Bachelorarbeit, 2017
125 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Formen des Studiums
2.2 Stress
2.3 Psychische Belastung
2.4 2.4 Ableitung der untersuchungsrelevanten Forschungsfragen
3 Die empirische Untersuchung
3.1 Untersuchungsobjekt: Studierende in Deutschland anhand aktueller Zahlen
3.2 Die Befragung
4 Ergebnisse der Befragung
4.1 Methodik zur Auswertung
4.2 Auswertung des Datenmaterials der Befragung
4.3 Prüfung der Annahmen
4.4 Interpretation und Beurteilung der psychischen Belastung von Studierenden
5 Diskussion
5.1 Kritische Reflexion der Methodik
5.2 Kritische Reflexion der Ergebnisse
5.3 Fazit mit Zukunftsausblick
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die empirische Untersuchung der psychischen Belastung bei Studierenden, um einen Vergleich zwischen Präsenz- und Fernstudierenden zu ziehen und die Auswirkungen des Studiums auf die psychische Gesundheit zu beurteilen.
2.2.3 Transaktionales Stressmodell von Lazarus
Um den Stress und die Stressoren in einen Zusammenhang zu bringen und zu veranschaulichen, wird an dieser Stelle das bekannte transaktionale Stressmodell nach Lazarus vorgestellt.
Das transaktionale Stressmodell geht davon aus, dass Menschen Situationen unterschiedlich einschätzen und darüber hinaus über unterschiedliche Bewältigungsstrategien und -kompetenzen verfügen. Dies ist auch der Grund warum verschiedene Menschen ein und dieselbe Situation unterschiedlich wahrnehmen, bewerten und dementsprechend anders und individuell darauf reagieren. Denn der Stress ist nach Lazarus eine Form der Transaktion zwischen einer Person und seiner Umwelt. Dabei meint die Transaktion eine Verbindung zwischen einer sich ändernden Situation und einer denkenden, fühlenden und handelnden Person. Wie die Transaktion schlussendlich aussieht ist abhängig von den kognitiven Bewertungsprozessen des Individuums. Diese Bewertungsprozesse sind ausschlaggebend dafür, ob eine Situation stressrelevant ist oder nicht. Dieser Prozess legt außerdem fest warum und in welchem Ausmaß eine bestimmte Beziehung zwischen einer Person und der Umwelt als Stress wahrgenommen wird.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das Phänomen Stress im Studium, definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit und gibt einen Überblick über den Aufbau der Bachelorarbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel vermittelt grundlegende Kenntnisse zu Studienformen, Stress und psychischen Belastungen, inklusive deren Folgen, und leitet die Forschungsfragen ab.
3 Die empirische Untersuchung: Hier wird das Untersuchungsobjekt „Studierende in Deutschland“ vorgestellt und die angewandte Methodik der Online-Befragung detailliert erläutert.
4 Ergebnisse der Befragung: Dieses Kapitel präsentiert die erhobenen Daten, prüft die aufgestellten Annahmen und interpretiert die Ergebnisse bezüglich der psychischen Belastung von Studierenden.
5 Diskussion: Die Diskussion reflektiert kritisch die gewählte Methodik und die erzielten Ergebnisse und schließt mit einem Fazit sowie einem Ausblick auf die Zukunft ab.
Studium, Präsenzstudium, Fernstudium, Studierende, Stress, Stressoren, Transaktionales Stressmodell, Psychische Belastung, Depression, Angststörung, Abhängigkeitserkrankung, Empirische Untersuchung, Online-Befragung, psychische Gesundheit
Die Arbeit beschäftigt sich mit der psychischen Belastung von Studierenden, wobei ein Vergleich zwischen Studierenden im Präsenz- und im Fernstudium gezogen wird.
Die Arbeit fokussiert sich auf das Verständnis von Stress im Studium, die psychische Belastung durch das Studium und die Untersuchung möglicher daraus resultierender psychischer Störungen wie Depressionen oder Angststörungen.
Das Ziel ist es, psychische Belastungen bei Studierenden empirisch zu messen, die Unterschiede zwischen den Studienformen zu analysieren und die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit zu bewerten.
Die Autorin führt eine quantitative Online-Befragung mit insgesamt 1.039 Studierenden durch, um Daten über Stressoren und psychische Befindlichkeiten zu generieren.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen (Lazarus-Stressmodell, Störungsbilder) dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Vorstellung der empirischen Untersuchung, der Auswertung der Befragungsdaten und einer abschließenden Diskussion.
Die wichtigsten Begriffe sind Präsenzstudium, Fernstudium, psychische Belastung, Stress, Depression, Angststörung und empirische Forschung.
Präsenzstudierende fühlen sich durch das Studium insgesamt stärker psychisch belastet, während Fernstudierende aufgrund ihrer Lebenssituation (oft berufstätig, älter) andere Stressfaktoren aufweisen.
Das Alter spielt eine erhebliche Rolle; ältere Studierende (oft im Fernstudium) verfügen über mehr Lebenserfahrung, was ihnen einen besseren Umgang mit Stressoren ermöglicht als den häufig jüngeren Präsenzstudierenden.
Ja, die Studie verdeutlicht, dass das Studium bei vielen Studierenden zu Belastungen führt, die wiederum psychische Störungen begünstigen können, wobei die Symptomatik wie Depression oder Angst bei den Befragten deutlich erkennbar ist.
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