Bachelorarbeit, 2012
114 Seiten, Note: 1.3
Teil I Bachelorarbeit
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Begriffliche Abgrenzung
2.1.1 Innovation
2.1.2 Kleine und mittlere Unternehmen
2.1.3 Produkt-Markteinführung und Diffusion
2.2 Besonderheiten im B2B-Geschäft
2.2.1 Kaufverhalten im Industriegütermarkt
2.2.2 Geschäftstypen im Industriegütermarkt
3 Marktanalyse
3.1 Informationsgewinnung
3.2 Makro-Umfeld-Analyse
3.3 Mikro-Umfeld-Analyse
3.3.1 Betrachtung der Kunden
3.3.2 Betrachtung von Branche und Wettbewerb
3.3.3 Betrachtung des Unternehmens
3.4 SWOT-Analyse
4 Planung
4.1 Zieldefinition
4.2 Strategie
4.2.1 Strategie im Allgemeinen
4.2.2 Strategieentwicklung und -auswahl
4.2.3 Marketingleitstrategie
4.2.4 Produktpositionierungsstrategie
4.2.5 Instrumental-Strategien
4.3 Absatzplanung
4.3.1 Markterwartung
4.3.2 Marktanteil
4.3.3 Absatz- und Umsatzvolumen
4.4 Feinplanung
5 Vermarktungsbesonderheiten unterschiedlicher Geschäftstypen im Industriegütermarkt
5.1 Besonderheiten der Vermarktung im Produktgeschäft
5.2 Besonderheiten der Vermarktung im Systemgeschäft
5.3 Besonderheiten der Vermarktung im Anlagengeschäft
5.4 Besonderheiten der Vermarktung im Zulieferergeschäft
6 Zusammenfassung
Teil II Projektarbeit
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Unternehmensvorstellung von RAMPF Giessharze GmbH & Co. KG
2.2 Besonderheiten der chemischen Industrie
2.3 Prozessgestaltung
2.3.1 Begriffsdefinition
2.3.2 Prozessgestaltung
2.4 Erfolgsfaktoren der Produkt-Markteinführung von Industriegütern
3 Ist-Analyse des Unternehmens RAMPF Giessharze GmbH & Co. KG
3.1 Geschäftstypen
3.2 Prozesslandschaft
4 Produkt-Markteinführungsprozess
4.1 Prozessfestlegung
4.2 Prozessstruktur und -dokumentation
4.2.1 Prozessdokumentation
4.2.2 Prozessablauf
5 Handlungsempfehlung
6 Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Vorstellung eines strukturierten Vorgehens zur Planung und Vorbereitung der Markteinführung neuer Produkte in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Industriegüterbranche. Die Arbeit entwickelt hierfür einen Leitfaden, der die spezifischen Rahmenbedingungen dieser Unternehmen berücksichtigt und verschiedene Geschäftstypen im Industriegüterbereich einbezieht.
2.1.1 Innovation
Am Anfang einer Markteinführung steht die Innovation. Sie stellt das Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Betrachtungsweisen der Betriebswirtschaft einerseits und der Technik andererseits dar. In der wissenschaftlichen Literatur ist bisher keine einheitliche Definition des Innovationsbegriffs zu finden. Eindeutig ist lediglich, dass die Wurzeln des Wortes in der lateinischen Sprache liegen. Das lateinische Wort „Innovatio“ bedeutet Erneuerung oder Veränderung. Eine alleinige Beschränkung auf die ursprüngliche Wortbedeutung, die sich im umgangssprachlichen Gebrauch des Innovationsbegriffs wiederspiegelt, greift aus wissenschaftlicher Perspektive jedoch zu kurz. Der heute schon als Modewort einzustufende Begriff der Innovation kommt im Alltag fälschlicherweise zu häufig zur generellen Beschreibung alles „Neuen“ zum Einsatz. Hier setzt die erste begriffliche Abgrenzung an.
