellt die Basis für digitalisierte Geschäftsmodelle und –prozesse dar und bietet mehr Speicher- und Datenanalysekapazität. Für eine unbegrenzte Userzahl lassen sich riesige Datenmengen mit maximaler Flexibilität und Skalierbarkeit in Echtzeit sammeln und auswerten (Abolhassan, F., 2016, S. 15). Es besteht nicht mehr die Frage, ob Cloud Computing genutzt wird, sondern in welcher Form dies angewandt wird und wie der unternehmerische Nutzen maximiert werden kann. Über eine einheitliche Beschreibung des Begriffs wird debattiert. Es gibt unterschiedliche Meinungen dazu, was eine Cloud ist, bzw. was sie nicht ist.
Böhm, Leimeister, Riedl und Krcmar definieren Cloud Computing 2009 als „ein auf Virtualisierung basierendes IT-Bereitstellungsmodell, bei dem Ressourcen sowohl in Form von Infrastruktur als auch Anwendungen und Daten als verteilter Dienst über das Internet durch einen oder mehrere Leistungserbringer bereitgestellt wird. Diese Dienste sind nach Bedarf flexibel skalierbar und können verbrauchsunabhängig abgerechnet werden“ (S. 6). Durch dieses IT System kann Hardware effizienter genutzt werden, es revolutioniert die Nutzung von Computer Ressourcen und Anwendungen, bricht traditionelle Arbeitsweisen auf und schafft Platz für neue Geschäftsmodelle (Böhm, M., Leimeister, S., Riedl, C. & Krcmar, H., 2009, S. 7).
Cloud Systeme lassen sich hinsichtlich der für den Anwender nutzbaren Serviceebene und der Organisationsform unterscheiden. Bei den Service Modellen unterscheidet man zwischen Software as Service (SaaS), bei der Software und Daten durchs Internet dem Kunden zur Verfügung gestellt werden, das beinhaltet z.B. Webmail Systeme wie Gmail. Platform as a Service (PaaS) umfasst Programmiermodelle und Entwicklungswerkzeuge zur Erstellung von Datenbanken und Anwendungen, beispielsweise Salesforce.com. Schließlich gibt es noch Infrastructure as a Service, was fundamentale IT-Ressourcen zur Verfügung stellt, wie beispielsweise Netzwerkkapazitäten, Rechenleistung und Speicher (Talia, D., Trunfio, P. & Marozzo, F., 2016, S. 29). Bei der Organisationsform unterscheidet man zwischen Public Clouds, die öffentliche hochstandardisierte IT-Leistungen zur Verfügung stellen, Private Clouds, die von einem Unternehmen selbst betrieben werden, und den Hybrid Clouds, die eine Mischform aus den beiden erst genannten darstellen.
1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsfeld und die Relevanz der Themen demografischer Wandel und Digitalisierung für die deutsche Wirtschaft.
2 Der demografische Wandel: Dieses Kapitel erläutert die demografischen Entwicklungen, insbesondere die Alterung der Gesellschaft und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.
3 Die Digitalisierung: Es werden technologische Treiber wie Cloud Computing, Big Data und das Internet der Dinge im Kontext ihrer wirtschaftlichen Bedeutung analysiert.
4 Herausforderungen und Implikationen für die Personalpolitik: Dieser Teil betrachtet notwendige Anpassungen im Personalmanagement, um auf die alternde Belegschaft und digitale Anforderungen zu reagieren.
5 Forschungsdesign: Hier werden die Hypothesen der Arbeit formuliert und die theoretische Herleitung der Forschungsfragen dargelegt.
6 Methodisches Vorgehen: Das Kapitel beschreibt die qualitativen Interviews und die quantitative Mitarbeiterbefragung als empirische Erhebungsmethoden.
7 Ergebnisse und Hypothesenüberprüfung: Die empirischen Daten werden ausgewertet und die aufgestellten Hypothesen statistisch bzw. inhaltlich geprüft.
8 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, in den theoretischen Kontext eingeordnet und Limitationen benannt.
9 Ausblick: Der Abschluss gibt Handlungsempfehlungen für die Personalpolitik und benennt Themen für weiterführende Studien.
Digitale Fitness, Wettbewerbsfähigkeit, Generation 50plus, Digitalisierung, Demografischer Wandel, Smarte Arbeit, Personalmanagement, Cloud Computing, Big Data, Internet der Dinge, Wissensmanagement, Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel, Lebenslanges Lernen, Innovation
Die Publikation analysiert den Einfluss der voranschreitenden Digitalisierung in Verbindung mit dem demografischen Wandel auf deutsche Unternehmen und deren Wettbewerbsfähigkeit.
Im Zentrum stehen die digitale Fitness von Mitarbeitern über 50 Jahren, Strategien des demografieorientierten Personalmanagements und die wirtschaftlichen Potenziale digitaler Transformation.
Es soll empirisch geklärt werden, ob die digitale Kompetenz älterer Mitarbeiter eine entscheidende Größe für den Unternehmenserfolg darstellt und wie Unternehmen diese zielgerichtet fördern können.
Die Autorin kombiniert eine qualitative Analyse (Experteninterviews mit sechs Unternehmen) mit einer quantitativen Studie (Fragebogen unter 148 Probanden).
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Demografie und Digitalisierung, Anforderungen an eine moderne Personalpolitik und das Forschungsdesign samt Ergebnisauswertung.
Wesentliche Begriffe sind Digitale Fitness, Generation 50plus, Smarte Arbeit, Demografischer Wandel sowie Wettbewerbsfähigkeit.
Angesichts des Fachkräftemangels und der alternden Gesellschaft wird untersucht, ob ältere Arbeitnehmer trotz Klischees (Defizitmodell) durch gezielte Förderung und Kompetenzentwicklung einen essenziellen Beitrag zur digitalen Zukunftsfähigkeit leisten können.
Obwohl es teils Vorbehalte gibt, belegen die Daten, dass eine höhere digitale Fitness zu mehr Innovationskraft führt und dass die Lernbereitschaft älterer Mitarbeiter oft unterschätzt wird.
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