Bachelorarbeit, 2017
51 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des Fair Value innerhalb der IFRS im Kontext der Finanzmarktkrise. Die zentrale Zielsetzung ist die Untersuchung der Auswirkungen der Krise auf die Entwicklung des Fair Value-Konzepts innerhalb der International Financial Reporting Standards.
Das erste Kapitel beleuchtet die Problemstellung, die sich aus der Debatte um die marktpreisbasierte Bewertung im Kontext der IFRS ergibt. Im zweiten Kapitel wird die konzeptionelle Verankerung des Fair Value innerhalb des IFRS-Rahmenkonzepts untersucht, wobei die Zwecke des IFRS-Abschlusses und die zentralen qualitativen Anforderungen des Rahmenkonzepts im Fokus stehen. Kapitel III widmet sich der Rolle des Fair Value-Ansatzes im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise, wobei sowohl die Entstehung der Krise in Wechselwirkung mit Finanzbuchhaltung und Bankenregulierung als auch der fragliche Beitrag des Fair Value-Ansatzes zur Finanzkrise beleuchtet werden. Kapitel IV untersucht die Auswirkung der Finanzkrise auf die Bedeutung des Fair Value innerhalb der IFRS am Beispiel der Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten. Dabei werden die Verankerung des Fair Value im IAS 39 sowie die Entwicklungen im IFRS 9 analysiert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen Fair Value, IFRS, Finanzmarktkrise, Bilanzierung, Bewertung von Finanzinstrumenten, IAS 39, IFRS 9, Rahmenkonzept, Relevanz, Glaubwürdigkeit, Vorsichtsprinzip, Bankenregulierung, politische Einflussnahme.
Der Fair Value ist der beizulegende Zeitwert, also der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern für einen Vermögenswert gezahlt würde.
Es wird debattiert, ob prozyklische Effekte die Krise verstärkten; wissenschaftlich ist jedoch umstritten, ob die Bilanzierung tatsächlich die Ursache für den Markteinbruch war.
IFRS 9 wurde als Reaktion auf die Krise entwickelt, um die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten zu vereinfachen und das Modell der erwarteten Verluste einzuführen.
Im Vergleich zum HGB ist das Vorsichtsprinzip in den IFRS weniger dominant, da die Vermittlung entscheidungsnützlicher Informationen (Relevance) im Vordergrund steht.
Es gab massiven politischen Druck, insbesondere durch die EU, um Umklassifizierungen von Finanzinstrumenten zu ermöglichen und so weitere Abschreibungen zu verhindern.
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