Diplomarbeit, 2002
125 Seiten, Note: sehr gut
1 Einleitung und Problemstellung
2 Softwarequalität
2.1 Qualitätsmerkmale
2.1.1 Statische Qualitätsmerkmale
2.1.2 Dynamische Qualitätsmerkmale
2.1.2.1 Funktionalität
2.1.2.2 Leistung
2.1.2.3 Kontinuität
2.1.2.4 Benutzungsfreundlichkeit
2.2 Kosten und Nutzen von Softwarequalität
3 Qualitätssicherung
3.1 Organisatorische Maßnahmen und Management der Qualitätssicherung
3.2 Konstruktive Maßnahmen der Qualitätssicherung
3.2.1 Das iterierte Phasenmodell
3.2.1.1 Die Phasen des Softwarelebenszyklus
3.2.1.2 Bewertung des iterierten Phasenmodells
3.2.2 Prototyping und Rapid Application Development
3.3 Analytische Maßnahmen der Qualitätssicherung
3.3.1 Klassifikation der Maßnahmen der analytischen Qualitätssicherung
3.3.2 Das V-Modell
3.3.2.1 Modultest
3.3.2.2 Integrationstest
3.3.2.3 Systemtest
3.3.2.4 Abnahmetest
4 Black-Box-Testverfahren
4.1 Testablaufplanung
4.2 Äquivalenzklassen
4.3 Grenzwertanalyse
4.4 Praxisbeispiel zur Ermittlung von Testfällen
5 Automatisiertes Testen
5.1 Capture/Replay-Tools
5.1.1 Skripterstellung
5.1.2 Skriptwiedergabe
5.2 Vorteile und Ziele der Testautomatisierung
5.3 Einsatzmöglichkeiten der Testautomatisierung
5.4 Skriptprogrammierung
5.4.1 Entwicklung automatisierter Tests
5.4.2 Functional Decomposition
5.4.3 Die Aktionswort-Methode
5.5 Erfolgsfaktoren für die Testautomatisierung
5.6 Schwierigkeiten der Testautomatisierung
5.7 Quantitativer Nutzen der Testautomatisierung
6 Praktische Erfahrungen mit Testautomatisierung in der AXA Krankenversicherung AG
6.1 Einsatzmöglichkeiten für die Makro-Funktionalität der Emulations-Software
6.2 Einsatzmöglichkeiten für das Capture/Replay-Tool QA-Hiperstation
6.3 Anreicherung von Testdaten für das Projekt Euro-Umstellung
6.4 Regressionstests im Rahmen des Projekts Beitragsanpassung 2002
6.5 Ausblick
7 Fazit
Die Arbeit untersucht das Konzept zur Implementierung eines Testwerkzeugs für die Automatisierung von Black-Box-Testverfahren. Ziel ist es, den manuellen Aufwand in Testprozessen durch eine methodische Automatisierung zu reduzieren, die Qualität der Software zu steigern und die Wirtschaftlichkeit sowie die Effizienz der Qualitätssicherung nachhaltig zu verbessern.
4.1 Testablaufplanung
Die Durchführung von dynamischen Testverfahren erfordert eine methodische Vorgehensweise. Um den Gesamtzusammenhang und vor allem den Kontext zwischen der Spezifikation von Testfällen und der späteren Automatisierung der Testdurchführung zu verdeutlichen, gibt dieser Abschnitt einen kurzen Überblick über den Ablauf eines Softwaretests. Dabei werden die Standards der IEEE-Norm 1012-1986 des Institute of Electrical and Electronic Engineers zugrunde gelegt. Diese Norm differenziert zwischen sechs Phasen:
• Im Rahmen der Testplanung werden die Testobjekte identifiziert, die zu testenden Merkmale festgelegt sowie die Bestanden/Nichtbestanden-Kriterien bestimmt. Weitere Aufgaben der Testplanung sind die Festlegung der Testumgebung oder der Grad der Automatisierung.
