Examensarbeit, 2016
53 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theorie: Grundlegendes zur Inklusion
2.1 Grundlagen eines inklusiven Religionsunterrichtes
2.2 Was ist mit Inklusion gemeint?
2.3 Die theologische Begründung von Inklusion
2.4 Voraussetzungen des inklusiven Lernens
2.5 Das Lehren: Lehrerrolle und Lehrerhaltung
2.6 Schulorganisation und Schulentwicklung
3 Praxis: (Verhaltens-)Störungen im Religionsunterricht
3.1 Förderschwerpunkte
3.2 Der Begriff der „Verhaltensstörung“
3.3 Ein Fallbeispiel und seine Deutungen
3.4 Der störanfällige Religionsunterricht
3.5 Zur theologischen Dimension des störanfälligen Religionsunterrichtes
3.6 Konkrete Hilfen
3.7 Der Religionslehrer an sich
3.8 Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen
3.9 Allgemeine Methoden
3.10 Der Ansatz nach Jacob S. Kounin
3.11 Der Fall Nicklas: Das Disziplin-Problem als Unterrichtsstörung
3.12 Methoden für den inklusiven Religionsunterricht
4 Schlusswort
Die Arbeit untersucht die Rolle des Religionslehrers im Kontext eines inklusiven Religionsunterrichts und fokussiert dabei insbesondere auf den professionellen Umgang mit Unterrichtsstörungen sowie die Entwicklung passender didaktischer Strategien.
3.3 Ein Fallbeispiel und seine Deutungen
Ein Schüler der ersten Klasse ohrfeigt sich plötzlich mitten im Unterricht selbst auf eine sehr heftige Art und Weise. Auf meine Worte und Ermahnungen reagiert er überhaupt nicht. Er kam mir irgendwie verhaltensgestört vor. Sofort war die Aufmerksamkeit der ganzen Klasse auf diesen einen Schüler gerichtet, der es auch sonst versteht, durch sein Verhalten aufzufallen. Erst als ich ihn am linken Handgelenk festhielt und ihn mit strengen und eindringlichen Worten warnte, wenn er nicht sofort damit aufhörte, die Konrektorin zu rufen, hörte er auf.
Die Frage ist, ob auch ein anderer, erfahrener Lehrer die gleiche Beurteilung abgegeben hätte, und bei dem Schüler eine Verhaltensstörung gesehen hätte.
Man muss sich an dieser Stelle bewusst machen, dass man jeden Schüler und jede Schülerin mit einer ganz bestimmten Brille sieht und auch sehen kann. Einige mögliche und durchaus realistische seinen nun beispielhaft betrachtet.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des inklusiven Religionsunterrichts ein und definiert die Unterrichtsstörung als eine zentrale Herausforderung für Lehrkräfte.
2 Theorie: Grundlegendes zur Inklusion: Das Kapitel erläutert die Grundlagen und Voraussetzungen für Inklusion, inklusive der Lehrerrolle und der Bedeutung von Schulorganisation.
3 Praxis: (Verhaltens-)Störungen im Religionsunterricht: Hier werden verschiedene Förderschwerpunkte, das Phänomen der Unterrichtsstörung sowie Interventionsstrategien, wie der Ansatz von Kounin, detailliert behandelt.
4 Schlusswort: Das Schlusswort betont, dass der Religionslehrer selbst durch Reflexion und eine klare methodische Ausrichtung wesentlich zum Gelingen von inklusivem Unterricht beitragen kann.
Inklusiver Religionsunterricht, Inklusion, Unterrichtsstörung, Lehrerrolle, Verhaltensstörung, Jacob S. Kounin, Pädagogik der Vielfalt, Schulentwicklung, Förderbedarf, Klassenführung, Religionspädagogik, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Soziales Lernen.
Die Publikation beleuchtet die Herausforderungen des inklusiven Religionsunterrichts und analysiert, wie Lehrkräfte mit Unterrichtsstörungen professionell umgehen können.
Neben den theoretischen Grundlagen der Inklusion stehen Klassenführung, Lehrerhaltung, die Bewältigung von Verhaltensauffälligkeiten und gruppendynamische Methoden im Zentrum.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Religionslehrkräfte durch Reflexion und gezielte Methoden den Unterricht so gestalten können, dass Inklusion trotz Störanfälligkeit gelingt.
Die Arbeit stützt sich auf eine Aufarbeitung fachspezifischer pädagogischer Ansätze, Fallbeispiele sowie Konzepte der Inklusions- und Religionspädagogik.
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse von Störungsformen, dem Ansatz von Jacob S. Kounin, der Bedeutung von Ritualen und konkreten methodischen Hilfen für den Alltag.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Inklusiver Religionsunterricht, Verhaltensstörung, Lehrerrolle und Klassenführung geprägt.
Der Autor unterscheidet drei Sichtweisen: die Fixierung auf die Persönlichkeit ("wer stört, ist gestört"), die Betrachtung als Normabweichung ("wer stört, weicht ab") und das Verstehen der Störung als Signal ("wer stört, gibt ein Signal").
Es ist ein in der Schule erarbeiteter Leitfaden, der definiert, wie auf verschiedene Unterrichtsstörungen einheitlich reagiert wird, um pädagogische Sicherheit und Freiheit zu wahren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

