Hausarbeit, 2016
18 Seiten, Note: 2,3
1 EINLEITUNG
2 BEHINDERUNG - EINE BEGRIFFLICHE ERKLÄRUNG
3 INTEGRATION UND INKLUSION - BEGRIFFSERKLÄRUNG
4 SCHULISCHE INTEGRATION
4.1 Geschichte der schulischen Integration
4.2 Vor- und Nachteile der integrativen Beschulung
5 INTEGRATION DURCH BERUFLICHE BILDUNG
5.1 Vorteile, Nachteile und die Probleme der beruflichen Integration
5.2 Werkstätten für behinderte Menschen
6 MAßNAHMEN ZUR VERBESSERTEN INTEGRATION
7 FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Frage, inwiefern die berufliche Bildung von Menschen mit Behinderung einen Beitrag zu deren gesellschaftlicher Integration leistet. Dabei wird analysiert, wie schulische und berufliche Integrationsprozesse in Deutschland strukturiert sind, welche Barrieren den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt erschweren und durch welche Maßnahmen eine echte gesellschaftliche Inklusion gefördert werden kann.
4.2 Vor- und Nachteile der integrativen Beschulung
Dadurch, dass das Thema "Integration in allgemeinen Schulen" seit mehreren Jahren besteht und es trotz der UN-Behindertenrechtskonvention immer noch Skepsis bezüglich des Themas besteht, werden im Folgenden die positiven und negativen Auswirkungen, die Probleme und Herausforderungen, aber auch die Chancen der Integration von Kindern mit Behinderung in eine Regelschule genannt.
Von Anfang an gab es immer wieder Personen und Personenkreise, die sich gegen die Integration aufgetan haben. In den 1980er leisteten Wissenschaftler Widerstand, da die Integration in allgemeine Schulen zu hohe finanzielle Probleme darstellen würde und dass das Unterrichten in den bestehenden Sonderschulen geringere Kosten mit sich bringen würde (vgl. Schnell 2003, S. 152f). Dies stellt sich jedoch als fraglich dar.
Auch nachdem der integrative Unterricht rechtlich durchgesetzt wurde, bringt dieser nicht nur Vorteile. Oft sehen sich Schüler mit Behinderung dennoch aus der Klassengemeinschaft ausgeschlossen, sie haben weniger Freunde, werden weniger akzeptiert und sehen sich oft als Auslöser oder Zielscheibe aggressiven Verhaltens. Allerdings ist soziale Partizipation nicht von jetzt auf gleich zu erwarten, dies benötigt Zeit, daher werden pädagogische Maßnahmen im inner- und außerschulischen Bereich immer wichtiger (vgl. Kiel 2015, S. 45). Auch die durchweg entstehende Leistungsdifferenz zwischen Schülern mit und ohne Behinderung wird von Schuljahr zu Schuljahr immer größer, so haben Kinder mit Behinderung einen Rückstand von bis zu 2 Jahren. Dies hat zur Folge, dass diese Kinder zum Ende der Schulzeit nicht genügend Können und Fähigkeiten aufweisen, um am Berufsleben und an der Berufsschule bestehen zu können (vgl. ebd., S. 42).
1 EINLEITUNG: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit und Herausforderung der Integration von Menschen mit Behinderung im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention und definiert die zentrale Forschungsfrage.
2 BEHINDERUNG - EINE BEGRIFFLICHE ERKLÄRUNG: Es werden verschiedene wissenschaftliche und gesetzliche Definitionsansätze von Behinderung erläutert, wobei der Fokus auf dem Wandel vom medizinischen hin zum gesellschaftlichen Teilhabebegriff liegt.
3 INTEGRATION UND INKLUSION - BEGRIFFSERKLÄRUNG: Die Begriffe werden voneinander abgegrenzt, wobei Inklusion als weiterführendes Ziel einer Gesellschaft verstanden wird, die Unterschiede als Normalität akzeptiert.
4 SCHULISCHE INTEGRATION: Dieses Kapitel behandelt die Entwicklung des gemeinsamen Lernens von Kindern mit und ohne Behinderung und beleuchtet die strukturellen und pädagogischen Rahmenbedingungen.
5 INTEGRATION DURCH BERUFLICHE BILDUNG: Es wird analysiert, wie berufliche Bildung den Übergang in den Arbeitsmarkt ermöglichen kann und welche Rolle Institutionen wie Werkstätten für behinderte Menschen dabei spielen.
6 MAßNAHMEN ZUR VERBESSERTEN INTEGRATION: Hier werden Strategien diskutiert, um Barrieren abzubauen, das Diskriminierungsverbot umzusetzen und Arbeitgeber zu einer verstärkten Inklusion zu motivieren.
7 FAZIT: Die Arbeit resümiert, dass die Integration in Schule und Beruf zwar teilweise Fortschritte erzielt hat, der Weg zu einer vollständigen gesellschaftlichen Inklusion jedoch ein komplexer und noch nicht abgeschlossener Prozess ist.
Berufliche Bildung, Integration, Inklusion, Menschen mit Behinderung, UN-Behindertenrechtskonvention, schulische Integration, Sonderschule, Arbeitsmarkt, soziale Teilhabe, Barrierefreiheit, Werkstätten für behinderte Menschen, Chancengleichheit, Diskriminierung, Bildungsanspruch, berufliche Qualifikation.
Die Arbeit untersucht den Beitrag der beruflichen Bildung zur Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft, wobei der Fokus auf den Übergängen von der Schule in den Arbeitsmarkt liegt.
Zentrale Felder sind die schulische Integration, die berufliche Bildung, rechtliche Rahmenbedingungen wie die UN-Behindertenrechtskonvention sowie die gesellschaftliche Teilhabe durch Abbau von Diskriminierung.
Die Hauptfrage lautet: "Inwiefern trägt die berufliche Bildung von Menschen mit Behinderung zur Integration dieser in die Gesellschaft bei?"
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse aktueller Studien, fachpädagogischer Quellen und gesetzlicher Rahmenbedingungen basiert.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Begriffsdefinitionen geklärt, bevor die schulische Integration (Geschichte und Herausforderungen) und anschließend die berufliche Bildung inklusive der Rolle der Werkstätten detailliert analysiert werden.
Die wichtigsten Schlagworte sind Inklusion, berufliche Integration, Chancengleichheit, Sonderschulen, Arbeitsmarkt, Behinderung und gesellschaftliche Teilhabe.
Die Arbeit kritisiert, dass Werkstätten oft nicht wie geplant als Durchgangssystem zum allgemeinen Arbeitsmarkt fungieren, sondern die Bildungslaufbahn vieler Menschen mit Behinderung verengen.
Das Fazit betont, dass zwar Fortschritte gemacht wurden, Deutschland sich jedoch noch am Anfang einer Entwicklung hin zu einem inklusiven Land befindet, da separierende Systeme weiterhin dominieren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

