Examensarbeit, 2000
125 Seiten, Note: sehr gut
Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit Gewaltdarstellung in den Medien das menschliche Handeln beeinflusst. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse des Zusammenhangs zwischen medialer Gewaltdarstellung und der Entwicklung von Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen.
Die Hauptaugenmerk dieser Hausarbeit liegt auf der Untersuchung des Einflusses von Gewaltdarstellung in den Medien auf das menschliche Handeln, insbesondere auf die Entwicklung von Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen. Wichtige Schlüsselbegriffe sind: Gewalt, Medienwirkung, Mediengewalt, Medienkonsum, Aggression, Sozialisation, Medienpädagogik, Lernprozesse, moralische Entwicklung, Wertewandel und Jugendkultur.
Die Forschung untersucht, ob Medienkonsum Aggressionen fördert oder hemmt. Theorien reichen von der Stimulationsthese (Medien regen zur Nachahmung an) bis zur Habitualisierungsthese (Abstumpfung gegenüber realer Gewalt).
Die Katharsisthese nimmt an, dass das Betrachten von Gewalt in Medien beim Zuschauer zu einem Abbau eigener Aggressionen führt. Diese Theorie ist jedoch wissenschaftlich stark umstritten.
Personale Gewalt geht direkt von einer Person aus (z. B. körperlicher Angriff). Strukturelle Gewalt ist in gesellschaftliche Systeme eingebettet (z. B. soziale Ungerechtigkeit oder Armut) und schädigt Menschen indirekt.
Die Lerntheorie besagt, dass gewalttätiges Verhalten durch Beobachtung und Nachahmung von Vorbildern (auch in Filmen oder Spielen) erlernt wird, besonders wenn dieses Verhalten erfolgreich ist oder belohnt wird.
Im Fall Littleton wurde intensiv diskutiert, inwieweit Videospiele und gewalthaltige Filme die Täter beeinflussten. Die Analyse zeigt jedoch, dass meist ein komplexes Zusammenspiel aus sozialen, psychologischen und medialen Faktoren vorliegt.
Medienpädagogik zielt auf die Förderung der Medienkompetenz ab. Kinder und Jugendliche sollen lernen, Medieninhalte kritisch zu reflektieren und alternative Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln.
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