Bachelorarbeit, 2017
45 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit der Relevanz heutiger Freihandelsabkommen anhand konkreter Beispiele (CETA, TTIP, TiSA). Es werden wissenschaftliche Studien und Arbeiten der Befürworter und Kritiker ausgewertet, um zentrale Schwächen und Stärken der Abkommen zu identifizieren und Wege zu Verbesserung aufzuzeigen. Ein möglichst breiter Überblick über die Themenbereiche soll dabei gegeben werden.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Problemstellung und Relevanz von Freihandelsabkommen. Anschließend werden die theoretischen Grundlagen von Adam Smith über David Ricardo bis zu den modernen Handelstheorien, wie dem Heckscher-Ohlin-Modell, beleuchtet. In einem weiteren Abschnitt werden die Argumente für und gegen Freihandel erörtert. Es werden außerdem die Bedeutung des GATT und der WTO im Kontext der internationalen Handelsliberalisierung dargestellt.
Der Hauptteil der Arbeit widmet sich den drei Freihandelsabkommen CETA, TTIP und TiSA. Für jedes Abkommen werden die jeweiligen Einordnungen, die derzeitigen Handelsbeziehungen zwischen den beteiligten Ländern, die Inhalte der Abkommen sowie die makroökonomischen Auswirkungen analysiert.
Das Kapitel zu CETA konzentriert sich außerdem auf den Investitionsschutz und die Kritikpunkte, die im Zusammenhang mit diesem Thema stehen. Das Kapitel zu TTIP analysiert detailliert die potenziellen Umwelteffekte. Schließlich befasst sich das Kapitel zu TiSA mit der Implementierung des Abkommens in das WTO-System und den Bedenken, die im Zusammenhang mit der fehlenden Transparenz und dem Datenschutz bestehen.
Die Arbeit befasst sich mit den folgenden Themenfeldern: Außenhandelstheorie, Freihandel, Freihandelsabkommen, CETA, TTIP, TiSA, Investitionsschutz, Umweltschutz, Datenschutz, WTO, GATT, Makroökonomische Auswirkungen, Handelsliberalisierung.
Diese Abkommen sollen Handelshemmnisse abbauen, Zölle reduzieren und Standards angleichen, um Wirtschaftswachstum und Wohlstand durch liberalisierten Welthandel zu fördern.
Kritiker befürchten den Abbau von Verbraucherschutz- und Umweltstandards, mangelnde Transparenz bei Verhandlungen sowie eine Bevorzugung von Großkonzernen durch Investitionsschutzklauseln.
CETA ist das Abkommen zwischen der EU und Kanada, während TTIP (derzeit pausiert) den Handel zwischen der EU und den USA betrifft.
Die Welthandelsorganisation (WTO) liefert den globalen Rahmen für Handelsregeln; moderne Abkommen wie TiSA zielen darauf ab, Dienstleistungen über die WTO-Standards hinaus zu liberalisieren.
Ricardo begründete den Freihandel durch das Modell der komparativen Kostenvorteile, wonach alle Länder profitieren, wenn sie sich auf die Güter spezialisieren, die sie relativ am effizientesten herstellen können.
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