Eine Innovation ist zunächst von einer Invention klar zu unterscheiden. Die Invention geht der Innovation voraus. Sie ist zeitpunktbezogen und zeichnet sich durch die erstmalige technische Umsetzung zur Lösung eines spezifischen Problems aus. Demnach beschränkt sich eine Invention auf das Aufarbeitung und das Entwickeln neuen konzeptionellen Wissens. Eine Invention kann auf einem Plan mit festgelegten Zielen basieren oder zufällig entstehen.
Bei einer Innovation hingegen steht die wirtschaftliche Anwendung im Fokus. Somit hat die Innovation die Einführung und die Durchsetzung des neuen Wissens der Invention und die ökonomische Optimierung zur Zielsetzung. Demzufolge ist eine Innovation das Ergebnis eines Prozesses mit dessen Gestaltung und Optimierung sich die Wissenschaftsdisziplin des Innovationsmanagements auseinandersetzt.
1 Einführung: Die Einleitung thematisiert die Herausforderungen von KMU bei der Markteinführung neuer Produkte und definiert das Ziel, ein strukturiertes Vorgehen für diesen Prozess zu entwickeln.
2 Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert zentrale Begriffe wie Innovation und KMU und analysiert die Besonderheiten des Industriegütermarktes sowie deren Auswirkungen auf das Kaufverhalten.
3 Marktanalyse: Hier werden Methoden zur systematischen Marktanalyse vorgestellt, einschließlich der Untersuchung des Makro- und Mikroumfelds sowie der Wettbewerbssituation.
4 Planung: Das Kapitel beschreibt den schrittweisen Planungsprozess, von der Zieldefinition und Strategieentwicklung bis hin zur Absatzplanung und operativen Feinplanung.
5 Vermarktungsbesonderheiten unterschiedlicher Geschäftstypen im Industriegütermarkt: Hier werden die spezifischen Herausforderungen und Strategien für Produkt-, System-, Anlagen- und Zuliefergeschäft detailliert untersucht.
6 Zusammenfassung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Anwendbarkeit der entwickelten Konzepte in der Praxis.
Produkt-Markteinführung, KMU, Industriegütermarketing, Innovation, Marktanalyse, Strategische Planung, Prozessmanagement, Kaufverhalten, B2B, Marketing-Mix, Produktlebenszyklus, Marktsegmentierung, Wettbewerbsvorteil, Risikomanagement, Prozesslandkarte.
Die Arbeit entwickelt ein strukturiertes Konzept für die Planung und Vorbereitung der Markteinführung neuer Produkte, das speziell auf die Bedürfnisse mittelständischer Industrieunternehmen zugeschnitten ist.
Die zentralen Themen umfassen Innovationsmanagement, Marktanalyse im Industriegütersektor, strategische Marketingplanung und die prozessorientierte Gestaltung von Produkteinführungen.
Das Ziel ist es, KMU ein systematisches Vorgehensmodell an die Hand zu geben, um die Erfolgschancen bei der Einführung neuer Produkte im B2B-Markt signifikant zu erhöhen.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die praktische Anwendung der Modelle auf ein konkretes Fallbeispiel (RAMPF Giessharze), inklusive der Erstellung einer Prozesslandkarte.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse von Marktfeldern und Geschäftstypen sowie eine praktische Projektarbeit zur Gestaltung eines spezifischen Markteinführungsprozesses.
Kernelemente sind Markteinführung, Industriegüter, KMU, Prozessgestaltung, strategisches Marketing und Wettbewerbsanalyse.
Das Produktgeschäft basiert auf Einzeltransaktionen bei standardisierten Waren, während das Systemgeschäft durch Kaufverbunde und sukzessive Erweiterungen nach einem Initialkauf geprägt ist, was zu einer stärkeren Kundenbindung führt.
Da das Unternehmen einen hohen Grad an kundenindividueller Entwicklung aufweist, dient das Projektmanagement als zentraler Steuerungsmechanismus, um Ressourcen effizient zu planen und Markteinführungen koordinierbar zu machen.
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