Masterarbeit, 2016
101 Seiten, Note: 1,7
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
Einleitung
Motivation
Fragestellungen und Aufbau der Arbeit
1 Theoretischer Bezugsrahmen
1.1 Professionen und (pädagogische) Professionalität
1.2 Supervision als Professionalisierungsinstrument
2 Empirische Untersuchung
2.1 Fragestellungen und Arbeitshypothesen
2.2 Methodisches Vorgehen und Datenerhebung
2.3 Datenauswertung und -interpretation
Schlussfolgerungen und Ausblick
Bibliografie
Anhang
Diese Arbeit zielt darauf ab, eine Verbindung zwischen der Professionalisierungsdebatte in der Pädagogik und dem Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaFZ) herzustellen, indem sie untersucht, wie Supervision zur Stärkung pädagogischer Professionalität und reflexiver Fähigkeiten von Lehrkräften beitragen kann.
Die (Weiter-)Entwicklung pädagogischer Professionalität
Die beruflichen Aufgaben und Anforderungen von Lehrkräften sind komplex und in sich widersprüchlich. Ein kompetent, reflektierter Umgang mit den täglich zu bewältigenden Unsicherheiten werden in diesem Ansatz zum Kernstück pädagogischer Professionalität (vgl. Terhart 2011: 206f, WWW-Veröffentlichung). „Insbesondere die selbstkritische, reflektierende Rückwendung auf das eigene Handeln, auf die eigene berufliche Entwicklung ist ein zentraler Motor für die Weiter(!)-Entwicklung professioneller Fähigkeiten. Insofern beinhaltet dieses Professionalitätskonzept ein ‚reflexives‘ Steigerungsmoment.“ (Terhart 2011: 207, WWW-Veröffentlichung)
„Ausgehend von einer möglichst genauen Aufgabenbeschreibung für den [Lehrberuf] […] werden Kompetenzbereiche und Wissensdimensionen definiert, die für die Bewältigung dieser Aufgaben wichtig bzw. notwendig sind. Die Festlegung dieser Wissens- und Kompetenzbereiche erfolgt nicht allein theoretisch bzw. analytisch, […] sondern auf der Basis empirischer Forschung.“ (Terhart 2011: 207, WWW-Veröffentlichung) Das Ziel ist die Erlangung professioneller Handlungskompetenzen in allen Anforderungsbereichen: Unterrichten und Erziehen, Diagnostizieren, Beurteilen und Beraten, individuelle Weiterbildung und kollegiale Schulentwicklung, sowie Selbststeuerungsfähigkeit im Umgang mit beruflichen Belastungen (vgl. Terhart 2011: 207f, WWW-Veröffentlichung)
Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die prekäre Berufssituation von DaFZ-Lehrkräften und führt in das Konzept der pädagogischen Professionalität sowie die Bedeutung der Supervision als Präventionsmaßnahme ein.
1 Theoretischer Bezugsrahmen: Hier werden zentrale Begriffe wie Professionalität, LehrerInnengesundheit und pädagogische Beratung theoretisch fundiert sowie die Relevanz von Supervision für den DaFZ-Bereich herausgearbeitet.
2 Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Analyse von DaFZ-Studiengängen sowie die Datenauswertung hinsichtlich der Vermittlung professioneller Kompetenzen.
Schlussfolgerungen und Ausblick: Hier werden die Forschungsergebnisse synthetisiert und Perspektiven für eine verbesserte Integration von Professionalisierungsangeboten in die Ausbildung aufgezeigt.
DaFZ, Pädagogische Professionalität, Supervision, LehrerInnengesundheit, Lehrerausbildung, Kompetenzmodell, Selbstreflexion, pädagogischer Takt, Beratung, Professionalisierung, Hochschulstudium, Studienordnung, Modulhandbuch, Didaktik, Bildungsforschung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der professionellen Entwicklung von DaFZ-Lehrkräften und der Frage, wie diese durch Supervision unterstützt werden kann.
Zentrale Felder sind die pädagogische Professionalität, die Bedeutung der Supervision in der Lehrerbildung und die curriculare Vermittlung von Kompetenzen in DaFZ-Studiengängen.
Ziel ist es, den Stand der Vermittlung reflexiver und pädagogischer Kompetenzen in deutschen DaFZ-Studiengängen zu erheben und aufzuzeigen, wie Supervision als Instrument zur Professionalisierung implementiert werden kann.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Herleitung sowie eine empirische Inhaltsanalyse von Modulhandbüchern und Prüfungsordnungen ausgewählter DaFZ-Studiengänge.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Bezugsrahmen, der verschiedene Professionalitätskonzepte analysiert, und einen empirischen Teil, der die tatsächliche Kompetenzvermittlung in deutschen Hochschulen untersucht.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Professionalität, Supervision, Kompetenzorientierung, Reflexivität und DaFZ-Lehrkräfte geprägt.
DaFZ-Lehrkräfte arbeiten häufig in prekären freiberuflichen Verhältnissen ohne klassisches Referendariat, weshalb eine hochschulseitige Professionalisierung besonders wichtig für deren berufliche Entwicklung ist.
Obwohl erste positive Tendenzen erkennbar sind, zeigt die Untersuchung, dass eine explizite Vorbereitung auf professionelle Unterstützungsinstrumente wie Supervision in den meisten Studiengängen noch zu kurz kommt.
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