• Im Testentwurf wird eine Teststrategie erarbeitet. Diese stellt sicher, dass für jedes Testobjekt die formulierten Testziele erreicht werden. Hierzu werden Testverfahren wie die Bildung von Äquivalenzklassen oder die Grenzwertanalyse ausgewählt. Mit Festlegung der Teststrategie können dann die Testziele konkretisiert werden.
1 Einleitung und Problemstellung: Vorstellung der Relevanz von Black-Box-Testverfahren und der Motivation zur Automatisierung zur Effizienzsteigerung im Testprozess.
2 Softwarequalität: Definition von Qualitätsmerkmalen (statisch/dynamisch) und Erläuterung der ökonomischen Aspekte von Softwarefehlern.
3 Qualitätssicherung: Übersicht organisatorischer, konstruktiver und analytischer Maßnahmen zur Qualitätssicherung inklusive V-Modell und Phasenmodellen.
4 Black-Box-Testverfahren: Erläuterung von Testfallermittlungstechniken wie Äquivalenzklassen und Grenzwertanalyse anhand praktischer Beispiele.
5 Automatisiertes Testen: Detaillierte Darstellung der Funktionsweise von Capture/Replay-Tools sowie Methoden zur Skriptprogrammierung und Erfolgsfaktoren.
6 Praktische Erfahrungen mit Testautomatisierung in der AXA Krankenversicherung AG: Erfahrungsbericht über den Einsatz von Testautomatisierung in einer realen Versicherungsumgebung.
7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die Bedeutung systematischer Testansätze für die Softwarequalität.
Softwarequalität, Qualitätssicherung, Testautomatisierung, Black-Box-Test, Capture/Replay-Tools, Testskripte, Testfallermittlung, Äquivalenzklassen, Grenzwertanalyse, V-Modell, Regressionstest, Wirtschaftlichkeit, Testmanagement, Softwareentwicklung, IT-Systeme
Die Arbeit befasst sich mit der Automatisierung von Black-Box-Testverfahren, um Testprozesse effizienter zu gestalten und die Softwarequalität zu erhöhen.
Die zentralen Themen sind Grundlagen der Qualitätssicherung, Techniken zur Testfallbestimmung, verschiedene Automatisierungsansätze sowie der wirtschaftliche Nutzen der Testautomatisierung.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines Konzepts zur Implementierung von Testwerkzeugen, das Kosten-Nutzen-Aspekte berücksichtigt und praktische Lösungsansätze bietet.
Es werden Literaturanalysen zur Theorie der Qualitätssicherung mit praktischen Erfahrungen und empirischen Daten aus realen Projekten, insbesondere bei der AXA Krankenversicherung AG, kombiniert.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Qualitätsmerkmalen und Qualitätssicherung, Methoden der Testfallermittlung sowie detaillierte Ansätze zur technischen Testautomatisierung und Skriptprogrammierung behandelt.
Softwarequalität, Testautomatisierung, Black-Box-Test, Regressionstest und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sind die zentralen Begriffe.
Die Functional-Decomposition-Methode ist modular und hierarchisch, lässt aber mehr Spielraum bei der Dokumentation, während die Aktionswort-Methode auf einer strengen tabellarischen Struktur mit definierten Schlüsselworten basiert.
Eine detaillierte Dokumentation minimiert Interpretationsspielräume bei der Skripterstellung und bildet die Grundlage für eine effiziente und nachvollziehbare Testausführung.
Durch modulare Testskripts und die Trennung von Daten und Logik können Tests bei Änderungen an der Anwendung wesentlich schneller angepasst werden, was die Wartbarkeit erhöht.
Die Praxis zeigt, dass die Testautomatisierung den Testfall-Durchführungsaufwand massiv senken kann (um Faktor 4), aber erhebliche Investitionen in Know-how und Vorbereitung erfordert.
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