Bachelorarbeit, 2016
49 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Suizid und untersucht die Frage, ob der Mensch die Freiheit hat und haben darf, sich selbst das Leben zu nehmen. Der Autor analysiert verschiedene Aspekte des Suizids, darunter die historische Entwicklung des Verständnisses von Suizid, die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen in Deutschland sowie die psychologischen und soziologischen Faktoren, die zum Suizid beitragen können. Die Arbeit beleuchtet insbesondere die Ambivalenzen, die mit der Freiheit zum Suizid verbunden sind.
Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt die Frage nach der Freiheit zum Suizid. Im zweiten Kapitel werden verschiedene Begriffsdefinitionen zum Suizid geklärt und die verschiedenen Formen der Sterbehilfe unterschieden. Das dritte Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des philosophischen Denkens zum Suizid, von der Antike bis zur Moderne. Kapitel 4 analysiert die politischen und rechtlichen Regelungen in Deutschland im Bezug auf Suizid und Sterbehilfe. Kapitel 5 beschäftigt sich mit den Ursachen von Suizid und betrachtet die Rolle von biologischen, psychologischen und soziologischen Faktoren. In Kapitel 6 werden die Ambivalenzen der Freiheit im Kontext des Suizids untersucht. Das abschließende Kapitel beleuchtet den Umgang der Polizei mit Suizid(enten) in Deutschland.
Suizid, Sterbehilfe, Freiheit, Selbsttötung, philosophische Perspektiven, rechtliche Rahmenbedingungen, psychologische Ursachen, soziologische Faktoren, Umgang mit Suizid(enten)
Ja, die Begriffe sind unterschiedlich konnotiert. "Selbstmord" ist historisch moralisierend und mit dem "Augustin-Verbot" verknüpft, während "Freitod" oder "Suizid" eher neutraler oder die persönliche Freiheit betonend verwendet werden.
In Deutschland wird rechtlich zwischen direkter aktiver Sterbehilfe (strafbar), indirekter aktiver Sterbehilfe und passiver Sterbehilfe unterschieden. Die Arbeit analysiert die politischen und rechtlichen Regularien dieser Formen.
Die Bewertung wandelte sich historisch stark: Während die Antike oft einen pragmatischen Blick hatte, lehnten Denker wie Kant den Suizid moralisch meist ab, während Hume oder Schopenhauer differenziertere Positionen einnahmen.
Die Entscheidung ist meist polykausal und wird durch soziologische Einflüsse, biologische Faktoren und die individuelle psychische Verfassung beeinflusst.
Die Polizei hat spezifische Handlungsvorgaben und Begründungen für den Umgang mit Personen, die einen Suizid versuchen oder vollziehen, wobei oft der Schutz des Lebens im Vordergrund steht.
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