Masterarbeit, 2017
79 Seiten, Note: 2,7
Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, ob die Stärkung bzw. Einführung direktdemokratischer Elemente zu einer höheren politischen Partizipation und einer Stärkung der Demokratie führt. Dabei werden verschiedene Demokratietheorien beleuchtet und die direktdemokratischen Instrumente in Deutschland im Detail betrachtet. Im Fokus stehen die empirischen Ergebnisse von Fallbeispielen aus Hamburg, die Aufschluss über die Auswirkungen direkter Demokratie geben.
Die Einleitung stellt das Problem der sinkenden politischen Partizipation in Deutschland dar und führt in die Thematik der direkten Demokratie ein. Kapitel 2 skizziert verschiedene Demokratietheorien, beginnend mit einem historischen Überblick und anschließend mit der Vorstellung empirischer und normativer Theorien. Abschließend wird die komplexe Demokratietheorie von Fritz Scharpf erläutert. Kapitel 3 widmet sich den direktdemokratischen Instrumenten in Deutschland, sowohl auf Bundesebene als auch in Hamburg. Im Fokus stehen die Volksinitiative, das Volksbegehren, der Volksentscheid und weitere Formen der direkten Demokratie. Kapitel 4 präsentiert empirische Erhebungen, die den Ländervergleich und drei Fallbeispiele aus Hamburg betrachten. Die Einordnung der empirischen Ergebnisse in Kapitel 5 konzentriert sich auf die Beteiligungsquoten, den Anspruch der Beteiligungsform, die Status-Quo-Orientierung und die Output-Legitimation. Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Direkte Demokratie, repräsentative Demokratie, politische Partizipation, Volksinitiative, Volksbegehren, Volksentscheid, Bürgerentscheid, politische Beteiligung, Demokratietheorien, Empirische Forschung, Fallbeispiele, Hamburg, Deutschland.
In der parlamentarischen Demokratie wählen Bürger Vertreter, während sie in der direkten Demokratie unmittelbar über Sachfragen entscheiden (z. B. durch Volksentscheide).
Die drei zentralen Instrumente sind die Volksinitiative, das Volksbegehren und der Volksentscheid.
Die Arbeit untersucht anhand von Fallbeispielen aus Hamburg die Beteiligungsquoten und prüft, ob diese Instrumente die Krise der politischen Partizipation lösen können.
Dies ist eine der kritischen Fragen der Arbeit. Es wird diskutiert, ob die Qualität von Entscheidungen gemindert wird oder ob sie das repräsentative System sinnvoll ergänzen.
Ein Bürgerentscheid ist das Instrument der direkten Demokratie auf kommunaler Ebene (z. B. in den Hamburger Bezirken Altona oder Mitte).
Es beschreibt die Akzeptanz eines politischen Systems durch die Qualität und Wirksamkeit der Ergebnisse, die es für die Bürger erzielt.
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